Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| How are you?/haʊ ɑː ˈjuː/ | Wie geht es dir? | Morning, Tom. How are you?Morgen, Tom. Wie geht es dir?Eine Floskel, keine Frage. Antwort: Fine, thanks — you? Beschwerden gehören nicht hierher. |
| How do you do?/haʊ də juː ˈduː/ | Guten Tag (bei der Vorstellung) | How do you do? — How do you do?Sehr angenehm. — Sehr angenehm.Sehr förmlich und heute selten. Die Antwort ist dieselbe Formel, nie eine Auskunft über das Befinden. |
| Nice to meet you./naɪs tə ˈmiːt juː/ | Freut mich. | Nice to meet you — I've heard a lot about you.Freut mich, ich habe schon viel von dir gehört.Nur beim ersten Mal. Beim Wiedersehen heißt es Nice to see you. |
| How's it going?/haʊz ɪt ˈɡəʊɪŋ/ | Wie läuft's? | How's it going? Busy week?Wie läuft's? Viel los diese Woche?Informell. Unter Kollegen normal, im Erstkontakt mit Kunden zu locker. |
| What do you do?/wɒt də juː ˈduː/ | Was machst du beruflich? | So what do you do, if you don't mind me asking?Und was machst du beruflich, wenn ich fragen darf?Fragt nach dem Beruf. Nach der aktuellen Tätigkeit fragt What are you doing? |
| Whereabouts?/ˈweərəbaʊts/ | Wo genau? | You're from Bavaria? Whereabouts?Du kommst aus Bayern? Wo genau?Typisch britische Nachfrage nach Herkunft oder Wohnort. Klingt interessiert, nicht ausfragend. |
| small talk/ˈsmɔːl tɔːk/ | Small Talk, Plauderei | I'm hopeless at small talk with strangers.Im Small Talk mit Fremden bin ich hoffnungslos.Unzählbar. Man macht ihn mit to make small talk, nie mit „to do“. |
| chat/tʃæt/ | Plauderei, plaudern | We had a quick chat in the corridor.Wir haben uns kurz auf dem Flur unterhalten.Im Britischen zuerst das Gespräch von Angesicht zu Angesicht, erst danach der Online-Chat. |
| weather/ˈweðə/ | Wetter | Terrible weather again, isn't it?Schon wieder furchtbares Wetter, oder?Unzählbar: kein „a weather“ und kein Plural. Dafür das sicherste Small-Talk-Thema Großbritanniens. |
| lovely/ˈlʌvli/ | schön, nett | That sounds lovely, thanks.Das klingt gut, danke.Im Britischen ein Allzweckwort für Zustimmung, nicht schwärmerisch. Deutschsprachige benutzen es zu selten. |
| cheers/tʃɪəz/ | danke, tschüss, prost | Cheers for sorting that out.Danke, dass du das geregelt hast.Im BE weit über den Trinkspruch hinaus: auch danke und tschüss. Im AE fast nur beim Anstoßen. |
| to fancy/ˈfænsi/ | Lust haben auf | Do you fancy a coffee after this?Hast du danach Lust auf einen Kaffee?Sehr britisch und informell. Danach steht ein Substantiv oder die -ing-Form, nie der Infinitiv. |
| mate/meɪt/ | Kumpel | Cheers, mate.Danke, Kumpel.BE informell, oft auch zu Fremden. Im Berufskontakt vermeiden, im Pub völlig normal. |
| knackered/ˈnækəd/ | erschöpft, fertig | I'm absolutely knackered after that trip.Nach der Reise bin ich völlig fertig.Sehr informelles BE. In einer Besprechung besser exhausted oder worn out. |
| actually/ˈæktʃuəli/ | eigentlich, genau genommen | Actually, I've already had lunch.Eigentlich habe ich schon zu Mittag gegessen.Falscher Freund: heißt nicht „aktuell“. Es mildert Widerspruch und klingt dadurch höflich. |
| currently/ˈkʌrəntli/ | derzeit, aktuell | She's currently working in Manchester.Sie arbeitet derzeit in Manchester.Das echte Wort für „aktuell“. Im Gespräch klingt at the moment natürlicher. |
| I'm afraid/aɪm əˈfreɪd/ | leider | I'm afraid we're fully booked this weekend.Leider sind wir dieses Wochenende ausgebucht.Nichts mit Angst. Eine höfliche Vorwarnung auf eine Absage — im BE fast Pflicht. |
| to mind/maɪnd/ | etwas dagegen haben | Do you mind if I sit here?Stört es dich, wenn ich mich hierhin setze?Die Antwort ist verdreht: No, not at all bedeutet ja, bitte setz dich. |
| colleague/ˈkɒliːɡ/ | Kollege, Kollegin | A colleague of mine used to live there.Eine Kollegin von mir hat mal dort gewohnt.BE colleague, AE meist coworker. Betonung auf der ersten Silbe. |
| acquaintance/əˈkweɪntəns/ | Bekannter, Bekannte | He's more of an acquaintance than a friend.Er ist eher ein Bekannter als ein Freund.Friend sitzt im Englischen näher als das deutsche „Freund“ vermuten lässt — acquaintance schafft Abstand. |
