Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| plate/pleɪt/ | Teller | Could you pass me a clean plate?Kannst du mir einen sauberen Teller reichen?Der tiefe Teller ist kein „deep plate“, sondern schlicht „bowl“. |
| bowl/bəʊl/ | Schüssel, tiefer Teller | I have a bowl of porridge every morning.Ich esse jeden Morgen eine Schüssel Haferbrei.Reimt sich auf „roll“, nicht auf „owl“. |
| cup/kʌp/ | Tasse | Do you want a cup of tea before we go?Möchtest du noch eine Tasse Tee, bevor wir losgehen?„Cup“ ist die kleine Tasse mit Untertasse, „mug“ der große Henkelbecher. |
| mug/mʌɡ/ | Becher, Henkelbecher | That's my mug, the one with the chip in it.Das ist mein Becher, der mit dem Sprung.Umgangssprachlich heißt „mug“ auch Trottel — im Küchenkontext harmlos. |
| glass/ɡlɑːs/ | Glas | I'll just get myself a glass of water.Ich hole mir schnell ein Glas Wasser.Als Material unzählbar, als Trinkgefäß zählbar: „made of glass“, aber „three glasses“. |
| fork/fɔːk/ | Gabel | There aren't enough forks on the table.Auf dem Tisch liegen nicht genug Gabeln.Besteck als Ganzes heißt „cutlery“ und ist unzählbar. |
| knife/naɪf/ | Messer | This knife is too blunt to cut bread.Dieses Messer ist zu stumpf für Brot.Das k bleibt stumm, der Plural heißt „knives“. |
| spoon/spuːn/ | Löffel | Give it a stir with a spoon.Rühr es einmal mit einem Löffel um.Ein Löffel voll ist „a spoonful“, nicht „a spoon full“. |
| pot/pɒt/ | Topf | There's still soup in the pot.Im Topf ist noch Suppe.Der Kochtopf heißt oft genauer „saucepan“; „pot“ kann auch die Teekanne meinen. |
| pan/pæn/ | Pfanne | Leave the pan on the heat for another minute.Lass die Pfanne noch eine Minute auf der Hitze.Kein falscher Freund zu deutsch Panne, aber die Ähnlichkeit führt Anfänger regelmäßig in die Irre. |
| frying pan/ˈfraɪɪŋ pæn/ | Bratpfanne | The eggs are already in the frying pan.Die Eier sind schon in der Bratpfanne.In den USA sagt man häufiger „skillet“. |
| lid/lɪd/ | Deckel | Put the lid on or it'll boil over.Mach den Deckel drauf, sonst kocht es über.Man setzt den Deckel „on“ den Topf, nie „over“. |
| kettle/ˈketl/ | Wasserkocher | I'll put the kettle on, you sit down.Ich stelle den Wasserkocher an, setz du dich hin.„Put the kettle on“ heißt in Großbritannien so viel wie: Wir machen jetzt eine Pause. |
| whisk/wɪsk/ | Schneebesen | Have you seen the whisk anywhere?Hast du irgendwo den Schneebesen gesehen?Auch Verb: „whisk the eggs“ heißt die Eier verquirlen. |
| chopping board/ˈtʃɒpɪŋ bɔːd/ | Schneidebrett | Use the wooden chopping board for the onions.Nimm für die Zwiebeln das Holzbrett.In den USA heißt es „cutting board“. |
| tin opener/ˈtɪn ˌəʊpənə/ | Dosenöffner | We can't find the tin opener again.Wir finden schon wieder den Dosenöffner nicht.Amerikanisch „can opener“, weil die Dose dort „can“ und nicht „tin“ heißt. |
| cooker/ˈkʊkə/ | Herd | The flat comes with a cooker and a fridge.Zur Wohnung gehören ein Herd und ein Kühlschrank.Amerikanisch „stove“. Ein „cooker“ ist nie die Person, die kocht — das ist „cook“. |
| oven/ˈʌvn/ | Backofen | The pizza has been in the oven for ten minutes.Die Pizza ist seit zehn Minuten im Ofen.Gesprochen mit kurzem u wie in „love“, nicht wie das deutsche Ofen. |
| hob/hɒb/ | Kochfeld | Wipe the hob down before it cools.Wisch das Kochfeld ab, bevor es kalt wird.Rein britisch. Amerikanisch sagt man „stovetop“ oder „cooktop“. |
| fridge/frɪdʒ/ | Kühlschrank | The milk is at the back of the fridge.Die Milch steht hinten im Kühlschrank.Kurzform von „refrigerator“, das im Alltag kaum jemand ausspricht. |
| freezer/ˈfriːzə/ | Gefrierschrank | There's a loaf of bread in the freezer.Im Gefrierschrank liegt noch ein Brot.Etwas einfrieren heißt „freeze“, unregelmäßig: froze, frozen. |
