Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| demand/dɪˈmɑːnd/ | Nachfrage | Demand for small flats has stayed strong here.Die Nachfrage nach kleinen Wohnungen ist hier stabil geblieben.Immer „demand for“, nie „demand of“. |
| domestic market/dəˌmestɪk ˈmɑːkɪt/ | Binnenmarkt | They sell almost everything on the domestic market.Sie verkaufen fast alles auf dem Binnenmarkt.„Domestic“ heißt hier inländisch, nicht häuslich. |
| trade/treɪd/ | Handel | Trade between the two regions goes back centuries.Der Handel zwischen den beiden Regionen reicht Jahrhunderte zurück.Als Handel unzählbar. „A trade“ ist dagegen ein Handwerk. |
| export/ˈekspɔːt/ | Ausfuhr | Exports make up a large part of what they do.Ausfuhren machen einen großen Teil ihres Geschäfts aus.Nomen auf der ersten Silbe, Verb auf der zweiten: /ɪkˈspɔːt/. |
| import/ˈɪmpɔːt/ | Einfuhr | The import took three weeks longer than planned.Die Einfuhr hat drei Wochen länger gedauert als geplant.Gleiche Betonungsregel wie bei „export“. |
| tariff/ˈtærɪf/ | Zoll, Tarif | A tariff applies to that category of goods.Auf diese Warengruppe wird ein Zoll erhoben.Kann auch die Preisliste meinen, etwa beim Strom. |
| wholesale/ˈhəʊlseɪl/ | Großhandel | They buy at wholesale and sell online.Sie kaufen im Großhandel und verkaufen online.Das „w“ wird gesprochen, das erste Wortstück klingt wie „hole“. |
| retail/ˈriːteɪl/ | Einzelhandel | She has worked in retail since she left school.Sie arbeitet im Einzelhandel, seit sie die Schule verlassen hat.Betonung auf der ersten Silbe, anders als im französischen Ursprung. |
| competition/ˌkɒmpəˈtɪʃn/ | Wettbewerb | There is a lot of competition in that part of the market.In diesem Marktbereich herrscht viel Wettbewerb.Als Wettbewerb unzählbar. „A competition“ ist ein einzelner Wettkampf. |
| merger/ˈmɜːdʒə/ | Fusion | The merger was announced on a Friday afternoon.Die Fusion wurde an einem Freitagnachmittag bekannt gegeben.„A merger with“ oder „between“, nie „a merger of two into“. |
| shareholder/ˈʃeəhəʊldə/ | Aktionär | Every shareholder gets the report by post.Jeder Aktionär bekommt den Bericht per Post.AE sagt häufiger „stockholder“. |
| turnover/ˈtɜːnəʊvə/ | Umsatz | Turnover has grown, but so have the costs.Der Umsatz ist gewachsen, aber die Kosten auch.Falscher Freund: das ist der Umsatz, nicht der Gewinn. AE sagt meist „revenue“. |
| profit margin/ˈprɒfɪt ˌmɑːdʒɪn/ | Gewinnspanne | The profit margin on those items is thin.Die Gewinnspanne bei diesen Artikeln ist dünn.Für dünne Spannen sagt man „thin“ oder „narrow“, nicht „small“. |
| earnings/ˈɜːnɪŋz/ | Einkünfte | Their earnings are reported every three months.Ihre Einkünfte werden alle drei Monate berichtet.Nur im Plural, es gibt kein „an earning“. |
| to invest/ɪnˈvest/ | investieren | They invested in new machines last year.Sie haben letztes Jahr in neue Maschinen investiert.Immer „invest in“, nie „invest into“. |
| labour market/ˈleɪbə ˌmɑːkɪt/ | Arbeitsmarkt | The labour market here looks different from region to region.Der Arbeitsmarkt sieht hier von Region zu Region anders aus.BE „labour“, AE „labor“ ohne u. |
| workforce/ˈwɜːkfɔːs/ | Belegschaft | Half the workforce works from home on Fridays.Die halbe Belegschaft arbeitet freitags von zu Hause.Kollektiv: BE oft mit Plural-Verb, AE mit Singular. |
| productivity/ˌprɒdʌkˈtɪvəti/ | Produktivität | Productivity is measured in different ways.Produktivität wird auf verschiedene Arten gemessen.Unzählbar, kein Plural. |
