Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| menu/ˈmenjuː/ | Speisekarte | Could we see the menu, please?Könnten wir bitte die Karte sehen?Falscher Freund: „menu“ ist die Karte. Das deutsche Menü heißt „set menu“ oder „three-course meal“. |
| starter/ˈstɑːtə/ | Vorspeise | I'll skip the starter.Die Vorspeise lasse ich aus.BE „starter“, AE „appetizer“. |
| main course/ˌmeɪn ˈkɔːs/ | Hauptgericht | What are you having as a main course?Was nimmst du als Hauptgericht?In den USA heißt das Hauptgericht oft „entrée“ — nicht die Vorspeise, wie das Wort vermuten lässt. |
| dessert/dɪˈzɜːt/ | Nachtisch | We're too full for dessert.Wir sind zu satt für einen Nachtisch.Betonung hinten. „Desert“ /ˈdezət/ mit Betonung vorn ist die Wüste. |
| to order/ˈɔːdə/ | bestellen | Have you ordered yet?Habt ihr schon bestellt? |
| waiter/ˈweɪtə/ | Kellner | The waiter never came back.Der Kellner kam nie wieder.Heute sagt man meist geschlechtsneutral „server“. Ruf niemanden mit „Waiter“ — ein „Excuse me“ reicht. |
| bill/bɪl/ | Rechnung | Could we have the bill, please?Könnten wir bitte zahlen?BE „the bill“, AE „the check“. Im Restaurant fragt man nie nach „the invoice“. |
| tip/tɪp/ | Trinkgeld | Is service included or should we leave a tip?Ist die Bedienung inklusive oder sollen wir Trinkgeld geben?In den USA sind zehn bis zwanzig Prozent üblich und erwartet, in Grossbritannien weniger. |
| to book a table/bʊk ə ˈteɪbl/ | einen Tisch reservieren | I've booked a table for eight o'clock.Ich habe einen Tisch für acht Uhr reserviert.BE „book a table“, AE „make a reservation“. |
| table for two/ˌteɪbl fə ˈtuː/ | Tisch für zwei | A table for two, please.Einen Tisch für zwei, bitte. |
| side dish/ˈsaɪd dɪʃ/ | Beilage | Does it come with a side dish?Ist eine Beilage dabei?Kurz oft nur „a side“: „Any sides with that?“ |
| chips/tʃɪps/ | Pommes frites | Fish and chips, please.Fisch mit Pommes, bitte.BE „chips“ sind Pommes, AE heißen sie „fries“. AE „chips“ sind das, was BE „crisps“ heißt. |
| crisps/krɪsps/ | Kartoffelchips | A packet of crisps, please.Eine Tüte Chips, bitte.Nur britisch. In den USA versteht dich niemand, dort heißt es „chips“. |
| still water/ˌstɪl ˈwɔːtə/ | stilles Wasser | Still or sparkling?Still oder mit Kohlensäure?„Still“ heißt hier ohne Kohlensäure, nicht ruhig oder immer noch. |
| sparkling water/ˌspɑːklɪŋ ˈwɔːtə/ | Mineralwasser mit Kohlensäure | A bottle of sparkling water, please.Eine Flasche Wasser mit Kohlensäure, bitte. |
| tap water/ˈtæp ˌwɔːtə/ | Leitungswasser | Could we just have tap water?Könnten wir einfach Leitungswasser bekommen?In Grossbritannien kostenlos und völlig üblich zu bestellen. |
| soft drink/ˈsɒft drɪŋk/ | alkoholfreies Getränk | They only serve soft drinks here.Hier gibt es nur alkoholfreie Getränke. |
| to be hungry/biː ˈhʌŋɡri/ | Hunger haben | I'm starving, let's order.Ich habe Riesenhunger, lass uns bestellen.Mit „be“, nicht mit „have“. „I have hunger“ ist die typische deutsche Übertragung. |
| delicious/dɪˈlɪʃəs/ | köstlich | That was absolutely delicious.Das war wirklich köstlich. |
| spicy/ˈspaɪsi/ | scharf | Is the curry very spicy?Ist das Curry sehr scharf?Scharf im Sinne von Schärfe heißt „spicy“ oder „hot“. „Sharp“ ist ein Messer. |
