Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| shop floor/ˈʃɒp flɔː/ | Verkaufsfläche | There's nobody on the shop floor after six.Nach sechs ist niemand mehr auf der Verkaufsfläche.Britisch „shop floor“, amerikanisch „sales floor“. In der Industrie meint „shop floor“ dagegen die Werkshalle. |
| sales assistant/ˈseɪlz əˌsɪstənt/ | Verkäufer, Verkäuferin | Ask a sales assistant, they'll check the back for you.Frag eine Verkäuferin, sie schaut im Lager nach.Britisch „sales assistant“, amerikanisch „sales associate“ oder „sales clerk“. |
| chain store/ˈtʃeɪn stɔː/ | Filialbetrieb, Kettenladen | Three chain stores opened on that street last year.In dieser Straße haben letztes Jahr drei Filialen aufgemacht.Hier steht auch britisch „store“, weil es eine feste Wortverbindung ist. Der Einzelbetrieb heißt „an independent“. |
| uniform/ˈjuːnɪfɔːm/ | Dienstkleidung | You get two uniforms and you wash them yourself.Du bekommst zwei Sätze Dienstkleidung und wäschst sie selbst.Beginnt mit einem gesprochenen j-Laut, deshalb „a uniform“, nicht „an uniform“. |
| footfall/ˈfʊtfɔːl/ | Kundenfrequenz, Besucherzahl | Footfall drops off completely after the schools go back.Nach dem Schulbeginn bricht die Kundenfrequenz völlig ein.Britisches Fachwort und unzählbar. Amerikanisch sagt man „foot traffic“. |
| display/dɪˈspleɪ/ | Auslage, Warenpräsentation | Somebody has knocked over the display by the door.Jemand hat die Auslage neben der Tür umgeworfen.Ware „on display“ ist ausgestellt, nicht unbedingt verkäuflich. Die Betonung liegt auf der zweiten Silbe. |
| trading hours/ˈtreɪdɪŋ aʊəz/ | Ladenöffnungszeiten | Our trading hours change completely in December.Im Dezember ändern sich unsere Öffnungszeiten komplett.Immer im Plural. Britisch „trading hours“, amerikanisch eher „business hours“ oder „store hours“. |
| stocktake/ˈstɒkteɪk/ | Inventur | The shop shuts on Sunday for a stocktake.Am Sonntag bleibt der Laden wegen Inventur zu.Britisch „stocktake“ oder „stocktaking“, amerikanisch „inventory“. Bildlich heißt „take stock“ innehalten und Bilanz ziehen. |
| restock/ˌriːˈstɒk/ | nachfüllen, auffüllen | Can you restock the top two shelves before you go?Kannst du die oberen beiden Regalböden noch auffüllen, bevor du gehst?Britisch heißt das Auffüllen im Laden auch „facing up“ oder „fronting“. |
| in stock/ɪn ˈstɒk/ | vorrätig | We've got it in stock, but only in blue.Wir haben es vorrätig, aber nur in Blau.Immer „in stock“, nie „on stock“. Das Gegenteil ist „out of stock“. |
| shelf life/ˈʃelf laɪf/ | Haltbarkeit | Anything with a short shelf life goes at the front.Alles mit kurzer Haltbarkeit kommt nach vorn.Der Plural ist „shelf lives“, weil beide Teile mitgehen. |
| packaging/ˈpækɪdʒɪŋ/ | Verpackung | Keep the packaging if you think you might return it.Heb die Verpackung auf, falls du es zurückgeben willst.Unzählbar: „a lot of packaging“, nie „packagings“. Ein einzelnes Paket ist „a package“. |
| wholesaler/ˈhəʊlseɪlə/ | Großhändler, Großhändlerin | The wholesaler put the price up twice this year.Der Großhändler hat dieses Jahr zweimal die Preise erhöht.Das „w“ in „wholesaler“ ist stumm, das Wort beginnt wie „hole“. |
| surplus/ˈsɜːpləs/ | Überschuss, Überbestand | The surplus goes to a discount chain in the north.Der Überbestand geht an eine Discountkette im Norden.Betonung auf der ersten Silbe. Auch als Adjektiv: „surplus stock“. |
