Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| wrench/rentʃ/ | Schraubenschlüssel, Rohrzange | Pass me the wrench, this nut won't budge.Gib mir mal den Schlüssel, die Mutter geht nicht ab.In den USA ist „wrench“ das Standardwort für jeden Schraubenschlüssel. In Großbritannien sagt man „spanner“ und meint mit „wrench“ eher eine verstellbare Rohrzange. |
| crowbar/ˈkrəʊbɑː/ | Brecheisen | We got the old floorboards up with a crowbar.Die alten Dielen haben wir mit dem Brecheisen hochbekommen.Bildlich für erzwungenes Vorgehen: „crowbar something into a schedule“ heißt, etwas mit Gewalt in den Plan quetschen. |
| clamp/klæmp/ | Zwinge, Klemme | Leave the clamp on until the glue has set.Lass die Zwinge dran, bis der Leim fest ist.In Großbritannien ist „clamp“ auch die Parkkralle: „My car got clamped.“ |
| vice/vaɪs/ | Schraubstock | Put the pipe in the vice before you cut it.Spann das Rohr in den Schraubstock, bevor du es absägst.Britisch „vice“, amerikanisch „vise“. Gleiche Aussprache, andere Schreibung. |
| hacksaw/ˈhæksɔː/ | Metallsäge, Bügelsäge | A hacksaw will go through that bolt in a minute.Mit der Metallsäge bist du in einer Minute durch den Bolzen.Nur für Metall. Für Holz ist es eine „handsaw“, für feine Schnitte eine „tenon saw“. |
| socket set/ˈsɒkɪt set/ | Steckschlüsselsatz, Nusskasten | I've borrowed his socket set twice this month.Ich habe mir diesen Monat schon zweimal seinen Nusskasten geliehen.„Socket“ allein ist in Großbritannien vor allem die Steckdose. Der Werkzeugsinn kommt erst durch „set“ oder durch den Zusammenhang. |
| tool belt/ˈtuːl belt/ | Werkzeuggürtel | He never takes his tool belt off, not even at lunch.Er nimmt seinen Werkzeuggürtel nie ab, nicht mal beim Mittagessen.Bildlich steht „another tool in the tool belt“ für eine weitere Fähigkeit im Repertoire. |
| cordless drill/ˈkɔːdləs drɪl/ | Akkuschrauber | The cordless drill is flat again, I'm afraid.Der Akkuschrauber ist leider schon wieder leer.Ein leerer Akku ist britisch „flat“, amerikanisch „dead“. |
| nail gun/ˈneɪl ɡʌn/ | Nagelpistole | You'll finish the frame quicker with a nail gun.Mit der Nagelpistole bist du mit dem Rahmen schneller fertig.Auch „nailer“. Der Plural ist regelmäßig: nail guns. |
| grinder/ˈɡraɪndə/ | Schleifmaschine, Trennschleifer | Wear ear defenders when you use the grinder.Setz den Gehörschutz auf, wenn du den Trennschleifer nimmst.Gehörschutz ist britisch „ear defenders“, amerikanisch meist „ear protection“ oder „earmuffs“. |
| step ladder/ˈstep lædə/ | Trittleiter, Bockleiter | Hold the step ladder for me, the floor's uneven.Halt mir mal die Trittleiter, der Boden ist schief.Man steht „on a ladder“, nicht „in“ oder „at“. |
| dust sheet/ˈdʌst ʃiːt/ | Abdeckplane, Malervlies | Put a dust sheet over the sofa before you start.Leg eine Plane über das Sofa, bevor du anfängst.Britisch „dust sheet“, amerikanisch „drop cloth“. |
| work van/ˈwɜːk væn/ | Firmenwagen, Transporter | Everything I need is in the work van.Alles, was ich brauche, ist im Transporter.Britisch ist „van“ das übliche Wort. In den USA heißt der Handwerkertransporter oft „truck“, auch wenn er keine Ladefläche hat. |
| site manager/ˈsaɪt mænɪdʒə/ | Bauleiter, Bauleiterin | Ask the site manager before you move anything.Frag den Bauleiter, bevor du irgendwas verrückst.Die Baustelle selbst ist „the site“ oder „the building site“; amerikanisch „construction site“ oder „job site“. |