| vegetarian/ˌvedʒɪˈteəriən/ | vegetarisch | Do you have anything vegetarian?Habt ihr etwas Vegetarisches? |
| allergy/ˈælədʒi/ | Allergie | I have a nut allergy.Ich habe eine Nussallergie.Das Adjektiv verlangt „to“: „I'm allergic to nuts“, nie „allergic against“. |
| rare/reə/ | blutig | I'd like my steak rare.Ich hätte mein Steak blutig.Die Reihenfolge lautet rare, medium rare, medium, well done. |
| well done/ˌwel ˈdʌn/ | durchgebraten | Well done, please, not pink at all.Durchgebraten, bitte, gar nicht rosa.Außerhalb des Restaurants heißt „well done“ auch gut gemacht. |
| cutlery/ˈkʌtləri/ | Besteck | There's no cutlery on the table.Auf dem Tisch liegt kein Besteck.Unzählbar, kein „cutleries“. AE sagt „silverware“ oder „flatware“. |
| fork/fɔːk/ | Gabel | Could I have a clean fork?Könnte ich eine saubere Gabel bekommen? |
| knife/naɪf/ | Messer | This knife doesn't cut anything.Dieses Messer schneidet gar nichts.Das k bleibt stumm. Plural unregelmäßig: „knives“. |
| spoon/spuːn/ | Löffel | We need another spoon.Wir brauchen noch einen Löffel. |
| napkin/ˈnæpkɪn/ | Serviette | Could you pass me a napkin?Reichst du mir eine Serviette?„Serviette“ gibt es im BE auch, gilt aber vielen als weniger fein. „Napkin“ ist überall sicher. |
| plate/pleɪt/ | Teller | Shall I take your plate?Darf ich den Teller mitnehmen? |
| to pay separately/peɪ ˈseprətli/ | getrennt zahlen | Can we pay separately, please?Können wir bitte getrennt zahlen?AE sagt eher „Can we split the bill?“. „Separate“ hat drei Silben, das a in der Mitte verschwindet. |
| takeaway/ˈteɪkəweɪ/ | Essen zum Mitnehmen | Let's get a takeaway tonight.Holen wir uns heute Abend was zum Mitnehmen.BE „takeaway“, AE „takeout“. Im Laden fragt man: „Eat in or takeaway?“ |
| to recommend/ˌrekəˈmend/ | empfehlen | What would you recommend?Was würden Sie empfehlen?Danach steht die -ing-Form: „I recommend trying the pie“, nicht „recommend to try“. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
We were very hungry. I rang the restaurant to book a table for Friday. I asked for a table for two at seven, and the waiter said that was fine.
The waiter brought the menu. I did not know what to order, so I asked him to recommend something. He said the fish was delicious.
I had a soup as a starter. My main course was steak, well done, not rare. Anna wanted a vegetarian dish with a side dish of chips.
We drank still water and one soft drink. In Britain you can also ask for tap water, and it costs nothing. Sparkling water is not always on the table.
My fork fell on the floor. The waiter brought new cutlery: a clean knife, a spoon and a napkin. My plate was very hot.
The food was a little spicy, but nobody in our group has an allergy. At the end we asked to pay separately. The bill was fair, we left a tip, and next time we will get a takeaway and eat crisps at home.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde3
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- menuSpeisekarte
Falscher Freund: „menu“ ist die Karte. Das deutsche Menü heißt „set menu“ oder „three-course meal“.
- still waterstilles Wasser
„Still“ heißt hier ohne Kohlensäure, nicht ruhig oder immer noch.