| unemployment rate/ˌʌnɪmˈplɔɪmənt reɪt/ | Arbeitslosenquote | The unemployment rate is published every month.Die Arbeitslosenquote wird jeden Monat veröffentlicht.„Unemployment“ selbst ist unzählbar, die Quote dagegen zählbar. |
| wage growth/ˈweɪdʒ ɡrəʊθ/ | Lohnentwicklung | Wage growth is one of the figures they watch.Die Lohnentwicklung ist eine der Zahlen, die sie beobachten.„Growth“ ist unzählbar, deshalb nie „wage growths“. |
| skills shortage/ˈskɪlz ˌʃɔːtɪdʒ/ | Fachkräftemangel | Every firm at the fair mentioned a skills shortage.Jede Firma auf der Messe hat den Fachkräftemangel erwähnt.AE sagt eher „labor shortage“ oder „talent shortage“. |
| inflation/ɪnˈfleɪʃn/ | Inflation | We talked about inflation for the whole train journey.Wir haben die ganze Zugfahrt über Inflation geredet.Unzählbar und ohne Artikel: „inflation rose“, nicht „the inflation rose“. |
| interest rate/ˈɪntrəst reɪt/ | Zinssatz | She asked the bank about the interest rate twice.Sie hat die Bank zweimal nach dem Zinssatz gefragt.„Interest“ heißt hier Zins, nicht Interesse. |
| recession/rɪˈseʃn/ | Rezession | The word recession has a technical definition.Das Wort Rezession hat eine fachliche Definition.Betonung auf der zweiten Silbe, das erste e ist kurz. |
| growth rate/ˈɡrəʊθ reɪt/ | Wachstumsrate | The growth rate is given as a percentage.Die Wachstumsrate wird in Prozent angegeben.Achte auf Prozent gegen Prozentpunkte, das wird oft vermischt. |
| gross domestic product/ˌɡrəʊs dəˌmestɪk ˈprɒdʌkt/ | Bruttoinlandsprodukt | Gross domestic product is usually shortened to GDP.Bruttoinlandsprodukt wird meist zu GDP abgekürzt.In Texten fast immer als GDP, ausgeschrieben nur beim ersten Mal. |
| purchasing power/ˈpɜːtʃəsɪŋ ˌpaʊə/ | Kaufkraft | Purchasing power differs a lot between regions.Die Kaufkraft unterscheidet sich stark zwischen Regionen.„Purchasing“ ist die förmliche Variante von „buying“. |
| household income/ˈhaʊshəʊld ˌɪnkʌm/ | Haushaltseinkommen | Household income is often shown as a median.Das Haushaltseinkommen wird oft als Median dargestellt.„Income“ ist meist unzählbar, „incomes“ nur beim Vergleich mehrerer. |
| tax revenue/ˈtæks ˌrevənjuː/ | Steuereinnahmen | Tax revenue is listed in the annual report.Die Steuereinnahmen stehen im Jahresbericht.Im Englischen meist Singular, im Deutschen Plural. |
| trade balance/ˈtreɪd ˌbæləns/ | Handelsbilanz | The trade balance is simply exports minus imports.Die Handelsbilanz ist schlicht Ausfuhren minus Einfuhren.Nicht „balance sheet“, das ist die Bilanz einer Firma. |
| trade deficit/ˈtreɪd ˌdefɪsɪt/ | Handelsdefizit | A trade deficit means imports are larger than exports.Ein Handelsdefizit bedeutet, dass die Einfuhren größer sind als die Ausfuhren.Betonung auf der ersten Silbe von „deficit“. |
| market economy/ˈmɑːkɪt ɪˌkɒnəmi/ | Marktwirtschaft | The seminar compared how a market economy is described in different textbooks.Das Seminar hat verglichen, wie Marktwirtschaft in verschiedenen Lehrbüchern beschrieben wird.„Economy“ ist die Wirtschaft, „economics“ das Fach. |
| consumer/kənˈsjuːmə/ | Verbraucher | Consumer habits change slowly.Verbrauchergewohnheiten ändern sich langsam.AE spricht /kənˈsuːmər/ ohne das kurze /j/. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
Marek runs a small firm that sells kitchen equipment. He never studied economics, but he reads the business pages every morning because half the words there turn up in his own week.
