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Wortschatz · Beruf und Büro

Vokabeln Einzelhandel: 32 englische Wörter für den Laden

Von shop floor bis markdown — Wortschatz für Verkauf, Lager und Kasse, britisch und amerikanisch.
32
Vokabeln
5
Wortgruppen
B1
Niveau
6
Textabschnitte

Die Wörter

EnglishDeutsch
shop floor/ˈʃɒp flɔː/Verkaufsfläche
sales assistant/ˈseɪlz əˌsɪstənt/Verkäufer, Verkäuferin
chain store/ˈtʃeɪn stɔː/Filialbetrieb, Kettenladen
uniform/ˈjuːnɪfɔːm/Dienstkleidung
footfall/ˈfʊtfɔːl/Kundenfrequenz, Besucherzahl
display/dɪˈspleɪ/Auslage, Warenpräsentation
trading hours/ˈtreɪdɪŋ aʊəz/Ladenöffnungszeiten
stocktake/ˈstɒkteɪk/Inventur
restock/ˌriːˈstɒk/nachfüllen, auffüllen
in stock/ɪn ˈstɒk/vorrätig
shelf life/ˈʃelf laɪf/Haltbarkeit
packaging/ˈpækɪdʒɪŋ/Verpackung
wholesaler/ˈhəʊlseɪlə/Großhändler, Großhändlerin
surplus/ˈsɜːpləs/Überschuss, Überbestand
point of sale/ˌpɔɪnt əv ˈseɪl/Verkaufsort, Kassenbereich
barcode/ˈbɑːkəʊd/Strichcode
chip and pin/ˌtʃɪp ən ˈpɪn/Kartenzahlung mit PIN
till roll/ˈtɪl rəʊl/Kassenbonrolle
purchase/ˈpɜːtʃəs/Kauf, kaufen
loyalty scheme/ˈlɔɪəlti skiːm/Kundenbindungsprogramm
markdown/ˈmɑːkdaʊn/Preissenkung, Abschrift
clearance/ˈklɪərəns/Räumungsverkauf, Abverkauf
margin/ˈmɑːdʒɪn/Handelsspanne, Marge
impulse buy/ˈɪmpʌls baɪ/Spontankauf
multibuy/ˈmʌltibaɪ/Mengenrabatt, Kombiangebot
pricing/ˈpraɪsɪŋ/Preisgestaltung
refund policy/ˈriːfʌnd ˌpɒləsi/Erstattungsregelung
shop-soiled/ˈʃɒp sɔɪld/beschädigt durch Auslage
shoplifting/ˈʃɒplɪftɪŋ/Ladendiebstahl
shopper/ˈʃɒpə/Ladenbesucher, Ladenbesucherin
after-sales/ˌɑːftə ˈseɪlz/Nachbetreuung, Kundendienst
proof of purchase/ˌpruːf əv ˈpɜːtʃəs/Kaufnachweis

Die Wörter im Text

Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.

Priya has worked at the same chain store on the high street for four years. She puts on her uniform in the back room at half past eight and is on the shop floor before the doors open.

The first hour is quiet, so she and the other sales assistant restock the shelves and rebuild the display by the entrance. Anything with a short shelf life goes to the front, and the packaging from the delivery is flattened and taken out the back.

By eleven the footfall picks up. A barcode refuses to read, so she keys it in by hand, and chip and pin goes down for ten minutes. A man asks whether the jacket in the window is in stock in a medium.

Head office has signed off a markdown on last season's coats, so the clearance rail with the shop-soiled stock moves to the middle of the shop. The sweets by the till stay where they are: pure impulse buy, and the margin on them is better than on anything else.

After lunch a customer brings back a kettle that stopped working. It is clearly a fault and not damage, and she has her proof of purchase, so Priya explains the refund policy and sends her to after-sales on the first floor.

Ten minutes before the end of trading hours she counts the till, changes the till roll and notes down what the wholesaler still owes them. Sunday is the stocktake, and the surplus from the multibuy will have to be counted twice.

Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.

Worauf du achten musst

Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.

Falsche Freunde2

Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.

  • loyalty schemeKundenbindungsprogramm

    Britisch „scheme“ ist neutral und heißt Programm. Amerikanisch klingt „scheme“ nach Machenschaft; dort sagt man „loyalty program“.

  • marginHandelsspanne, Marge

    Nicht der Rand einer Seite, obwohl dasselbe Wort das auch bedeutet. Im Handel geht es immer um die Spanne.

Britisch gegen amerikanisch13

Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.

  • shop floorVerkaufsfläche

    Britisch „shop floor“, amerikanisch „sales floor“. In der Industrie meint „shop floor“ dagegen die Werkshalle.

  • sales assistantVerkäufer, Verkäuferin

    Britisch „sales assistant“, amerikanisch „sales associate“ oder „sales clerk“.

