Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| host/həʊst/ | Gastgeber | The host spent the whole evening in the kitchen.Der Gastgeber stand den ganzen Abend in der Küche.Auch als Verb: „to host a party“ ist die Feier ausrichten. |
| hostess/ˈhəʊstes/ | Gastgeberin | Our hostess had thought of everything.Unsere Gastgeberin hatte an alles gedacht.Klingt heute leicht altmodisch; „host“ wird zunehmend für beide Geschlechter benutzt. |
| guest/ɡest/ | Gast | We had about twenty guests in a very small flat.Wir hatten etwa zwanzig Gäste in einer sehr kleinen Wohnung.Wird /ɡest/ gesprochen, das u bleibt stumm. |
| to introduce/ˌɪntrəˈdjuːs/ | vorstellen, bekannt machen | Let me introduce you to my brother.Ich stelle dir mal meinen Bruder vor.Falscher Freund in der anderen Richtung: sich selbst vorstellen heißt „to introduce myself“, nicht „to present myself“. |
| neighbour/ˈneɪbə/ | Nachbar, Nachbarin | We invited the neighbours so they wouldn't complain.Wir haben die Nachbarn eingeladen, damit sie sich nicht beschweren.Amerikanisch ohne u: neighbor. |
| crowd/kraʊd/ | Menge, Truppe | By midnight half the crowd had gone home.Um Mitternacht war die halbe Truppe schon weg.Im britischen Englisch oft mit Verb im Plural: „the crowd were singing“. |
| invitation/ˌɪnvɪˈteɪʃn/ | Einladung | The invitation said seven, so nobody came before eight.Auf der Einladung stand sieben, also kam niemand vor acht.Betonung auf der dritten Silbe, anders als im deutschen Wort. |
| to invite/ɪnˈvaɪt/ | einladen | She didn't invite anyone from work.Sie hat niemanden von der Arbeit eingeladen.Man lädt jemanden „to“ etwas ein: invite someone to a party. |
| RSVP/ˌɑː es viː ˈpiː/ | um Antwort wird gebeten | Please RSVP by Friday.Bitte sag bis Freitag Bescheid.Kürzel aus dem Französischen, wird aber wie ein englisches Verb benutzt: „he never RSVPs“. |
| to accept/əkˈsept/ | annehmen, zusagen | I accepted before I checked the date.Ich habe zugesagt, bevor ich aufs Datum geschaut habe.Nicht mit „except“ verwechseln — das heißt außer. |
| to reply/rɪˈplaɪ/ | antworten | Three people still haven't replied.Drei Leute haben immer noch nicht geantwortet.Man antwortet „to“ jemandem: reply to a message, nie reply a message. |
| excuse/ɪkˈskjuːs/ | Ausrede, Entschuldigung | He made up an excuse about his cat.Er hat sich eine Ausrede über seine Katze ausgedacht.Als Substantiv mit stimmlosem s, als Verb /ɪkˈskjuːz/ mit z. |
| snack/snæk/ | Kleinigkeit zu essen | There were enough snacks to feed the street.Es gab genug zu knabbern für die ganze Straße.Zählbar, anders als das deutsche Sammelwort: snacks im Plural. |
| crisps/krɪsps/ | Kartoffelchips | Somebody had emptied two bags of crisps into a bowl.Jemand hatte zwei Tüten Chips in eine Schüssel gekippt.Britisch. In den USA heißt dasselbe „chips“, und britische „chips“ sind dort „fries“. |
| nibbles/ˈnɪblz/ | Knabbereien, Häppchen | I'll bring some nibbles for the table.Ich bringe was zum Knabbern für den Tisch mit.Steht fast immer im Plural und klingt betont locker. |
| buffet/ˈbʊfeɪ/ | Büfett | The buffet was gone within half an hour.Das Büfett war nach einer halben Stunde leer.Das t bleibt stumm, Betonung auf der ersten Silbe. |
| to pour/pɔː/ | eingießen, einschenken | Shall I pour you another one?Soll ich dir noch einen einschenken?Reimt sich auf „four“, das ou wird nicht wie in „hour“ gesprochen. |
| toast/təʊst/ | Trinkspruch | Her father made a short toast and sat down again.Ihr Vater hielt einen kurzen Trinkspruch und setzte sich wieder.Dasselbe Wort wie das geröstete Brot; dort ist es allerdings unzählbar. |
| playlist/ˈpleɪlɪst/ | Playlist, Musikliste | Whoever made the playlist deserves a medal.Wer die Playlist gemacht hat, hat einen Orden verdient. |
| dance floor/ˈdɑːns flɔː/ | Tanzfläche | We pushed the sofa back to make a dance floor.Wir haben das Sofa weggeschoben, um eine Tanzfläche zu schaffen.Wird meist getrennt geschrieben, im Amerikanischen auch „dancefloor“. |
