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Wortschatz · Menschen und Beziehungen

Vokabeln Kinder: 36 englische Wörter mit Beispielen

Nappy oder diaper, pram oder stroller — Alltagswortschatz rund um Kinder, Kita und Schulweg.
36
Vokabeln
5
Wortgruppen
B1
Niveau
5
Textabschnitte

Die Wörter

EnglishDeutsch
baby/ˈbeɪbi/Baby, Säugling
toddler/ˈtɒdlə/Kleinkind
teething/ˈtiːðɪŋ/Zahnen
breastfeeding/ˈbrestfiːdɪŋ/Stillen
to feed/fiːd/füttern
growth spurt/ˈɡrəʊθ spɜːt/Wachstumsschub
nappy/ˈnæpi/Windel
pram/præm/Kinderwagen
pushchair/ˈpʊʃtʃeə/Buggy
dummy/ˈdʌmi/Schnuller
cot/kɒt/Gitterbett
highchair/ˈhaɪtʃeə/Hochstuhl
bib/bɪb/Lätzchen
baby bottle/ˈbeɪbi bɒtl/Fläschchen
potty/ˈpɒti/Töpfchen
toy/tɔɪ/Spielzeug
nursery/ˈnɜːsəri/Kita, Kinderzimmer
childminder/ˈtʃaɪldmaɪndə/Tagesmutter, Tagesvater
babysitter/ˈbeɪbisɪtə/Babysitter
playgroup/ˈpleɪɡruːp/Spielgruppe, Krabbelgruppe
to look after/lʊk ˈɑːftə/sich kümmern um, betreuen
bedtime/ˈbedtaɪm/Schlafenszeit
bedtime story/ˈbedtaɪm stɔːri/Gutenachtgeschichte
nap/næp/Mittagsschlaf, Nickerchen
tantrum/ˈtæntrəm/Wutanfall
to behave/bɪˈheɪv/sich benehmen
to tell off/tel ˈɒf/ausschimpfen
sleepover/ˈsliːpəʊvə/Übernachtungsbesuch
play area/ˈpleɪ eəriə/Spielecke, Spielbereich
swing/swɪŋ/Schaukel
sandpit/ˈsændpɪt/Sandkasten
school run/ˈskuːl rʌn/Fahrt zur Schule und zurück
packed lunch/ˌpækt ˈlʌntʃ/mitgebrachtes Mittagessen
parents' evening/ˈpeərənts iːvnɪŋ/Elternabend
pocket money/ˈpɒkɪt mʌni/Taschengeld
to grow up/ɡrəʊ ˈʌp/aufwachsen

Die Wörter im Text

Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.

On the day the health visitor came, there was a nappy on the kitchen table, a bib over the back of a chair and a dummy in the fruit bowl. Ade apologised twice. The health visitor said she had seen a potty in a fridge that morning, so nothing was going to surprise her.

Their older boy was four and had just started nursery. The younger one was a toddler who had given up his afternoon nap far too early and had a tantrum most days at about five. Teething did not help. Neither did the fact that bedtime was theoretically at seven.

The mornings ran on rails. Ade did the school run, his partner made a packed lunch and looked for the other shoe, and the pushchair went in the boot whether anybody wanted it or not. The pram had been sold months earlier to a neighbour who is now on her second baby.

Twice a week their childminder took the younger one, and on Tuesdays there was playgroup in the church hall, where thirty toddlers shared four toys and one sandpit. Ade's father looked after both boys on Thursdays and never once told them off, which the boys have noticed.

By the end of that year the older boy had had a growth spurt, a first parents' evening and an argument about pocket money. The evenings still end with a bedtime story, usually the same one. Ade says he will remember the swing in the park long after he has forgotten everything else about them growing up.

Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.

Worauf du achten musst

Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.

Falsche Freunde2

Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.

  • pottyTöpfchen

    Als Adjektiv heißt „potty“ im britischen Slang verrückt.

  • napMittagsschlaf, Nickerchen

    Man macht ein Nickerchen mit „have a nap“ oder „take a nap“, nie mit „make“.

Britisch gegen amerikanisch14

Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.

  • nappyWindel

    Britisch „nappy“, amerikanisch „diaper“. Beides ist zählbar.

  • pramKinderwagen

    Britisch für den Wagen zum Liegen. Amerikanisch heißt alles „stroller“ oder „baby carriage“.