| to get on with/ɡet ˈɒn wɪð/ | gut auskommen mit | I get on really well with my neighbours.Mit meinen Nachbarn komme ich richtig gut aus.BE get on with, AE get along with. Beide meinen dasselbe. |
| to bump into/bʌmp ˈɪntə/ | zufällig treffen | I bumped into Sarah at the station.Ich habe Sarah zufällig am Bahnhof getroffen.Nur zufällig. Ein verabredetes Treffen ist to meet. |
| to catch up/kætʃ ˈʌp/ | sich austauschen, nachholen | We should catch up properly sometime.Wir sollten uns mal in Ruhe austauschen.Mit Personen: catch up with someone. Bei Arbeit heißt es catch up on work. |
| to be into/biː ˈɪntə/ | sich für etwas begeistern | She's really into climbing at the moment.Sie ist gerade total fürs Klettern zu haben.Informell und sehr gebräuchlich. Danach steht ein Substantiv oder die -ing-Form. |
| free time/ˈfriː taɪm/ | Freizeit | What do you do in your free time?Was machst du in deiner Freizeit?Diese Frage ist üblicher als „What are your hobbies?“, das im Englischen schulisch klingt. |
| to look forward to/lʊk ˈfɔːwəd tuː/ | sich freuen auf | I'm looking forward to the long weekend.Ich freue mich auf das lange Wochenende.Danach folgt die -ing-Form, nie der Infinitiv: looking forward to seeing you. |
| to apologise/əˈpɒlədʒaɪz/ | sich entschuldigen | I do apologise for the delay.Ich entschuldige mich für die Verzögerung.BE apologise, AE apologize. Man entschuldigt sich for something und to someone. |
| pleasure/ˈpleʒə/ | Vergnügen | My pleasure — any time.Gern geschehen, jederzeit.My pleasure ist die freundlichste Antwort auf ein Danke, wärmer als You're welcome. |
| Don't mention it./dəʊnt ˈmenʃn ɪt/ | Keine Ursache. | Don't mention it, it was no trouble.Keine Ursache, das war kein Aufwand. |
| awkward/ˈɔːkwəd/ | unangenehm, ungeschickt | There was an awkward silence after that.Danach entstand eine unangenehme Stille. |
| to break the ice/breɪk ði ˈaɪs/ | das Eis brechen | A bad joke about the weather broke the ice.Ein schlechter Witz über das Wetter hat das Eis gebrochen. |
| anyway/ˈeniweɪ/ | jedenfalls, wie auch immer | Anyway, I should let you get on.Jedenfalls, ich will dich nicht länger aufhalten.Signalisiert Themenwechsel oder Gesprächsende. Ohne s — „anyways“ ist umgangssprachliches AE. |
| to keep in touch/kiːp ɪn ˈtʌtʃ/ | in Kontakt bleiben | Let's keep in touch after the course.Lass uns nach dem Kurs in Kontakt bleiben. |
| Take care./teɪk ˈkeə/ | Mach's gut. | Right, I'd better go. Take care.Gut, ich muss los. Mach's gut.Freundlicher Abschied unter Bekannten. Im Geschäftsbrief wäre es zu vertraulich. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
Ella: Ben. How's it going? Ben: Not bad, a bit knackered, actually. I did not expect to bump into you at the station.
Ella: This is Marta, a colleague from the Leeds office. Marta: Nice to meet you. Ben: How do you do? Sorry, that is what my father would say, and it always sounds awkward.
Marta: Whereabouts? Ben: Near the market, in a building nobody likes. Marta: What do you do? Ben: I am currently training people who hate computers, and I'm afraid that is less exciting than it sounds.
Ella: Ben does not seem to mind a quick coffee. Ben: A lovely idea. Cheers, mate, I have not sat down since seven.
Marta: In my free time I do the same thing as at work, which is a bad sign. Ella: Ben is easy to get on with, so ask him about the weather. That is how English people like to break the ice. Ben: Small talk about rain is a national sport, and I am not going to apologise for it.
Marta: Thanks for the coffee. Ben: Don't mention it. Ella: Anyway, we should find time to catch up properly, and having something to look forward to never hurts. Ben: With pleasure. Take care, both of you, and try to keep in touch, because an acquaintance who never writes is not much use.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde1
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- actuallyeigentlich, genau genommen
Falscher Freund: heißt nicht „aktuell“. Es mildert Widerspruch und klingt dadurch höflich.