Most of what he sells goes to the domestic market, though a quarter leaves the country as an export. When a tariff changed last year he had to work out what it meant for his profit margin before he could quote a single price.
He buys wholesale and sells to shops in retail. Demand for his cheaper range has been steady, and competition on the expensive range is fierce. Turnover, he likes to point out to his brother, is not the same thing as what stays in the account.
The hardest part is people. He has nine on the payroll and talks about a skills shortage every time someone leaves. His workforce is loyal, but the labour market in the town is small and wage growth is something he watches closely.
When the interest rate moved, he postponed a decision to invest in a second van. Inflation, he said, had already done enough to his planning that year, and he did not want to guess at a growth rate he could not see.
His daughter is studying and comes home with words like gross domestic product, purchasing power and trade deficit. Marek listens, asks how any of it reaches a consumer in a small town, and usually gets a better answer than he expected.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde5
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- domestic marketBinnenmarkt
„Domestic“ heißt hier inländisch, nicht häuslich.
- turnoverUmsatz
Falscher Freund: das ist der Umsatz, nicht der Gewinn. AE sagt meist „revenue“.
- interest rateZinssatz
„Interest“ heißt hier Zins, nicht Interesse.
- trade balanceHandelsbilanz
Nicht „balance sheet“, das ist die Bilanz einer Firma.
- market economyMarktwirtschaft
„Economy“ ist die Wirtschaft, „economics“ das Fach.
Britisch gegen amerikanisch4
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- shareholderAktionär
AE sagt häufiger „stockholder“.
- labour marketArbeitsmarkt
BE „labour“, AE „labor“ ohne u.
- workforceBelegschaft
Kollektiv: BE oft mit Plural-Verb, AE mit Singular.
- skills shortageFachkräftemangel
AE sagt eher „labor shortage“ oder „talent shortage“.
Feste Präposition3
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- demandNachfrage
Immer „demand for“, nie „demand of“.
- mergerFusion
„A merger with“ oder „between“, nie „a merger of two into“.
- to investinvestieren
Immer „invest in“, nie „invest into“.
Zählbar oder nicht9
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- tradeHandel
Als Handel unzählbar. „A trade“ ist dagegen ein Handwerk.
- competitionWettbewerb
Als Wettbewerb unzählbar. „A competition“ ist ein einzelner Wettkampf.
- earningsEinkünfte
Nur im Plural, es gibt kein „an earning“.
- productivityProduktivität
Unzählbar, kein Plural.
- unemployment rateArbeitslosenquote
„Unemployment“ selbst ist unzählbar, die Quote dagegen zählbar.
4 weitere in der Tabelle
Diese Seite liefert Wortschatz und bewertet keine Wirtschaftsordnung. Sie sagt nicht, was gut oder schlecht läuft, und sie enthält keine Prognosen und keine Zahlen — sie erklärt nur, welche englischen Wörter in Wirtschaftstexten vorkommen und wie sie sich vom Deutschen unterscheiden. Das ist nötiger, als es klingt, denn ausgerechnet hier häufen sich die falschen Freunde. „Turnover“ ist der Umsatz, nicht der Gewinn. „Provision“ heißt Bestimmung oder Bereitstellung, nicht Provision. Und „konjunktur“ hat im Englischen gar kein direktes Gegenstück, dort spricht man vom „business cycle“.
