Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| presentation/ˌprezənˈteɪʃn/ | Präsentation | The presentation is on Tuesday and I've written nothing.Die Präsentation ist am Dienstag und ich habe noch nichts geschrieben.Man hält sie mit „give“ oder „deliver“, nicht mit „hold“. |
| audience/ˈɔːdiəns/ | Publikum | The audience were mostly engineers.Das Publikum bestand überwiegend aus Ingenieuren.Britisch steht danach häufig das Verb im Plural, amerikanisch fast immer im Singular. |
| outline/ˈaʊtlaɪn/ | Gliederung | I show the outline once and never again.Die Gliederung zeige ich einmal und danach nie wieder. |
| key message/ˌkiː ˈmesɪdʒ/ | Kernaussage | If they remember one key message, that's enough.Wenn sie eine Kernaussage behalten, reicht das. |
| to rehearse/rɪˈhɜːs/ | proben | I rehearsed the opening about four times.Den Anfang habe ich etwa viermal geprobt.Das h nach dem e ist stumm, gesprochen wird /rɪˈhɜːs/ mit betonter zweiter Silbe. |
| brief/briːf/ | Vorgabe, Auftrag | The brief said fifteen minutes, not thirty.In der Vorgabe standen fünfzehn Minuten, nicht dreißig.Kein Brief. Ein Brief auf Deutsch heißt „letter“. |
| handout/ˈhændaʊt/ | Handzettel | Give out the handout at the end, not before.Verteil den Handzettel am Ende, nicht vorher. |
| slide/slaɪd/ | Folie | Slide nine had six numbers too many.Auf Folie neun standen sechs Zahlen zu viel.Man ist „on slide nine“, nicht „at slide nine“. |
| deck/dek/ | Foliensatz | Can you send me the deck before the call?Kannst du mir den Foliensatz vor dem Termin schicken?Büroumgangssprache. Gegenüber Kunden sagt man eher „the slides“. |
| projector/prəˈdʒektə/ | Beamer | The projector took five minutes to wake up.Der Beamer brauchte fünf Minuten zum Aufwachen.Das deutsche Beamer versteht im Englischen niemand in dieser Bedeutung. |
| remote/rɪˈməʊt/ | Fernbedienung | Hold the remote low, it looks calmer.Halt die Fernbedienung tief, das wirkt ruhiger.Kurzform von „remote control“. Als Adjektiv heißt „remote“ abgelegen oder ortsunabhängig. |
| font/fɒnt/ | Schriftart | Nothing under twenty-four point, whatever the font.Nichts unter vierundzwanzig Punkt, egal welche Schriftart.Britisch früher auch „fount“ geschrieben, heute überall „font“. |
| to click through/klɪk ˈθruː/ | durchklicken | Don't click through the last ten slides in a panic.Klick nicht panisch durch die letzten zehn Folien. |
| to deliver/dɪˈlɪvə/ | halten, vortragen | She delivered the whole thing without notes.Sie hat das Ganze ohne Notizen gehalten.Etwas gehobener als „give“. Im Alltag heißt dasselbe Verb liefern. |
| pace/peɪs/ | Tempo | The pace was fine until the last section.Das Tempo war in Ordnung bis zum letzten Abschnitt. |
| eye contact/ˈaɪ ˌkɒntækt/ | Blickkontakt | He made eye contact with three people and stopped there.Er hat mit drei Leuten Blickkontakt gehalten und dann aufgehört.Man „makes“ eye contact, nicht „holds“ oder „takes“. |
| to gesture/ˈdʒestʃə/ | gestikulieren | She gestured towards the graph without turning round.Sie deutete auf das Diagramm, ohne sich umzudrehen.Beginnt mit einem dsch-Laut, nicht mit einem g wie in „get“. |
| filler word/ˈfɪlə wɜːd/ | Füllwort | My filler word is „basically“ and I hear it everywhere now.Mein Füllwort ist „basically“ und ich höre es jetzt überall.Die häufigsten sind „um“, „like“ und „you know“. Eine Pause wirkt fast immer besser. |
| to lose the thread/luːz ðə ˈθred/ | den Faden verlieren | I lost the thread halfway and just went to the next slide.Ich habe auf halber Strecke den Faden verloren und bin einfach weitergegangen.„Thread“ reimt sich auf „red“, nicht auf „read“ in der Gegenwart. |
| stage fright/ˈsteɪdʒ fraɪt/ | Lampenfieber | Stage fright hits me in the last minute before, never during.Das Lampenfieber erwischt mich in der letzten Minute davor, nie mittendrin.Unzählbar. Es heißt „I get stage fright“, nicht „a stage fright“. |