| point of sale/ˌpɔɪnt əv ˈseɪl/ | Verkaufsort, Kassenbereich | The offer is only applied at point of sale.Der Rabatt wird erst an der Kasse abgezogen.Meist abgekürzt POS. In der festen Wendung „at point of sale“ steht kein Artikel. |
| barcode/ˈbɑːkəʊd/ | Strichcode | This barcode won't read, I'll have to key it in.Der Strichcode geht nicht durch, ich tippe ihn ein.Ein Wort im britischen Englisch, amerikanisch oft „bar code“ getrennt. |
| chip and pin/ˌtʃɪp ən ˈpɪn/ | Kartenzahlung mit PIN | Chip and pin is down, so it's cash only for now.Die Kartenzahlung geht nicht, also gilt vorerst nur bar.Sehr britisch. In den USA sagt man „chip and signature“ oder einfach „card reader“. |
| till roll/ˈtɪl rəʊl/ | Kassenbonrolle | We're down to the last till roll.Wir haben nur noch die letzte Bonrolle.Sehr britisch. Amerikanisch heißt es „receipt paper“, weil dort schon die Kasse „register“ heißt. |
| purchase/ˈpɜːtʃəs/ | Kauf, kaufen | Keep your proof of purchase for thirty days.Heb den Kaufbeleg dreißig Tage auf.Förmlicher als „buy“ und typisch für Schilder und Formulare. Im Gespräch sagt man „buy“. |
| loyalty scheme/ˈlɔɪəlti skiːm/ | Kundenbindungsprogramm | Are you on our loyalty scheme at all?Nehmen Sie überhaupt an unserem Bonusprogramm teil?Britisch „scheme“ ist neutral und heißt Programm. Amerikanisch klingt „scheme“ nach Machenschaft; dort sagt man „loyalty program“. |
| markdown/ˈmɑːkdaʊn/ | Preissenkung, Abschrift | Head office signed off the markdown this morning.Die Zentrale hat die Preissenkung heute Vormittag freigegeben.Dauerhafte Senkung, anders als eine befristete Aktion. Als Verb: „mark it down to five pounds“. |
| clearance/ˈklɪərəns/ | Räumungsverkauf, Abverkauf | Everything on that rail is clearance.Alles auf dieser Stange ist Abverkauf.Dasselbe Wort heißt auch Sicherheitsfreigabe und lichte Höhe. Der Zusammenhang klärt es. |
| margin/ˈmɑːdʒɪn/ | Handelsspanne, Marge | There's no margin left on those once you add delivery.Bei denen bleibt keine Marge übrig, wenn die Lieferung dazukommt.Nicht der Rand einer Seite, obwohl dasselbe Wort das auch bedeutet. Im Handel geht es immer um die Spanne. |
| impulse buy/ˈɪmpʌls baɪ/ | Spontankauf | The sweets by the till are pure impulse buy.Die Süßigkeiten an der Kasse sind reiner Spontankauf.Auch „impulse purchase“. „Impulse“ wird auf der ersten Silbe betont. |
| multibuy/ˈmʌltibaɪ/ | Mengenrabatt, Kombiangebot | That multibuy ends on Sunday.Dieses Kombiangebot läuft am Sonntag aus.Britisch. Die bekannteste Form heißt „BOGOF“, also buy one get one free. Amerikanisch sagt man „bundle deal“. |
| pricing/ˈpraɪsɪŋ/ | Preisgestaltung | Our pricing hasn't changed since March.Unsere Preisgestaltung hat sich seit März nicht geändert.Unzählbar. Der einzelne Preis bleibt „a price“, zählbar. |
| refund policy/ˈriːfʌnd ˌpɒləsi/ | Erstattungsregelung | Our refund policy is printed on the back.Unsere Erstattungsregelung steht auf der Rückseite.Das Substantiv „refund“ wird auf der ersten Silbe betont, das Verb „refund“ auf der zweiten. |
| shop-soiled/ˈʃɒp sɔɪld/ | beschädigt durch Auslage | It's shop-soiled, so we can take a third off.Es hat Auslagespuren, also können wir ein Drittel nachlassen.Britisch „shop-soiled“, amerikanisch „shopworn“. |
| shoplifting/ˈʃɒplɪftɪŋ/ | Ladendiebstahl | Shoplifting costs the branch more than breakages.Ladendiebstahl kostet die Filiale mehr als Bruch.Unzählbar. Die Person heißt „a shoplifter“, zählbar. |
| shopper/ˈʃɒpə/ | Ladenbesucher, Ladenbesucherin | Most shoppers never get past the first two aisles.Die meisten Ladenbesucher kommen nie über die ersten zwei Gänge hinaus.Im Fachgespräch ist „shopper“, wer durch den Laden geht, „customer“, wer tatsächlich kauft. |