| to dance/dɑːns/ | tanzen | Nobody wanted to dance until after eleven.Vor elf wollte niemand tanzen.Britisch mit langem a, amerikanisch /dæns/. |
| atmosphere/ˈætməsfɪə/ | Stimmung | The atmosphere changed as soon as the food arrived.Die Stimmung kippte, sobald das Essen kam.Für die Stimmung unter Leuten sagt man auch „vibe“, aber das ist deutlich lockerer. |
| loud/laʊd/ | laut | It was too loud to have a proper conversation.Es war zu laut für ein richtiges Gespräch.Das Adverb ist „loudly“, umgangssprachlich hört man aber auch „talk loud“. |
| speaker/ˈspiːkə/ | Lautsprecher, Box | He put the speaker on the windowsill.Er hat die Box aufs Fensterbrett gestellt.Dasselbe Wort bedeutet auch Redner oder Sprecher einer Sprache. |
| leftovers/ˈleftəʊvəz/ | Reste | We lived on leftovers for two days.Wir haben zwei Tage von den Resten gelebt.Nur im Plural gebräuchlich, ein „leftover“ allein sagt man kaum. |
| washing-up/ˌwɒʃɪŋ ˈʌp/ | Abwasch | I left the washing-up until the morning.Den Abwasch habe ich bis zum Morgen liegen lassen.Britisch. In den USA sagt man „the dishes“: do the dishes. |
| hangover/ˈhæŋəʊvə/ | Kater | She woke up with a mild hangover and no regrets.Sie wachte mit einem leichten Kater und ohne Reue auf.Zählbar: „a hangover“, anders als der deutsche Kater ohne Artikel im Satz „ich habe Kater“. |
| to tidy up/ˌtaɪdi ˈʌp/ | aufräumen | We'll tidy up tomorrow, I promise.Wir räumen morgen auf, versprochen.Britisch. Amerikanisch klingt „clean up“ natürlicher. |
| mess/mes/ | Chaos, Unordnung | The kitchen was an absolute mess.Die Küche war ein einziges Chaos.Meist mit unbestimmtem Artikel: „it's a mess“, nicht „it's mess“. |
| lift/lɪft/ | Mitfahrgelegenheit | Can you give me a lift home?Kannst du mich nach Hause mitnehmen?Britisch. In den USA heißt es „a ride“, dort ist „lift“ nur der Aufzug. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
Mia sent the invitation three weeks ahead and asked everyone to reply by the Friday. Twelve people said yes, two sent an excuse, and one never answered at all. As the host, she decided to invite the neighbour on the ground floor as well, mostly so that nobody would complain about the noise.
By nine the flat was full. She had put out crisps, nibbles and a small buffet on the kitchen table, and she went round with a jug to pour drinks for the ones who had just arrived. Her flatmate took over as hostess whenever Mia disappeared to find another snack.
The playlist did most of the work. Somebody moved the sofa to make a dance floor, someone else turned the speaker up until it was too loud to talk, and by eleven half the crowd had decided to dance. Mia used the gap between two songs to introduce her brother to her colleagues and to raise a quick toast.
The last guest left at two. He asked for a lift home, changed his mind and walked. What stayed behind was a mess: paper plates on the shelves, leftovers in three bowls, and a sink full of washing-up that nobody wanted to look at.
Mia decided to tidy up in the morning instead. She woke at ten with a mild hangover, opened all the windows and started with the glasses. It took an hour, and the atmosphere of the evening before was still somehow in the room.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde2
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- to introducevorstellen, bekannt machen
Falscher Freund in der anderen Richtung: sich selbst vorstellen heißt „to introduce myself“, nicht „to present myself“.
- to acceptannehmen, zusagen
Nicht mit „except“ verwechseln — das heißt außer.
Britisch gegen amerikanisch8
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- neighbourNachbar, Nachbarin
Amerikanisch ohne u: neighbor.
- crowdMenge, Truppe
Im britischen Englisch oft mit Verb im Plural: „the crowd were singing“.
- crispsKartoffelchips
Britisch. In den USA heißt dasselbe „chips“, und britische „chips“ sind dort „fries“.