  • chain storeFilialbetrieb, Kettenladen

    Hier steht auch britisch „store“, weil es eine feste Wortverbindung ist. Der Einzelbetrieb heißt „an independent“.

  • footfallKundenfrequenz, Besucherzahl

    Britisches Fachwort und unzählbar. Amerikanisch sagt man „foot traffic“.

  • trading hoursLadenöffnungszeiten

    Immer im Plural. Britisch „trading hours“, amerikanisch eher „business hours“ oder „store hours“.

8 weitere in der Tabelle

Feste Präposition3

Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.

  • displayAuslage, Warenpräsentation

    Ware „on display“ ist ausgestellt, nicht unbedingt verkäuflich. Die Betonung liegt auf der zweiten Silbe.

  • in stockvorrätig

    Immer „in stock“, nie „on stock“. Das Gegenteil ist „out of stock“.

  • point of saleVerkaufsort, Kassenbereich

    Meist abgekürzt POS. In der festen Wendung „at point of sale“ steht kein Artikel.

Zählbar oder nicht4

Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.

  • packagingVerpackung

    Unzählbar: „a lot of packaging“, nie „packagings“. Ein einzelnes Paket ist „a package“.

  • pricingPreisgestaltung

    Unzählbar. Der einzelne Preis bleibt „a price“, zählbar.

  • shopliftingLadendiebstahl

    Unzählbar. Die Person heißt „a shoplifter“, zählbar.

  • proof of purchaseKaufnachweis

    Unzählbar: „some proof of purchase“, nie „a proof“. Der Kassenbon selbst ist zählbar.

Im Einzelhandel liegen britisches und amerikanisches Englisch besonders weit auseinander, und zwar ausgerechnet bei den Wörtern, die man ständig braucht. Der Laden ist britisch „a shop“, amerikanisch „a store“. Die Kasse ist britisch „the till“, amerikanisch „the register“. Die Verkaufsfläche heißt britisch „the shop floor“, amerikanisch „the sales floor“. Und wer in Großbritannien „to check out“ sagt, meint eher das Verlassen eines Hotels als das Bezahlen. Wer im Handel arbeitet oder Stellenanzeigen liest, sollte wissen, welche Variante vor ihm liegt, sonst wirkt jeder zweite Satz leicht verrutscht.

Die zweite Gruppe sind die Wörter rund um Preisnachlässe. „Markdown“ ist die dauerhafte Preissenkung im System, „clearance“ der Abverkauf von Restbeständen, und ein „multibuy“ ist das Kombiangebot mit Mengenrabatt. Im Deutschen sagt man für alles drei gern Angebot. Der „margin“ ist die Spanne zwischen Einkauf und Verkauf, nicht der Rand einer Seite, auch wenn dasselbe Wort das ebenfalls bedeutet. Wenn du über Bestände und Zahlen sprichst, brauchst du die Mengenwörter sauber: „stock“ ist unzählbar, „items“ sind zählbar. Die Regeln dazu stehen unter zählbar und unzählbar und bei much und many.

Ein dritter Bereich ist die Kundschaft. „Shopper“ ist der Mensch, der durch den Laden geht, „customer“ der, der etwas kauft — im Fachgespräch wird das unterschieden. Eine „refund policy“ regelt, was erstattet wird, und „shop-soiled“ heißt Ware, die durch die Auslage gelitten hat, ohne kaputt zu sein. Was Kundinnen und Kunden rechtlich zusteht, unterscheidet sich von Land zu Land; diese Sammlung liefert dafür nur die Wörter und keine Auskunft darüber, wie ein einzelner Fall zu behandeln ist. Für Gespräche an der Kasse sind höfliche Bitten mit „would“ und „could“ der Normalfall, siehe Modalverben im Überblick. Und weil im Laden ständig etwas gerade läuft, ist das Present Progressive die Alltagsform.

Dauerhaft merken

Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.

In den Vokabeltrainer aufnehmen

Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.

Schnelltest

Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.

Zehn Fragen, eine Minute

Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.

Häufige Fragen

Heißt es shop oder store?
Britisch „shop“, amerikanisch „store“. In festen Verbindungen wie „chain store“ oder „department store“ steht auch britisch „store“.
Was ist der Unterschied zwischen markdown, clearance und multibuy?
„Markdown“ ist die dauerhafte Preissenkung, „clearance“ der Abverkauf von Restbeständen, „multibuy“ das Kombiangebot mit Mengenrabatt.
Warum heißt es „in stock“ und nicht „on stock“?
Weil „in stock“ eine feste Verbindung ist, ebenso wie das Gegenteil „out of stock“. Ähnliche Fälle stehen in Präpositionen nach Nomen.
Sagt man „a packaging“?
Nein, „packaging“ ist unzählbar. Ein einzelnes Paket ist „a package“. Die Systematik dahinter erklärt zählbar und unzählbar.

Weitere Wortfelder

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