| after-sales/ˌɑːftə ˈseɪlz/ | Nachbetreuung, Kundendienst | After-sales is on the first floor, next to the lifts.Der Kundendienst ist im ersten Stock, neben den Aufzügen.Der Aufzug ist britisch „lift“, amerikanisch „elevator“. Auch die Stockwerke zählen anders: der britische „first floor“ ist der amerikanische „second floor“. |
| proof of purchase/ˌpruːf əv ˈpɜːtʃəs/ | Kaufnachweis | We do need some proof of purchase, I'm afraid.Wir brauchen leider irgendeinen Kaufnachweis.Unzählbar: „some proof of purchase“, nie „a proof“. Der Kassenbon selbst ist zählbar. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
Priya has worked at the same chain store on the high street for four years. She puts on her uniform in the back room at half past eight and is on the shop floor before the doors open.
The first hour is quiet, so she and the other sales assistant restock the shelves and rebuild the display by the entrance. Anything with a short shelf life goes to the front, and the packaging from the delivery is flattened and taken out the back.
By eleven the footfall picks up. A barcode refuses to read, so she keys it in by hand, and chip and pin goes down for ten minutes. A man asks whether the jacket in the window is in stock in a medium.
Head office has signed off a markdown on last season's coats, so the clearance rail with the shop-soiled stock moves to the middle of the shop. The sweets by the till stay where they are: pure impulse buy, and the margin on them is better than on anything else.
After lunch a customer brings back a kettle that stopped working. It is clearly a fault and not damage, and she has her proof of purchase, so Priya explains the refund policy and sends her to after-sales on the first floor.
Ten minutes before the end of trading hours she counts the till, changes the till roll and notes down what the wholesaler still owes them. Sunday is the stocktake, and the surplus from the multibuy will have to be counted twice.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde2
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- loyalty schemeKundenbindungsprogramm
Britisch „scheme“ ist neutral und heißt Programm. Amerikanisch klingt „scheme“ nach Machenschaft; dort sagt man „loyalty program“.
- marginHandelsspanne, Marge
Nicht der Rand einer Seite, obwohl dasselbe Wort das auch bedeutet. Im Handel geht es immer um die Spanne.
Britisch gegen amerikanisch13
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- shop floorVerkaufsfläche
Britisch „shop floor“, amerikanisch „sales floor“. In der Industrie meint „shop floor“ dagegen die Werkshalle.
- sales assistantVerkäufer, Verkäuferin
Britisch „sales assistant“, amerikanisch „sales associate“ oder „sales clerk“.
- chain storeFilialbetrieb, Kettenladen
Hier steht auch britisch „store“, weil es eine feste Wortverbindung ist. Der Einzelbetrieb heißt „an independent“.
- footfallKundenfrequenz, Besucherzahl
Britisches Fachwort und unzählbar. Amerikanisch sagt man „foot traffic“.
- trading hoursLadenöffnungszeiten
Immer im Plural. Britisch „trading hours“, amerikanisch eher „business hours“ oder „store hours“.
8 weitere in der Tabelle
Feste Präposition3
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- displayAuslage, Warenpräsentation
Ware „on display“ ist ausgestellt, nicht unbedingt verkäuflich. Die Betonung liegt auf der zweiten Silbe.
