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Wortschatz · Beruf und Büro

Vokabeln Werkzeug: 32 englische Wörter fürs Handwerk

Vom wrench bis zur snagging list — Handwerkswortschatz mit den britisch-amerikanischen Stolperstellen.
32
Vokabeln
5
Wortgruppen
B1
Niveau
6
Textabschnitte

Die Wörter

EnglishDeutsch
wrench/rentʃ/Schraubenschlüssel, Rohrzange
crowbar/ˈkrəʊbɑː/Brecheisen
clamp/klæmp/Zwinge, Klemme
vice/vaɪs/Schraubstock
hacksaw/ˈhæksɔː/Metallsäge, Bügelsäge
socket set/ˈsɒkɪt set/Steckschlüsselsatz, Nusskasten
tool belt/ˈtuːl belt/Werkzeuggürtel
cordless drill/ˈkɔːdləs drɪl/Akkuschrauber
nail gun/ˈneɪl ɡʌn/Nagelpistole
grinder/ˈɡraɪndə/Schleifmaschine, Trennschleifer
step ladder/ˈstep lædə/Trittleiter, Bockleiter
dust sheet/ˈdʌst ʃiːt/Abdeckplane, Malervlies
work van/ˈwɜːk væn/Firmenwagen, Transporter
site manager/ˈsaɪt mænɪdʒə/Bauleiter, Bauleiterin
bricklayer/ˈbrɪkleɪə/Maurer, Maurerin
joiner/ˈdʒɔɪnə/Tischler, Bautischlerin
welder/ˈweldə/Schweißer, Schweißerin
roofer/ˈruːfə/Dachdecker, Dachdeckerin
tradesman/ˈtreɪdzmən/Handwerker
subcontractor/ˌsʌbkənˈtræktə/Subunternehmer, Nachunternehmerin
batten/ˈbætn/Latte, Dachlatte
plasterboard/ˈplɑːstəbɔːd/Gipskarton, Rigipsplatte
grout/ɡraʊt/Fugenmasse
sealant/ˈsiːlənt/Dichtstoff, Silikon
offcut/ˈɒfkʌt/Verschnitt, Reststück
rubble/ˈrʌbl/Bauschutt
quotation/kwəʊˈteɪʃn/Kostenvoranschlag, Festangebot
call-out charge/ˈkɔːl aʊt tʃɑːdʒ/Anfahrtspauschale
labour costs/ˈleɪbə kɒsts/Lohnkosten
snagging list/ˈsnæɡɪŋ lɪst/Mängelliste
hard hat/ˌhɑːd ˈhæt/Schutzhelm
safety boots/ˈseɪfti buːts/Sicherheitsschuhe

Die Wörter im Text

Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.

Dev parks the work van outside a terraced house in Leeds and reaches for his tool belt. The site manager has asked him to look at a bathroom that another firm left half finished. It should be a morning's job, he thinks, although he has thought that before.

Inside, the floor is covered in rubble and the grout between the tiles has gone dark. He puts down a dust sheet, sets up the step ladder and clamps a loose pipe in the vice on his bench. A hacksaw gets him through the old bracket in under a minute.

The apprentice arrives at nine with the cordless drill and two sheets of plasterboard. Dev sends him back out for sealant and a fresh socket set, because the old one is missing exactly the size he needs. Meanwhile he fixes a batten along the wall and saves the offcuts.

At eleven two more tradesmen turn up, a bricklayer and a roofer, for the extension at the back. Neither of them can start until the joiner has been, and the joiner is stuck on another job. Dev lends the roofer his wrench, puts on his hard hat and goes out to look at the wall.

By four the bathroom is watertight. He writes up a short snagging list for the owner, adds the call-out charge and the labour costs to the paperwork, and promises a proper quotation for the rest by Monday. The subcontractor for the tiling can come next week.

In the van he takes off his safety boots and looks at the grinder in the back, which he did not need after all. Some days the nail gun stays in its case and the whole job comes down to a crowbar and patience.

Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.

Worauf du achten musst

Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.

Falsche Freunde1

Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.

  • battenLatte, Dachlatte

    Nicht verwandt mit „batter“ (Teig) oder „button“. Die Redewendung „batten down the hatches“ heißt, sich auf Ärger vorzubereiten.

Britisch gegen amerikanisch15

Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.

  • wrenchSchraubenschlüssel, Rohrzange

    In den USA ist „wrench“ das Standardwort für jeden Schraubenschlüssel. In Großbritannien sagt man „spanner“ und meint mit „wrench“ eher eine verstellbare Rohrzange.