| chart/tʃɑːt/ | Schaubild | One chart per slide, otherwise nobody reads any of them.Ein Schaubild pro Folie, sonst liest niemand eines davon. |
| pie chart/ˈpaɪ tʃɑːt/ | Kreisdiagramm | A pie chart with nine slices helps nobody.Ein Kreisdiagramm mit neun Stücken hilft niemandem. |
| graph/ɡrɑːf/ | Diagramm | The graph on the left covers three years.Das Diagramm links deckt drei Jahre ab.Britisch mit langem /ɑː/, amerikanisch /ɡræf/. |
| trend/trend/ | Entwicklung | The trend matters more than any single month.Die Entwicklung zählt mehr als ein einzelner Monat.Im Englischen neutral für jede Richtung, während das deutsche Trend oft modisch klingt. |
| to point out/pɔɪnt ˈaʊt/ | hinweisen auf | I should point out that these are estimates.Ich sollte darauf hinweisen, dass das Schätzungen sind.Ohne Präposition davor. „Point out on something“ ist falsch. |
| roughly/ˈrʌfli/ | ungefähr | Roughly a third of them answered.Ungefähr ein Drittel von ihnen hat geantwortet.Das ou klingt wie in „cup“, das gh wie ein f. |
| to break down/breɪk ˈdaʊn/ | aufschlüsseln | Let me break that down by region.Ich schlüssele das nach Regionen auf.Bei Maschinen heißt dasselbe Verb kaputtgehen, deshalb immer ein Objekt nennen. |
| axis/ˈæksɪs/ | Achse | Note that the axis doesn't start at zero.Beachte, dass die Achse nicht bei null beginnt.Der Plural lautet „axes“ und wird /ˈæksiːz/ gesprochen. |
| to wrap up/ræp ˈʌp/ | zum Ende kommen | I'll wrap up with two sentences and then take questions.Ich komme mit zwei Sätzen zum Ende und nehme dann Fragen.Das w in „wrap“ ist stumm, es klingt genau wie „rap“. |
| Q and A/ˌkjuː ənd ˈeɪ/ | Fragerunde | We've got ten minutes for Q and A.Wir haben zehn Minuten für die Fragerunde.Geschrieben oft „Q&A“, gesprochen aber immer mit „and“. |
| to address/əˈdres/ | eingehen auf | That's a fair question and I'll address it in a second.Das ist eine berechtigte Frage, auf die ich gleich eingehe.Hier weder Adresse noch anschreiben, sondern sich einer Frage widmen. |
| to recap/ˈriːkæp/ | kurz zusammenfassen | Just to recap, we're doing this in two stages.Nur kurz zusammengefasst, wir machen das in zwei Schritten.Kurzform von „recapitulate“, das im Gespräch fast niemand sagt. |
| to hand over/hænd ˈəʊvə/ | übergeben | I'll hand over to Marek for the technical part.Ich übergebe für den technischen Teil an Marek.An eine Person mit „to“: „hand over to Marek“. |
| applause/əˈplɔːz/ | Beifall | There was polite applause and then everyone left.Es gab höflichen Beifall und dann gingen alle.Unzählbar. Man sagt „a round of applause“, nie „applauses“. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
Marek had twenty minutes and a brief that asked for one clear key message. He wrote the outline last, after everything else was finished, because he had learnt that the structure only becomes obvious once the content exists.
The deck had eleven slides, which was four fewer than the version his colleague had sent him. He deleted a pie chart with nine slices, enlarged the font twice, and rehearsed the opening until he could say it while looking at the wall.
On the day the projector took its time, which gave him a minute of stage fright and a minute to make eye contact with the front row. The audience were quieter than he had expected. He held the remote low and resisted the urge to click through anything quickly.
The numbers went better than the words. He pointed out that the axis did not start at zero, gestured at the graph rather than reading it aloud, and broke the trend down by region. Roughly a third of the growth came from one city, which was the only figure anyone wrote down.
He lost the thread once, in the middle, and covered it by pausing instead of reaching for a filler word. Then he wrapped up, recapped the key message in one sentence and opened the Q and A.