- spicyscharf
Scharf im Sinne von Schärfe heißt „spicy“ oder „hot“. „Sharp“ ist ein Messer.
Britisch gegen amerikanisch8
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- starterVorspeise
BE „starter“, AE „appetizer“.
- main courseHauptgericht
In den USA heißt das Hauptgericht oft „entrée“ — nicht die Vorspeise, wie das Wort vermuten lässt.
- billRechnung
BE „the bill“, AE „the check“. Im Restaurant fragt man nie nach „the invoice“.
- to book a tableeinen Tisch reservieren
BE „book a table“, AE „make a reservation“.
- chipsPommes frites
BE „chips“ sind Pommes, AE heißen sie „fries“. AE „chips“ sind das, was BE „crisps“ heißt.
3 weitere in der Tabelle
Feste Präposition1
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- allergyAllergie
Das Adjektiv verlangt „to“: „I'm allergic to nuts“, nie „allergic against“.
Zählbar oder nicht1
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- cutleryBesteck
Unzählbar, kein „cutleries“. AE sagt „silverware“ oder „flatware“.
Das Restaurant ist der Ort, an dem der bekannteste falsche Freund des Englischen wartet: „menu“. Es ist nicht das Menü, sondern die Speisekarte. Ein Menü im deutschen Sinne, also mehrere Gänge zum Festpreis, heißt „set menu“ oder „three-course meal“. Wer im Restaurant „I'd like the menu“ sagt, bekommt also die Karte gereicht und keinen Teller. Direkt daneben liegt die zweite Falle: „entrée“ ist im amerikanischen Englisch das Hauptgericht, im französisch geprägten Gebrauch die Vorspeise. Sicher bist du mit „starter“ (BE) und „main course“.
Die zweite Baustelle sind britische und amerikanische Bezeichnungen für Alltägliches. „Chips“ sind in Grossbritannien Pommes frites, in den USA Kartoffelchips — die heißen britisch „crisps“. Die Rechnung ist britisch „the bill“, amerikanisch „the check“. Zum Mitnehmen heißt britisch „takeaway“, amerikanisch „takeout“. Und wer getrennt zahlen möchte, fragt britisch „Can we pay separately?“, amerikanisch eher „Can we split the bill?“. Das sind keine Feinheiten für Fortgeschrittene, sondern Wörter, die in jedem Restaurantbesuch fallen.
Grammatisch ist der Restaurantbesuch überschaubar, aber zwei Punkte lohnen die Mühe. Erstens die Artikel: „a starter“, „an apple“, „the bill“ — die Regeln dazu stehen unter a, an, the. Zweitens die Zählbarkeit, denn „water“, „bread“, „rice“ und „cutlery“ sind unzählbar. Du bestellst „a glass of water“, nicht „a water“, auch wenn Muttersprachler das im Alltag abkürzen. Was zählbar ist und was nicht, klärt zählbar und unzählbar, und für die Mengenwörter davor hilft much und many. Zum Bestellen selbst reicht can in der höflichen Form „Could I have …“, und für die Bestellung zum Mitnehmen brauchst du take out.
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Häufige Fragen
- Warum bekomme ich kein Menü, wenn ich nach dem menu frage?
- Weil „menu“ die Speisekarte ist. Für ein Menü aus mehreren Gängen fragst du nach dem „set menu“ oder nach einem „three-course meal“.
- Heißt es a water oder some water?
- „Water“ ist unzählbar, korrekt ist „a glass of water“ oder „some water“. Im Lokal sagen Muttersprachler trotzdem oft „two waters“. Die Regel steht in zählbar und unzählbar.
- Wie bestelle ich höflich?
- Mit „Could I have …, please?“ oder „I'll have the soup, please.“ Die Formen dazu findest du bei can.
- Was sind chips in Grossbritannien?
- Pommes frites. Kartoffelchips heißen dort „crisps“. In den USA ist es genau umgekehrt: „chips“ sind Kartoffelchips, Pommes sind „fries“.
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