  • clampZwinge, Klemme

    In Großbritannien ist „clamp“ auch die Parkkralle: „My car got clamped.“

  • viceSchraubstock

    Britisch „vice“, amerikanisch „vise“. Gleiche Aussprache, andere Schreibung.

  • socket setSteckschlüsselsatz, Nusskasten

    „Socket“ allein ist in Großbritannien vor allem die Steckdose. Der Werkzeugsinn kommt erst durch „set“ oder durch den Zusammenhang.

  • cordless drillAkkuschrauber

    Ein leerer Akku ist britisch „flat“, amerikanisch „dead“.

10 weitere in der Tabelle

Feste Präposition1

Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.

  • step ladderTrittleiter, Bockleiter

    Man steht „on a ladder“, nicht „in“ oder „at“.

Zählbar oder nicht4

Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.

  • plasterboardGipskarton, Rigipsplatte

    Unzählbar: „a sheet of plasterboard“, nie „a plasterboard“. Amerikanisch heißt es „drywall“ oder „sheetrock“.

  • groutFugenmasse

    Unzählbar. Es gibt auch das Verb: „grout the tiles“ heißt verfugen.

  • rubbleBauschutt

    Unzählbar: „a lot of rubble“, nie „rubbles“. Der Container dafür ist britisch ein „skip“, amerikanisch ein „dumpster“.

  • safety bootsSicherheitsschuhe

    Immer im Plural, wie „trousers“ oder „glasses“. Amerikanisch oft „steel-toed boots“.

Handwerkswortschatz ist der Bereich, in dem britisches und amerikanisches Englisch am weitesten auseinanderliegen. Ein und dasselbe Werkzeug heißt auf der Baustelle in Manchester anders als in Ohio. Der Schraubenschlüssel ist in Großbritannien ein „spanner“, in den USA ein „wrench“ — und wer in London nach einem wrench fragt, bekommt eher eine Rohrzange. Die Taschenlampe ist britisch eine „torch“, amerikanisch eine „flashlight“. Das Brecheisen ist britisch ein „crowbar“, aber auch „jemmy“ ist zu hören. Diese Unterschiede sind nicht bloß Trivia: Wer Material bestellt oder eine Rechnung liest, muss wissen, welche Variante vor ihm liegt.

Die zweite Baustelle sind die Wörter rund um Auftrag und Abrechnung. Ein „quotation“ ist ein verbindliches Festangebot, ein „estimate“ dagegen eine Schätzung, die sich noch ändern darf — im Deutschen sagen viele einfach Angebot und meinen mal das eine, mal das andere. Eine „call-out charge“ ist die Anfahrtspauschale, die schon fällig wird, bevor jemand einen Handgriff getan hat. Und die „snagging list“ ist die Mängelliste bei der Abnahme, ein Wort, das im amerikanischen Englisch fast nicht vorkommt, dort heißt es „punch list“. Über Preise und Termine spricht man meist mit dem Will-Future oder mit going to, je nachdem, ob gerade entschieden oder längst geplant wurde.

Ein dritter Punkt ist die Zählbarkeit. „Rubble“, „grout“ und „plasterboard“ sind unzählbar: Es heißt „a sheet of plasterboard“ und „some rubble“, nie „a rubble“. Auch „work“ bleibt unzählbar, obwohl im Deutschen von Arbeiten im Plural die Rede ist. Wer hier unsicher ist, findet in der Lektion zählbar und unzählbar die Systematik dahinter. Die Berufsbezeichnungen selbst sind dagegen brav zählbar und werden mit dem unbestimmten Artikel genannt: „She's a joiner“, „He's a welder“. Dass dort kein Artikel im Deutschen steht, ist eine der häufigsten Fehlerquellen überhaupt und ein Fall für die Artikel.

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Häufige Fragen

Heißt es nun spanner oder wrench?
Beides, je nach Land. In Großbritannien ist der Schraubenschlüssel ein „spanner“, in den USA ein „wrench“. Britisch bezeichnet „wrench“ eher eine verstellbare Rohrzange.
Was ist der Unterschied zwischen quotation und estimate?
Eine „quotation“ ist ein fester Preis, an den der Betrieb gebunden ist. Ein „estimate“ ist eine Schätzung, die sich noch ändern darf. Wer sicher gehen will, bittet ausdrücklich um eine „written quotation“.
Warum kann man nicht „two plasterboards“ sagen?
„Plasterboard“ ist wie „grout“ und „rubble“ unzählbar. Man zählt die Verpackungseinheit: „two sheets of plasterboard“. Die Regel dahinter steht in der Lektion zählbar und unzählbar.
Sagt man „I am joiner“?
Nein, Berufsbezeichnungen brauchen im Englischen den unbestimmten Artikel: „I'm a joiner“. Mehr dazu unter a, an und the.

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