| bricklayer/ˈbrɪkleɪə/ | Maurer, Maurerin | We need a bricklayer for the garden wall.Für die Gartenmauer brauchen wir einen Maurer.Auf der Baustelle kurz „brickie“. Das ist umgangssprachlich, aber völlig geläufig. |
| joiner/ˈdʒɔɪnə/ | Tischler, Bautischlerin | The joiner is coming on Thursday to hang the doors.Der Tischler kommt am Donnerstag und hängt die Türen ein.„Joiner“ ist britisch und meint den, der Holz in der Werkstatt zusammenfügt. „Carpenter“ arbeitet eher am Bau. In den USA gibt es fast nur „carpenter“. |
| welder/ˈweldə/ | Schweißer, Schweißerin | The welder said the frame would hold.Der Schweißer meinte, der Rahmen hält.Dasselbe Wort bezeichnet auch das Gerät. Ob Mensch oder Maschine gemeint ist, entscheidet der Satz. |
| roofer/ˈruːfə/ | Dachdecker, Dachdeckerin | Two roofers were up there all morning.Zwei Dachdecker waren den ganzen Vormittag oben.Der Plural von „roof“ ist regelmäßig „roofs“, nicht „rooves“. |
| tradesman/ˈtreɪdzmən/ | Handwerker | Every tradesman on that job was booked through the same firm.Jeder Handwerker auf dieser Baustelle kam über dieselbe Firma.Plural „tradesmen“. Geschlechtsneutral sagt man heute „tradesperson“ oder schlicht „trades“ für die Gewerke insgesamt. |
| subcontractor/ˌsʌbkənˈtræktə/ | Subunternehmer, Nachunternehmerin | The tiling is done by a subcontractor, not by us.Die Fliesen macht ein Subunternehmer, nicht wir.Umgangssprachlich „subbie“. Als Verb heißt es „subcontract something out“. |
| batten/ˈbætn/ | Latte, Dachlatte | Fix a batten along the wall first, then the panels.Schraub erst eine Latte an die Wand, dann die Platten.Nicht verwandt mit „batter“ (Teig) oder „button“. Die Redewendung „batten down the hatches“ heißt, sich auf Ärger vorzubereiten. |
| plasterboard/ˈplɑːstəbɔːd/ | Gipskarton, Rigipsplatte | We've got two sheets of plasterboard left.Wir haben noch zwei Platten Gipskarton übrig.Unzählbar: „a sheet of plasterboard“, nie „a plasterboard“. Amerikanisch heißt es „drywall“ oder „sheetrock“. |
| grout/ɡraʊt/ | Fugenmasse | The grout between the tiles has gone grey.Die Fugenmasse zwischen den Fliesen ist grau geworden.Unzählbar. Es gibt auch das Verb: „grout the tiles“ heißt verfugen. |
| sealant/ˈsiːlənt/ | Dichtstoff, Silikon | Run a bead of sealant round the bath.Zieh eine Silikonnaht um die Badewanne.Die Kartuschenpistole ist britisch eine „sealant gun“ oder „caulking gun“; amerikanisch heißt der Stoff selbst meist „caulk“. |
| offcut/ˈɒfkʌt/ | Verschnitt, Reststück | Keep the offcuts, we can use them as wedges.Heb die Reststücke auf, die können wir als Keile nehmen.Britisch. In den USA sagt man „scrap“ oder „cutoff“. |
| rubble/ˈrʌbl/ | Bauschutt | There's still a pile of rubble in the front garden.Im Vorgarten liegt immer noch ein Haufen Bauschutt.Unzählbar: „a lot of rubble“, nie „rubbles“. Der Container dafür ist britisch ein „skip“, amerikanisch ein „dumpster“. |
| quotation/kwəʊˈteɪʃn/ | Kostenvoranschlag, Festangebot | Can you send me a written quotation by Friday?Kannst du mir bis Freitag ein schriftliches Angebot schicken?Im Handwerk oft kurz „a quote“. Anders als ein „estimate“ ist eine „quotation“ ein fester Preis, an den sich der Betrieb hält. |
| call-out charge/ˈkɔːl aʊt tʃɑːdʒ/ | Anfahrtspauschale | There's a call-out charge of forty pounds before anything else.Vor allem anderen kommen vierzig Pfund Anfahrtspauschale dazu.Sehr britisch. Amerikanisch heißt das „service call fee“ oder „trip charge“. |