Two questions were easy, the third was not. He said he would address it properly by email, which was true, and handed over to a colleague for the technical part. The applause was short and the handout disappeared from the table within a minute.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde4
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- briefVorgabe, Auftrag
Kein Brief. Ein Brief auf Deutsch heißt „letter“.
- projectorBeamer
Das deutsche Beamer versteht im Englischen niemand in dieser Bedeutung.
- trendEntwicklung
Im Englischen neutral für jede Richtung, während das deutsche Trend oft modisch klingt.
- to addresseingehen auf
Hier weder Adresse noch anschreiben, sondern sich einer Frage widmen.
Britisch gegen amerikanisch3
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- audiencePublikum
Britisch steht danach häufig das Verb im Plural, amerikanisch fast immer im Singular.
- fontSchriftart
Britisch früher auch „fount“ geschrieben, heute überall „font“.
- graphDiagramm
Britisch mit langem /ɑː/, amerikanisch /ɡræf/.
Feste Präposition3
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- slideFolie
Man ist „on slide nine“, nicht „at slide nine“.
- to point outhinweisen auf
Ohne Präposition davor. „Point out on something“ ist falsch.
- to hand overübergeben
An eine Person mit „to“: „hand over to Marek“.
Zählbar oder nicht2
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- stage frightLampenfieber
Unzählbar. Es heißt „I get stage fright“, nicht „a stage fright“.
- applauseBeifall
Unzählbar. Man sagt „a round of applause“, nie „applauses“.
Ein Vortrag auf Englisch lebt von Signalwörtern. Das Publikum kann nicht zurückblättern, also muss es an jeder Stelle hören, wo es gerade ist: „Let me start with …“, „That brings me to …“, „To come back to my first point …“. Im Deutschen kommt man mit weniger davon aus, weil die Satzklammer viel trägt. Auf Englisch übernehmen diese kurzen Brücken die Arbeit, und ohne sie zerfällt der Vortrag in Einzelteile, selbst wenn jeder Satz für sich korrekt ist. Wie solche Brücken gebaut werden, steht in Textkohäsion.
Die zweite Baustelle sind einzelne Wörter, die deutschsprachige Vortragende regelmäßig verlegen. Ein „brief“ ist kein Brief, sondern der Auftrag oder die Vorgabe. Ein „deck“ ist der ganze Foliensatz und klingt salopper als „presentation“. „Handout“ dagegen ist im Deutschen längst angekommen und bedeutet dasselbe. Und beim Vorlesen von Diagrammen führt die deutsche Gewohnheit oft zu falschen Verben: Man sagt „the figure rose“, wenn es von allein steigt, und „we raised the figure“, wenn jemand es tut.
Der dritte Punkt betrifft Zahlen. Vor einem Publikum rundet man fast immer, und dafür gibt es eine eigene kleine Werkzeugkiste: „roughly“, „just under“, „a little over“, „somewhere around“. Wer stattdessen exakte Kommastellen vorliest, verliert den Raum. Für die Formen, mit denen man Mengen und Anteile ausdrückt, hilft Mengenangaben für Fortgeschrittene, und beim Vergleich zweier Balken brauchst du den Komparativ. Wenn du am Ende sagen willst, was aus den Zahlen gefolgert wurde, ohne dich selbst zum Handelnden zu machen, greifst du zum Passiv: „The figures were collected in March.“ Diese kleine Auswahl an Signalwörtern trägt einen ganzen Vortrag.
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Häufige Fragen
- Heißt es „hold a presentation“?
- Nein. Man sagt „give a presentation“ oder etwas gehobener „deliver a presentation“. „Hold“ passt hier nicht.
- Steht nach „audience“ Singular oder Plural?
- Britisch beides: „the audience were quiet“ betont die Einzelnen, „the audience was large“ die Gruppe. Amerikanisch steht fast immer der Singular.
- Wie runde ich Zahlen im Vortrag?
- Mit „roughly“, „just under“, „a little over“ oder „somewhere around“. Für Anteile und Mengen hilft Mengenangaben für Fortgeschrittene.
- Wann sage ich „rise“ und wann „raise“?
- „Rise“ steht ohne Objekt, wenn etwas von allein steigt: „sales rose“. „Raise“ braucht ein Objekt: „we raised the target“. Beim Vergleich zweier Werte hilft der Komparativ.
- Wie übergebe ich an eine zweite vortragende Person?
- Mit „I'll hand over to …“ und einem kurzen Satz dazu, was diese Person abdeckt. Ohne „to“ klingt es unvollständig.
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