Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| how do I get to/ˌhaʊ də aɪ ˈɡet tə/ | wie komme ich zu | How do I get to the castle from here?Wie komme ich von hier zum Schloss?Die häufigste Frage überhaupt. Immer mit „to“, auch vor Städtenamen. |
| where is/ˈweər ɪz/ | wo ist | Where is the nearest bus stop, please?Wo ist die nächste Bushaltestelle, bitte?Nach „Could you tell me“ dreht sich die Reihenfolge um: „where the bus stop is“. |
| which way/ˌwɪtʃ ˈweɪ/ | in welche Richtung | Which way is the beach?In welche Richtung geht es zum Strand?„Way“ meint hier die Richtung, nicht die Straße. |
| is it far/ˌɪz ɪt ˈfɑː/ | ist es weit | Is it far to walk?Ist es weit zu Fuß?„Far“ steht meist in Fragen und Verneinungen; im Aussagesatz sagt man „a long way“. |
| can you show me/kən juː ˈʃəʊ miː/ | können Sie mir zeigen | Can you show me on the map?Können Sie es mir auf der Karte zeigen?„Could you show me“ klingt eine Spur höflicher und passt zu Fremden. |
| I'm lost/aɪm ˈlɒst/ | ich habe mich verlaufen | Sorry, I'm lost. Is this the old town?Entschuldigung, ich habe mich verlaufen. Ist das die Altstadt?Mit „to be“, nicht mit „have“. „I have lost“ heißt, du hast etwas verloren. |
| to ask for directions/ɑːsk fə dəˈrekʃnz/ | nach dem Weg fragen | He never asks for directions.Er fragt nie nach dem Weg.Immer Plural: „directions“. Ein „direction“ im Singular ist die Himmelsrichtung. |
| turn left/tɜːn ˈleft/ | links abbiegen | Turn left after the church.Biege nach der Kirche links ab.Ohne Präposition. „Turn to the left“ ist möglich, klingt aber steif. |
| turn right/tɜːn ˈraɪt/ | rechts abbiegen | Turn right at the lights.Biege an der Ampel rechts ab.Vor Ampeln und Kreuzungen steht „at“, nicht „on“. |
| on the left/ɒn ðə ˈleft/ | auf der linken Seite | It's on the left, next to the bakery.Es ist auf der linken Seite, neben der Bäckerei.Immer „on“, nie „in“ oder „at the left“. |
| on the right/ɒn ðə ˈraɪt/ | auf der rechten Seite | You'll see it on the right after the bridge.Du siehst es nach der Brücke auf der rechten Seite.Amerikanisch hört man auch „on your right“ — beides ist üblich. |
| go straight ahead/ɡəʊ ˌstreɪt əˈhed/ | geradeaus gehen | Go straight ahead for about two minutes.Geh etwa zwei Minuten geradeaus.Britisch auch „go straight on“. Amerikanisch fast immer „go straight“. |
| go past/ɡəʊ ˈpɑːst/ | vorbeigehen an | Go past the post office and keep walking.Geh am Postamt vorbei und lauf weiter.„Past“ braucht kein „by“. „Go past by the shop“ ist falsch. |
| cross the road/ˌkrɒs ðə ˈrəʊd/ | die Straße überqueren | Cross the road and go into the square.Überquere die Straße und geh auf den Platz.Ohne Präposition. „Cross over the road“ geht auch, „cross about“ nie. |
| take the first turning/teɪk ðə ˌfɜːst ˈtɜːnɪŋ/ | die erste Abzweigung nehmen | Take the first turning after the pub.Nimm die erste Abzweigung nach dem Pub.Sehr britisch. Amerikanisch sagt man „take the first right“ oder „first street“. |
| post office/ˈpəʊst ˌɒfɪs/ | Postamt | The post office closes at half five.Das Postamt schließt um halb sechs.Betonung auf „post“. Beide Wörter getrennt geschrieben. |
| bank/bæŋk/ | Bank (Geldinstitut) | There's a bank on the corner.An der Ecke ist eine Bank.Die Sitzbank heißt „bench“, das Flussufer ebenfalls „bank“. |
| pedestrian zone/pəˈdestriən zəʊn/ | Fußgängerzone | You can't drive into the pedestrian zone.In die Fußgängerzone darf man nicht fahren.Britisch auch „pedestrianised area“. Betonung auf „des“. |
| cash machine/ˈkæʃ məˌʃiːn/ | Geldautomat | Is there a cash machine near here?Gibt es hier in der Nähe einen Geldautomaten?Britisch „cash machine“ oder „cashpoint“, amerikanisch „ATM“. |