| microwave/ˈmaɪkrəweɪv/ | Mikrowelle | Just stick it in the microwave for two minutes.Pack es einfach zwei Minuten in die Mikrowelle.Auch als Verb üblich: „I'll microwave it.“ |
| toaster/ˈtəʊstə/ | Toaster | The toaster keeps burning everything.Der Toaster verbrennt dauernd alles. |
| dishwasher/ˈdɪʃwɒʃə/ | Spülmaschine | Don't put that pan in the dishwasher.Stell die Pfanne bitte nicht in die Spülmaschine.Man räumt sie aus mit „empty the dishwasher“, nicht „clear out“. |
| sink/sɪŋk/ | Spüle | The sink is full of dirty dishes again.In der Spüle steht schon wieder schmutziges Geschirr.In der Küche „sink“, im Bad heißt das Becken britisch „basin“. |
| washing-up liquid/ˌwɒʃɪŋ ˈʌp ˌlɪkwɪd/ | Spülmittel | We've run out of washing-up liquid.Uns ist das Spülmittel ausgegangen.Amerikanisch „dish soap“. „Soap“ allein meint in Großbritannien die Seife im Bad. |
| tea towel/ˈtiː ˌtaʊəl/ | Geschirrtuch | Grab a tea towel and I'll wash.Nimm ein Geschirrtuch, ich spüle.Amerikanisch „dish towel“. Mit Tee hat es nichts zu tun. |
| sponge/spʌndʒ/ | Schwamm | The sponge smells, we need a new one.Der Schwamm riecht, wir brauchen einen neuen.„Sponge“ ist auch ein Rührkuchen — „a Victoria sponge“ steht auf jeder Karte. |
| bin/bɪn/ | Mülleimer | Could you take the bin out tonight?Bringst du heute Abend den Müll raus?Amerikanisch „trash can“ oder „garbage can“. |
| cupboard/ˈkʌbəd/ | Schrank | The mugs are in the cupboard above the kettle.Die Becher stehen im Schrank über dem Wasserkocher.Gesprochen etwa „kabbed“ — das p bleibt stumm. |
| apron/ˈeɪprən/ | Schürze | Put an apron on, that sauce splashes.Zieh eine Schürze an, die Soße spritzt.Beginnt mit langem ei-Laut wie in „April“. |
| draining board/ˈdreɪnɪŋ bɔːd/ | Abtropffläche | Just leave the glasses on the draining board.Stell die Gläser einfach auf die Abtropffläche.Amerikanisch „drainboard“ oder „dish rack“. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
On Sunday morning Nadia came downstairs and found the kitchen exactly as they had left it. The sink was full, the frying pan was still on the hob, and someone had put an empty pot back in the cupboard.
She put the kettle on and made herself a mug of tea. Then she tied an apron round her waist, squeezed some washing-up liquid into the water and started with the glasses.
Every plate went into the dishwasher, but the good knife and the wooden chopping board had to be done by hand. She dried them with a tea towel and left the rest on the draining board.
Her brother appeared at eleven, opened the fridge and stared into it for a while. There was nothing left but half a lemon and a bowl of cold rice from Thursday.
He took a pizza out of the freezer, turned the oven on and dropped the packaging into the bin. Nadia handed him a fork and a sponge and told him whose turn it was next week.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde1
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- panPfanne
Kein falscher Freund zu deutsch Panne, aber die Ähnlichkeit führt Anfänger regelmäßig in die Irre.
Britisch gegen amerikanisch10
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- frying panBratpfanne
In den USA sagt man häufiger „skillet“.
- chopping boardSchneidebrett
In den USA heißt es „cutting board“.
- tin openerDosenöffner
Amerikanisch „can opener“, weil die Dose dort „can“ und nicht „tin“ heißt.
- cookerHerd
Amerikanisch „stove“. Ein „cooker“ ist nie die Person, die kocht — das ist „cook“.
- hobKochfeld
Rein britisch. Amerikanisch sagt man „stovetop“ oder „cooktop“.
5 weitere in der Tabelle
Feste Präposition1
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- lidDeckel
Man setzt den Deckel „on“ den Topf, nie „over“.