  • pushchairBuggy

    Britisch „pushchair“ oder „buggy“, amerikanisch „stroller“.

  • dummySchnuller

    Britisch „dummy“, amerikanisch „pacifier“. In den USA heißt „dummy“ nur Attrappe oder Dummkopf.

  • cotGitterbett

    Britisch das Kinderbett, amerikanisch „crib“. In den USA ist „cot“ ein Feldbett.

9 weitere in der Tabelle

Feste Präposition2

Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.

  • to look aftersich kümmern um, betreuen

    Nicht trennbar: „look after them“, nie „look them after“.

  • bedtimeSchlafenszeit

    Ohne Artikel: „at bedtime“, nicht „at the bedtime“.

Zählbar oder nicht2

Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.

  • breastfeedingStillen

    Unzählbar. Das Verb ist unregelmäßig: breastfeed, breastfed.

  • toySpielzeug

    Zählbar, anders als das deutsche Spielzeug: „three toys“.

Kaum ein Wortfeld unterscheidet sich zwischen britischem und amerikanischem Englisch so stark wie dieses. Die Windel heißt in Großbritannien „nappy“ und in den USA „diaper“. Der Kinderwagen ist britisch ein „pram“ oder „pushchair“, amerikanisch ein „stroller“. Der Schnuller ist ein „dummy“ oder ein „pacifier“, je nachdem, auf welcher Seite des Atlantiks du im Laden stehst. Wer die jeweils andere Hälfte nicht kennt, versteht in einer britischen Serie die Hälfte der Küchenszenen nicht.

Auch die Einrichtungen tragen andere Namen. „Nursery“ ist in Großbritannien die Betreuung für die Kleinsten und gleichzeitig das Kinderzimmer. Eine „childminder“ betreut Kinder in ihrer eigenen Wohnung, ein „babysitter“ kommt für einen Abend ins Haus. Der „school run“ ist der tägliche Weg zur Schule und zurück, ein Wort ohne deutsche Entsprechung. Und der „packed lunch“ ist das mitgebrachte Essen, das in Deutschland Pausenbrot heißt. Diese Sammlung ist ausdrücklich eine Wortliste und keine Ratgeberseite: Sie sagt nichts darüber, wie Kinder erzogen werden sollten oder was ihnen guttut, sondern nur, wie im englischen Alltag darüber gesprochen wird.

Grammatisch begegnen dir hier zwei Dinge oft. Erstens die unregelmäßigen Plurale: „child“ wird zu „children“, nicht zu „childs“ — mehr dazu bei den Pluralformen der Nomen. Auch „foot“ zu „feet“ und „tooth“ zu „teeth“ fallen in diesem Wortfeld ständig an, weil ständig etwas gemessen oder gezählt wird. Zweitens Phrasal Verbs, weil fast alles rund um Kinder eines ist: look after, grow up, tell off, pick up. Sie sind kurz, unauffällig und ersetzen im Alltag fast jedes längere Verb; wer nur „to supervise“ und „to educate“ kennt, klingt in einer Küche sofort fremd. Für Gewohnheiten und wiederkehrende Abläufe nimmst du das Simple Present mit den passenden Häufigkeitsadverbien, für das, was früher üblich war, die Form used to. Damit lässt sich fast jede Alltagsszene beschreiben, vom Aufstehen bis zur Gutenachtgeschichte.

Dauerhaft merken

Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.

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Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.

Schnelltest

Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.

Zehn Fragen, eine Minute

Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.

Häufige Fragen

Heißt es „nappy“ oder „diaper“?
Britisch „nappy“, amerikanisch „diaper“. Dasselbe Muster gilt bei „dummy“ und „pacifier“ sowie bei „pushchair“ und „stroller“.
Was ist der Unterschied zwischen childminder und babysitter?
Eine „childminder“ betreut Kinder regelmäßig und meist in der eigenen Wohnung. Ein „babysitter“ kommt für einen Abend ins Haus.
Warum heißt es „children“ und nicht „childs“?
Weil „child“ einen alten unregelmäßigen Plural hat. Die Liste dieser Sonderfälle steht bei den Pluralformen der Nomen.
Wie erzähle ich, was früher üblich war?
Mit used to: „He used to nap every afternoon.“ Für den heutigen Ablauf reicht das Simple Present.

Weitere Wortfelder

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