Die zweite Hürde ist die Zählbarkeit. „Trade“, „competition“, „inflation“ und „productivity“ sind unzählbar: kein „a trade“ im Sinne von Handel, keine „competitions“ für den Wettbewerb, keine „inflations“. Dagegen steht „earnings“ nur im Plural, ähnlich wie „takings“. Wer beides verwechselt, bemerkt es selbst kaum, aber ein Muttersprachler sofort. Die Lektion zählbar und unzählbar deckt genau dieses Feld ab und lohnt sich, bevor du die Tabelle unten durcharbeitest. Ein zweiter Blick darauf spart später viel Nacharbeit beim Schreiben.
Der dritte Punkt betrifft die Grammatik der Vergleiche. Wirtschaftstexte bestehen zur Hälfte aus Gegenüberstellungen: etwas ist höher, niedriger, schneller gewachsen als etwas anderes. Dafür brauchst du sichere Steigerungsformen, siehe Komparativ, und ein Gefühl für die englische Zahlenschreibweise mit Punkt statt Komma, siehe Zahlen und Datum. Dazu kommen feste Präpositionen: „a rise in prices“, aber „a demand for something“ — dazu passt Präpositionen nach Nomen. Die Wörter unten sind nach dem geordnet, worüber man spricht: erst der Markt, dann der Betrieb, dann die Arbeit, dann die großen Kennzahlen. Wer sie in dieser Reihenfolge lernt, kann einen Wirtschaftsartikel nach kurzer Zeit querlesen.
Dauerhaft merken
Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.
In den Vokabeltrainer aufnehmen
Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.
Schnelltest
Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.
Zehn Fragen, eine Minute
Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.
Häufige Fragen
- Heißt Umsatz „turnover“ oder „revenue“?
- Beides bezeichnet den Umsatz. „Turnover“ ist im britischen Englisch üblich, „revenue“ im amerikanischen und in internationalen Abschlüssen. Der Gewinn heißt in beiden Fällen „profit“.
- Warum steht vor „inflation“ kein Artikel?
- Weil das Wort unzählbar ist und allgemein gebraucht wird: „inflation rose“. Ein „the“ steht nur, wenn eine bestimmte Größe gemeint ist, etwa „the inflation of that year“. Mehr dazu in zählbar und unzählbar.
- Was ist der Unterschied zwischen „economy“ und „economics“?
- „Economy“ ist die Wirtschaft eines Landes, „economics“ das Fach. „Economics“ steht mit Singular-Verb: „economics is her subject“.
- Wie vergleiche ich Zahlen korrekt?
- Mit sauberen Steigerungsformen und dem Unterschied zwischen Prozent und Prozentpunkten. Die Lektionen Komparativ und Zahlen und Datum decken beides ab.
Weitere Wortfelder
- Englische Vokabeln Begrüßung und Abschied mit BeispielenA1
Von good morning bis take care — und warum How do you do keine Frage ist, die du beantworten sollst.
29 Wörter - Englische Vokabeln Berufe: 29 Wörter mit BeispielenA1
Vom electrician bis zur police officer — mit chef als falschem Freund und den Formen, die heute niemand mehr mit man bildet.
29 Wörter - Englische Vokabeln Farben: 30 Wörter mit AusspracheA1
Von red bis off-white — mit grey gegen gray und den zusammengesetzten Farbtönen, die im Deutschen anders gebaut werden.
30 Wörter - Englische Vokabeln Geld und Bank: 34 Wörter mit BeispielsätzenB1
Konto, Rechnung, Zinsen, Milliarde: Beim Geld sind die englischen Wörter enger, die Fehler teurer und die Zahlen anders geschnitten.
35 Wörter
Alle Wortfelder findest du in der Übersicht.