| labour costs/ˈleɪbə kɒsts/ | Lohnkosten | Labour costs are more than half of that quotation.Die Lohnkosten machen mehr als die Hälfte dieses Angebots aus.Britisch „labour“, amerikanisch „labor“. Im Plural gebraucht, obwohl „labour“ allein unzählbar ist. |
| snagging list/ˈsnæɡɪŋ lɪst/ | Mängelliste | We went round with a snagging list before we signed off.Vor der Abnahme sind wir mit einer Mängelliste durchgegangen.Britisch. In den USA heißt dieselbe Liste „punch list“ — ein Wort, das britische Handwerker meist nicht kennen. |
| hard hat/ˌhɑːd ˈhæt/ | Schutzhelm | You can't come past the gate without a hard hat.Ohne Schutzhelm kommst du nicht am Tor vorbei.Auch „safety helmet“, aber „hard hat“ ist das Alltagswort auf der Baustelle. |
| safety boots/ˈseɪfti buːts/ | Sicherheitsschuhe | My safety boots are still wet from yesterday.Meine Sicherheitsschuhe sind von gestern noch nass.Immer im Plural, wie „trousers“ oder „glasses“. Amerikanisch oft „steel-toed boots“. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
Dev parks the work van outside a terraced house in Leeds and reaches for his tool belt. The site manager has asked him to look at a bathroom that another firm left half finished. It should be a morning's job, he thinks, although he has thought that before.
Inside, the floor is covered in rubble and the grout between the tiles has gone dark. He puts down a dust sheet, sets up the step ladder and clamps a loose pipe in the vice on his bench. A hacksaw gets him through the old bracket in under a minute.
The apprentice arrives at nine with the cordless drill and two sheets of plasterboard. Dev sends him back out for sealant and a fresh socket set, because the old one is missing exactly the size he needs. Meanwhile he fixes a batten along the wall and saves the offcuts.
At eleven two more tradesmen turn up, a bricklayer and a roofer, for the extension at the back. Neither of them can start until the joiner has been, and the joiner is stuck on another job. Dev lends the roofer his wrench, puts on his hard hat and goes out to look at the wall.
By four the bathroom is watertight. He writes up a short snagging list for the owner, adds the call-out charge and the labour costs to the paperwork, and promises a proper quotation for the rest by Monday. The subcontractor for the tiling can come next week.
In the van he takes off his safety boots and looks at the grinder in the back, which he did not need after all. Some days the nail gun stays in its case and the whole job comes down to a crowbar and patience.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde1
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- battenLatte, Dachlatte
Nicht verwandt mit „batter“ (Teig) oder „button“. Die Redewendung „batten down the hatches“ heißt, sich auf Ärger vorzubereiten.
Britisch gegen amerikanisch15
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- wrenchSchraubenschlüssel, Rohrzange
In den USA ist „wrench“ das Standardwort für jeden Schraubenschlüssel. In Großbritannien sagt man „spanner“ und meint mit „wrench“ eher eine verstellbare Rohrzange.
- clampZwinge, Klemme
In Großbritannien ist „clamp“ auch die Parkkralle: „My car got clamped.“
- viceSchraubstock
Britisch „vice“, amerikanisch „vise“. Gleiche Aussprache, andere Schreibung.
- socket setSteckschlüsselsatz, Nusskasten
„Socket“ allein ist in Großbritannien vor allem die Steckdose. Der Werkzeugsinn kommt erst durch „set“ oder durch den Zusammenhang.
- cordless drillAkkuschrauber
Ein leerer Akku ist britisch „flat“, amerikanisch „dead“.