- in stockvorrätig
Immer „in stock“, nie „on stock“. Das Gegenteil ist „out of stock“.
- point of saleVerkaufsort, Kassenbereich
Meist abgekürzt POS. In der festen Wendung „at point of sale“ steht kein Artikel.
Zählbar oder nicht4
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- packagingVerpackung
Unzählbar: „a lot of packaging“, nie „packagings“. Ein einzelnes Paket ist „a package“.
- pricingPreisgestaltung
Unzählbar. Der einzelne Preis bleibt „a price“, zählbar.
- shopliftingLadendiebstahl
Unzählbar. Die Person heißt „a shoplifter“, zählbar.
- proof of purchaseKaufnachweis
Unzählbar: „some proof of purchase“, nie „a proof“. Der Kassenbon selbst ist zählbar.
Im Einzelhandel liegen britisches und amerikanisches Englisch besonders weit auseinander, und zwar ausgerechnet bei den Wörtern, die man ständig braucht. Der Laden ist britisch „a shop“, amerikanisch „a store“. Die Kasse ist britisch „the till“, amerikanisch „the register“. Die Verkaufsfläche heißt britisch „the shop floor“, amerikanisch „the sales floor“. Und wer in Großbritannien „to check out“ sagt, meint eher das Verlassen eines Hotels als das Bezahlen. Wer im Handel arbeitet oder Stellenanzeigen liest, sollte wissen, welche Variante vor ihm liegt, sonst wirkt jeder zweite Satz leicht verrutscht.
Die zweite Gruppe sind die Wörter rund um Preisnachlässe. „Markdown“ ist die dauerhafte Preissenkung im System, „clearance“ der Abverkauf von Restbeständen, und ein „multibuy“ ist das Kombiangebot mit Mengenrabatt. Im Deutschen sagt man für alles drei gern Angebot. Der „margin“ ist die Spanne zwischen Einkauf und Verkauf, nicht der Rand einer Seite, auch wenn dasselbe Wort das ebenfalls bedeutet. Wenn du über Bestände und Zahlen sprichst, brauchst du die Mengenwörter sauber: „stock“ ist unzählbar, „items“ sind zählbar. Die Regeln dazu stehen unter zählbar und unzählbar und bei much und many.
Ein dritter Bereich ist die Kundschaft. „Shopper“ ist der Mensch, der durch den Laden geht, „customer“ der, der etwas kauft — im Fachgespräch wird das unterschieden. Eine „refund policy“ regelt, was erstattet wird, und „shop-soiled“ heißt Ware, die durch die Auslage gelitten hat, ohne kaputt zu sein. Was Kundinnen und Kunden rechtlich zusteht, unterscheidet sich von Land zu Land; diese Sammlung liefert dafür nur die Wörter und keine Auskunft darüber, wie ein einzelner Fall zu behandeln ist. Für Gespräche an der Kasse sind höfliche Bitten mit „would“ und „could“ der Normalfall, siehe Modalverben im Überblick. Und weil im Laden ständig etwas gerade läuft, ist das Present Progressive die Alltagsform.
Dauerhaft merken
Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.
In den Vokabeltrainer aufnehmen
Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.
Schnelltest
Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.
Zehn Fragen, eine Minute
Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.
Häufige Fragen
- Heißt es shop oder store?
- Britisch „shop“, amerikanisch „store“. In festen Verbindungen wie „chain store“ oder „department store“ steht auch britisch „store“.
- Was ist der Unterschied zwischen markdown, clearance und multibuy?
- „Markdown“ ist die dauerhafte Preissenkung, „clearance“ der Abverkauf von Restbeständen, „multibuy“ das Kombiangebot mit Mengenrabatt.
- Warum heißt es „in stock“ und nicht „on stock“?
- Weil „in stock“ eine feste Verbindung ist, ebenso wie das Gegenteil „out of stock“. Ähnliche Fälle stehen in Präpositionen nach Nomen.
- Sagt man „a packaging“?
- Nein, „packaging“ ist unzählbar. Ein einzelnes Paket ist „a package“. Die Systematik dahinter erklärt zählbar und unzählbar.
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