| bus station/ˈbʌs ˌsteɪʃn/ | Busbahnhof | The bus station is behind the market.Der Busbahnhof liegt hinter dem Markt.Der Busbahnhof ist etwas anderes als die einzelne Haltestelle. |
| main road/ˌmeɪn ˈrəʊd/ | Hauptstraße | Follow the main road for five minutes.Folge fünf Minuten der Hauptstraße.Amerikanisch eher „main street“, das dort auch der Ortskern ist. |
| underpass/ˈʌndəpɑːs/ | Unterführung | Use the underpass, it's quicker.Nimm die Unterführung, das geht schneller.In britischen Städten steht dafür oft „subway“ auf dem Schild — nicht die U-Bahn. |
| zebra crossing/ˈzebrə ˌkrɒsɪŋ/ | Zebrastreifen | Wait at the zebra crossing.Warte am Zebrastreifen.Britisch mit kurzem /e/ am Anfang. Amerikanisch heißt es „crosswalk“. |
| just around the corner/dʒəst əˌraʊnd ðə ˈkɔːnə/ | gleich um die Ecke | It's just around the corner, you can't miss it.Es ist gleich um die Ecke, du kannst es nicht verfehlen.Amerikanisch auch „right around the corner“. |
| five minutes away/ˌfaɪv ˈmɪnɪts əˌweɪ/ | fünf Minuten entfernt | The station is five minutes away on foot.Der Bahnhof ist fünf Minuten zu Fuß entfernt.Auch „a five-minute walk“ — dann ohne Plural-s bei „minute“. |
| close by/ˌkləʊs ˈbaɪ/ | ganz in der Nähe | There's a chemist close by.Ganz in der Nähe gibt es eine Apotheke.Hier stimmloses /s/ am Ende von „close“, anders als beim Verb „to close“. |
| on the way/ɒn ðə ˈweɪ/ | auf dem Weg | You'll pass a supermarket on the way.Du kommst auf dem Weg an einem Supermarkt vorbei.„On the way“ heißt unterwegs, „in the way“ heißt im Weg stehend. |
| at the end of the road/ət ði ˌend əv ðə ˈrəʊd/ | am Ende der Straße | It's at the end of the road on the left.Es ist am Ende der Straße auf der linken Seite.Immer „at the end“, nie „in the end“ — das heißt schließlich. |
| halfway/ˌhɑːfˈweɪ/ | auf halbem Weg | The hotel is halfway up the hill.Das Hotel liegt auf halber Höhe des Hügels.Das „l“ in „half“ ist stumm. |
| a hundred metres/ə ˌhʌndrəd ˈmiːtəz/ | hundert Meter | Walk a hundred metres and you're there.Geh hundert Meter, dann bist du da.Britisch „metres“, amerikanisch „meters“ — dort rechnet man ohnehin in „yards“. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
A woman stopped me outside the bus station and said she was lost. She had a phone with no battery and a hotel name she could not pronounce. I'm lost too, I nearly said, but I knew the street.
How do I get to it, she asked. Is it far? I told her it was five minutes away. Go straight ahead to the main road, then turn left at the bank.
Go past the post office, cross the road at the zebra crossing, and take the first turning after the cash machine. The square is on the right and the hotel is on the left, just around the corner from a chemist.
She asked me to show her which way that was, so I pointed. Then I remembered the building work. Don't use the underpass, I said. It has been closed for weeks.
Halfway down she turned and waved, and I watched her walk the last hundred metres to the end of the road. Somebody had been standing close by the whole time, and he asked for directions the moment she had gone. That is how it works on the way home.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde1
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- bankBank (Geldinstitut)
Die Sitzbank heißt „bench“, das Flussufer ebenfalls „bank“.
Britisch gegen amerikanisch9
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- on the rightauf der rechten Seite
Amerikanisch hört man auch „on your right“ — beides ist üblich.