- dance floorTanzfläche
Wird meist getrennt geschrieben, im Amerikanischen auch „dancefloor“.
- to dancetanzen
Britisch mit langem a, amerikanisch /dæns/.
3 weitere in der Tabelle
Feste Präposition2
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- to inviteeinladen
Man lädt jemanden „to“ etwas ein: invite someone to a party.
- to replyantworten
Man antwortet „to“ jemandem: reply to a message, nie reply a message.
Zählbar oder nicht5
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- snackKleinigkeit zu essen
Zählbar, anders als das deutsche Sammelwort: snacks im Plural.
- toastTrinkspruch
Dasselbe Wort wie das geröstete Brot; dort ist es allerdings unzählbar.
- leftoversReste
Nur im Plural gebräuchlich, ein „leftover“ allein sagt man kaum.
- hangoverKater
Zählbar: „a hangover“, anders als der deutsche Kater ohne Artikel im Satz „ich habe Kater“.
- messChaos, Unordnung
Meist mit unbestimmtem Artikel: „it's a mess“, nicht „it's mess“.
Eine Party auf Englisch beschreibt man selten mit den Wörtern, die man im Unterricht gelernt hat. Gefragt sind nicht die Feierlichkeiten, sondern der Ablauf: Wer lädt ein, wer sagt zu, wer bringt etwas mit, wer räumt hinterher auf. Genau daran hängen die Wörter dieser Sammlung. Sie beschreibt keine Geburtstage und keine Feiertage, sondern den Abend selbst — die Gäste, das Essen auf dem Tisch, die Musik und den Zustand der Wohnung am nächsten Morgen. Wer diese dreißig Wörter kennt, kann eine Einladung schreiben, absagen, zusagen und danach erzählen, wie es war.
Zwei Dinge fallen deutschsprachigen Lernenden regelmäßig auf die Füße. Das erste ist die Einladung selbst. „RSVP“ steht auf fast jeder englischen Einladungskarte und bedeutet schlicht: Sag Bescheid, ob du kommst. Es kommt aus dem Französischen, wird aber als englisches Kürzel behandelt, und man kann es sogar als Verb benutzen. Das zweite ist die Höflichkeitsebene. Eine Zusage ist kurz, eine Absage braucht einen Grund, und der Grund darf im Englischen erstaunlich vage bleiben. Für den Termin selbst greift man meist zum Present Progressive, weil feste Verabredungen in der Zukunft so ausgedrückt werden, und nicht zum Will-Future.
Beim Essen wird es britisch. Was in Deutschland Chips heißt, sind in Großbritannien „crisps“, denn „chips“ sind dort Pommes. Kleine Häppchen zum Danebengreifen laufen unter „nibbles“, ein Wort, das im Deutschen keine gute Entsprechung hat. Und der Trinkspruch heißt „toast“, obwohl derselbe Begriff auch das geröstete Brot bezeichnet. Am Ende bleibt der Teil, über den niemand spricht: „washing-up“ ist der Abwasch, „leftovers“ sind die Reste, und „hangover“ braucht keine Erklärung. Wer erzählen will, wie der Abend war, landet fast automatisch im Simple Past mit unregelmäßigen Verben. Und wenn du jemanden zum Aufräumen bewegen willst, hilft tidy up mehr als jedes lange Wort.
Ein letzter Hinweis zur Zählbarkeit: „music“ ist unzählbar, „a music“ gibt es nicht. Dasselbe gilt für „fun“. Wer sagen will, dass es lustig war, sagt „it was great fun“, nie „it was a great fun“. Mehr dazu steht in der Lektion zählbar und unzählbar.
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Häufige Fragen
- Was bedeutet RSVP auf einer Einladung?
- Es ist die Bitte um Rückmeldung, ob du kommst. Eine kurze Nachricht mit „Yes, I'd love to“ oder „Sorry, I can't make it“ reicht völlig.
- Heißt es crisps oder chips?
- In Großbritannien sind crisps die Kartoffelchips aus der Tüte und chips die Pommes. In den USA ist es umgekehrt: chips sind die Tüte, fries sind die Pommes.
- Wie sage ich höflich ab?
- Üblich ist eine kurze Formel plus vager Grund: „I'm really sorry, I've got something on that evening.“ Ein ausführliches Alibi erwartet niemand.
- Party oder celebration?
- Party ist der normale Abend mit Musik und Gästen. Celebration klingt nach Anlass und Feierlichkeit und passt eher zu Jubiläen oder offiziellen Terminen.
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