Britisch gegen amerikanisch9
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- Whereabouts?Wo genau?
Typisch britische Nachfrage nach Herkunft oder Wohnort. Klingt interessiert, nicht ausfragend.
- chatPlauderei, plaudern
Im Britischen zuerst das Gespräch von Angesicht zu Angesicht, erst danach der Online-Chat.
- lovelyschön, nett
Im Britischen ein Allzweckwort für Zustimmung, nicht schwärmerisch. Deutschsprachige benutzen es zu selten.
- cheersdanke, tschüss, prost
Im BE weit über den Trinkspruch hinaus: auch danke und tschüss. Im AE fast nur beim Anstoßen.
- to fancyLust haben auf
Sehr britisch und informell. Danach steht ein Substantiv oder die -ing-Form, nie der Infinitiv.
4 weitere in der Tabelle
Feste Präposition1
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- to catch upsich austauschen, nachholen
Mit Personen: catch up with someone. Bei Arbeit heißt es catch up on work.
Zählbar oder nicht2
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- small talkSmall Talk, Plauderei
Unzählbar. Man macht ihn mit to make small talk, nie mit „to do“.
- weatherWetter
Unzählbar: kein „a weather“ und kein Plural. Dafür das sicherste Small-Talk-Thema Großbritanniens.
Small Talk scheitert bei Deutschsprachigen selten am Wortschatz und fast immer am Register. Das beginnt bei der Begrüßung: How are you? ist keine Frage nach dem Befinden, sondern eine Formel, auf die Fine, thanks — you? die vollständige Antwort ist. Wer hier ehrlich vom Rücken oder vom Wetterumschwung berichtet, bringt sein Gegenüber in Verlegenheit. Noch strenger ist How do you do? — sehr förmlich, heute selten und keine Frage überhaupt: Die korrekte Antwort ist dieselbe Formel zurück. Zwischen beiden liegen How's it going? und All right? als informelle Varianten, die man unter Kollegen hört, nicht beim ersten Kundentermin.
Die zweite Hürde sind Wörter, die anders klingen, als sie sind. Actually heißt nicht „aktuell“, sondern eigentlich; für aktuell steht currently oder at the moment. I'm afraid hat nichts mit Angst zu tun, sondern leitet höflich eine schlechte Nachricht ein. Cheers ist im britischen Englisch nicht nur ein Trinkspruch, sondern ein alltägliches danke und tschüss. Und lovely ist im Britischen ein Allzweckwort für Zustimmung, das ein Deutschsprachiger viel zu selten benutzt. Wo genau die Grenze zwischen locker und förmlich verläuft, ordnet die Lektion zum Register ein.
Drittens lebt Small Talk von Rückfragen, die Gespräch signalisieren statt Information zu verlangen. Question Tags sind dafür das wichtigste Werkzeug — Lovely day, isn't it? ist kein Wetterbericht, sondern eine Einladung; die Formen stehen in der Lektion zu den Question Tags. Dazu kommen ein paar Verben, die man nur als Ganzes lernt: get along with für das Auskommen mit Menschen, run into für das zufällige Treffen und look forward to für die Vorfreude, immer mit der -ing-Form. Die folgenden 34 Einträge sind kein Vokabelstapel, sondern ein Vorrat an Wendungen für die ersten und die letzten zwei Minuten eines Gesprächs.
Dauerhaft merken
Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.
In den Vokabeltrainer aufnehmen
Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.
Schnelltest
Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.
Zehn Fragen, eine Minute
Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.
Häufige Fragen
- Was antworte ich auf How do you do?
- Dieselbe Formel: How do you do? Es ist keine Frage nach dem Befinden, sondern eine förmliche Begrüßung — heute selten und eher im gehobenen oder älteren Sprachgebrauch. Wo solche Register-Unterschiede sonst noch greifen, zeigt die Lektion zu formell und informell.
- Darf ich auf How are you? ehrlich antworten?
- Besser nicht. Fine, thanks — you? ist die vollständige Antwort. Ein echter Lagebericht wirkt so, als hättest du die Frage missverstanden. Unter engen Freunden ist mehr möglich, im Beruf nicht.
- Wie halte ich ein Gespräch am Laufen?
- Mit Question Tags: Lovely day, isn't it? Sie fragen nichts ab, sondern laden zum Weiterreden ein. Die Bildung steht in der Lektion zu den Question Tags.
- Heißt actually „aktuell“?
- Nein. Actually heißt eigentlich oder genau genommen. Für aktuell steht currently oder at the moment. Der Fehler ist so verbreitet, dass britische Ohren ihn sofort als deutsch einordnen.
- Welche Verben brauche ich im Small Talk am dringendsten?
- Drei: get along with für Menschen, run into für zufällige Begegnungen und look forward to für Vorfreude, immer mit der -ing-Form dahinter.
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35 Wörter
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