- go straight aheadgeradeaus gehen
Britisch auch „go straight on“. Amerikanisch fast immer „go straight“.
- take the first turningdie erste Abzweigung nehmen
Sehr britisch. Amerikanisch sagt man „take the first right“ oder „first street“.
- cash machineGeldautomat
Britisch „cash machine“ oder „cashpoint“, amerikanisch „ATM“.
- main roadHauptstraße
Amerikanisch eher „main street“, das dort auch der Ortskern ist.
4 weitere in der Tabelle
Feste Präposition8
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- how do I get towie komme ich zu
Die häufigste Frage überhaupt. Immer mit „to“, auch vor Städtenamen.
- turn leftlinks abbiegen
Ohne Präposition. „Turn to the left“ ist möglich, klingt aber steif.
- turn rightrechts abbiegen
Vor Ampeln und Kreuzungen steht „at“, nicht „on“.
- on the leftauf der linken Seite
Immer „on“, nie „in“ oder „at the left“.
- go pastvorbeigehen an
„Past“ braucht kein „by“. „Go past by the shop“ ist falsch.
3 weitere in der Tabelle
Zählbar oder nicht1
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- to ask for directionsnach dem Weg fragen
Immer Plural: „directions“. Ein „direction“ im Singular ist die Himmelsrichtung.
Nach dem Weg zu fragen ist die erste echte Unterhaltung, die man in einer fremden Sprache führt. Sie ist kurz, sie hat ein klares Ziel, und sie folgt fast immer demselben Muster: eine höfliche Anrede, eine Frage, eine Antwort mit zwei oder drei Richtungen. Genau deshalb eignet sie sich so gut zum Üben. Du brauchst keine langen Sätze, sondern eine Handvoll fester Bausteine. Die dreißig Ausdrücke in dieser Liste decken die typische Frage und die typische Antwort ab, und sie sind bewusst so kurz gehalten, dass du sie im Stehen abrufen kannst.
Beim Fragen zählt vor allem der Anfang. Ein blankes „Where is the station“ klingt im Englischen knapp bis unfreundlich. Üblich ist eine Einleitung: „Sorry, how do I get to the station?“ oder „Could you tell me where the station is?“ Auffällig ist dabei, dass die Wortstellung nach solchen Einleitungen wieder zur normalen Satzstellung zurückkehrt — nicht „where is the station“, sondern „where the station is“. Diese Umstellung ist die häufigste Fehlerquelle im ganzen Wortfeld und steht in der Lektion zu den indirekten Fragen ausführlich beschrieben.
Bei den Antworten sind es die Präpositionen, die den Unterschied machen. Etwas liegt „on the left“ und nicht „in the left“, du gehst „past the church“ und nicht „by the church“, und du überquerst „the road“ ohne jede Präposition. Für die Bewegungswörter lohnt sich die Übersicht der Bewegungspräpositionen, für die Ortsangaben die der Ortspräpositionen. Und weil eine Wegbeschreibung fast nur aus kurzen Aufforderungen besteht — „turn left“, „go straight ahead“, „take the second street“ —, ist der Imperativ die Form, die du hier am häufigsten hörst. Er wirkt auf Deutsche oft schroff, ist im Englischen aber völlig normal, solange ein „please“ oder ein freundlicher Ton dabei ist.
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Schnelltest
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Zehn Fragen, eine Minute
Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.
Häufige Fragen
- Warum heißt es „directions“ und nicht „direction“?
- Eine Wegbeschreibung besteht aus mehreren Schritten, deshalb steht das Wort im Plural. Ein „direction“ im Singular ist eine Himmelsrichtung.
- Ist „turn left“ nicht unhöflich?
- Nein. Der Imperativ ist in Wegbeschreibungen völlig normal und klingt nicht nach Befehl. Mehr dazu in der Lektion zum Imperativ.
- Was bedeutet „subway“ auf einem britischen Schild?
- In Großbritannien ist ein „subway“ meist eine Fußgängerunterführung. Die U-Bahn heißt dort „the Underground“ oder „the Tube“.
- Heißt es „Where is the station“ oder „where the station is“?
- Beides, je nach Satz. Allein steht „Where is the station?“, nach einer Einleitung wie „Could you tell me“ folgt „where the station is“.
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35 Wörter
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