10 weitere in der Tabelle
Feste Präposition1
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- step ladderTrittleiter, Bockleiter
Man steht „on a ladder“, nicht „in“ oder „at“.
Zählbar oder nicht4
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- plasterboardGipskarton, Rigipsplatte
Unzählbar: „a sheet of plasterboard“, nie „a plasterboard“. Amerikanisch heißt es „drywall“ oder „sheetrock“.
- groutFugenmasse
Unzählbar. Es gibt auch das Verb: „grout the tiles“ heißt verfugen.
- rubbleBauschutt
Unzählbar: „a lot of rubble“, nie „rubbles“. Der Container dafür ist britisch ein „skip“, amerikanisch ein „dumpster“.
- safety bootsSicherheitsschuhe
Immer im Plural, wie „trousers“ oder „glasses“. Amerikanisch oft „steel-toed boots“.
Handwerkswortschatz ist der Bereich, in dem britisches und amerikanisches Englisch am weitesten auseinanderliegen. Ein und dasselbe Werkzeug heißt auf der Baustelle in Manchester anders als in Ohio. Der Schraubenschlüssel ist in Großbritannien ein „spanner“, in den USA ein „wrench“ — und wer in London nach einem wrench fragt, bekommt eher eine Rohrzange. Die Taschenlampe ist britisch eine „torch“, amerikanisch eine „flashlight“. Das Brecheisen ist britisch ein „crowbar“, aber auch „jemmy“ ist zu hören. Diese Unterschiede sind nicht bloß Trivia: Wer Material bestellt oder eine Rechnung liest, muss wissen, welche Variante vor ihm liegt.
Die zweite Baustelle sind die Wörter rund um Auftrag und Abrechnung. Ein „quotation“ ist ein verbindliches Festangebot, ein „estimate“ dagegen eine Schätzung, die sich noch ändern darf — im Deutschen sagen viele einfach Angebot und meinen mal das eine, mal das andere. Eine „call-out charge“ ist die Anfahrtspauschale, die schon fällig wird, bevor jemand einen Handgriff getan hat. Und die „snagging list“ ist die Mängelliste bei der Abnahme, ein Wort, das im amerikanischen Englisch fast nicht vorkommt, dort heißt es „punch list“. Über Preise und Termine spricht man meist mit dem Will-Future oder mit going to, je nachdem, ob gerade entschieden oder längst geplant wurde.
Ein dritter Punkt ist die Zählbarkeit. „Rubble“, „grout“ und „plasterboard“ sind unzählbar: Es heißt „a sheet of plasterboard“ und „some rubble“, nie „a rubble“. Auch „work“ bleibt unzählbar, obwohl im Deutschen von Arbeiten im Plural die Rede ist. Wer hier unsicher ist, findet in der Lektion zählbar und unzählbar die Systematik dahinter. Die Berufsbezeichnungen selbst sind dagegen brav zählbar und werden mit dem unbestimmten Artikel genannt: „She's a joiner“, „He's a welder“. Dass dort kein Artikel im Deutschen steht, ist eine der häufigsten Fehlerquellen überhaupt und ein Fall für die Artikel.
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Häufige Fragen
- Heißt es nun spanner oder wrench?
- Beides, je nach Land. In Großbritannien ist der Schraubenschlüssel ein „spanner“, in den USA ein „wrench“. Britisch bezeichnet „wrench“ eher eine verstellbare Rohrzange.
- Was ist der Unterschied zwischen quotation und estimate?
- Eine „quotation“ ist ein fester Preis, an den der Betrieb gebunden ist. Ein „estimate“ ist eine Schätzung, die sich noch ändern darf. Wer sicher gehen will, bittet ausdrücklich um eine „written quotation“.
- Warum kann man nicht „two plasterboards“ sagen?
- „Plasterboard“ ist wie „grout“ und „rubble“ unzählbar. Man zählt die Verpackungseinheit: „two sheets of plasterboard“. Die Regel dahinter steht in der Lektion zählbar und unzählbar.
- Sagt man „I am joiner“?
- Nein, Berufsbezeichnungen brauchen im Englischen den unbestimmten Artikel: „I'm a joiner“. Mehr dazu unter a, an und the.
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