Zählbar oder nicht2
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- glassGlas
Als Material unzählbar, als Trinkgefäß zählbar: „made of glass“, aber „three glasses“.
- forkGabel
Besteck als Ganzes heißt „cutlery“ und ist unzählbar.
Die Küche ist der Raum, in dem man in einer fremden Wohnung als Erstes ins Stocken gerät. Man sucht das Sieb, den Topfdeckel oder das Spülmittel und merkt, dass genau diese Alltagsdinge nie im Unterricht vorkamen. Dabei sind es die Wörter, die man am häufigsten braucht, sobald man mit jemandem zusammen kocht oder in einer WG lebt. Wer „cooker“, „hob“ und „oven“ auseinanderhalten kann, versteht sofort, was jemand meint, wenn er sagt, das Wasser stehe schon auf dem Herd.
Kaum ein Wortfeld zeigt den Unterschied zwischen britischem und amerikanischem Englisch so deutlich. Der Herd heißt in Großbritannien „cooker“, in den USA „stove“. Das Spülmittel ist „washing-up liquid“ gegen „dish soap“. Der Mülleimer ist „bin“ gegen „trash can“, das Geschirrtuch „tea towel“ gegen „dish towel“. Und der Wasserkocher, im britischen Haushalt fast heilig, heißt „kettle“ und steht in amerikanischen Küchen oft gar nicht erst herum. Diese Unterschiede sind kein Schönheitsfehler, sondern der schnellste Weg, sich in einem Gespräch zu verorten. Wo etwas steht, regeln die Ortspräpositionen, und die sind in der Küche unerbittlich: Teller liegen „in the cupboard“, nie „on the cupboard“.
Die zweite Stolperstelle ist die Zählbarkeit. „Cutlery“, „crockery“ und „washing-up“ sind unzählbar, es gibt also kein „two cutleries“. Auch „water“ und „rice“ zählt man nicht, sondern misst sie. Dagegen ist „glass“ doppelt belegt: das Material ist unzählbar, das Trinkglas zählbar. Wer das sauber trennt, kommt in den meisten Alltagssätzen durch, und der Rest steht in der Lektion zu zählbaren und unzählbaren Nomen. Für Sätze wie „In der Schublade sind zwei Löffel“ hilft außerdem there is und there are, denn im Englischen entscheidet nicht das Subjekt am Satzanfang, sondern das, was danach kommt. Und wer nach dem Essen abräumt, sagt in Großbritannien nicht „clean the dishes“, sondern wash up — das Verb sitzt fest im Alltag und taucht in jeder Küche auf, in der jemand mitgeholfen hat.
Dauerhaft merken
Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.
In den Vokabeltrainer aufnehmen
Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.
Schnelltest
Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.
Zehn Fragen, eine Minute
Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.
Häufige Fragen
- Heißt der Herd nun „cooker“ oder „stove“?
- Beides ist richtig, nur an unterschiedlichen Orten. In Großbritannien ist „cooker“ das übliche Wort, in den USA „stove“. Verstanden wirst du überall.
- Wann sage ich „cup“ und wann „mug“?
- „Cup“ ist die kleine Tasse mit Untertasse, meist für Tee oder Espresso. „Mug“ ist der große Becher mit Henkel, aus dem im Alltag getrunken wird.
- Warum heißt Besteck nicht „cutleries“?
- „Cutlery“ ist ein Sammelbegriff und unzählbar, ähnlich wie deutsch Besteck. Wenn du zählen willst, zählst du die Teile: „two forks and a knife“.
- Was bedeutet „do the washing-up“?
- Das ist die britische Standardformel für Geschirr spülen. Amerikanisch heißt es „do the dishes“. Beides bezieht sich auf das Spülen von Hand ebenso wie auf das Einräumen der Maschine.
Weitere Wortfelder
- Englische Vokabeln Begrüßung und Abschied mit BeispielenA1
Von good morning bis take care — und warum How do you do keine Frage ist, die du beantworten sollst.
29 Wörter - Englische Vokabeln Berufe: 29 Wörter mit BeispielenA1
Vom electrician bis zur police officer — mit chef als falschem Freund und den Formen, die heute niemand mehr mit man bildet.
29 Wörter - Englische Vokabeln Farben: 30 Wörter mit AusspracheA1
Von red bis off-white — mit grey gegen gray und den zusammengesetzten Farbtönen, die im Deutschen anders gebaut werden.
30 Wörter - Englische Vokabeln Geld und Bank: 34 Wörter mit BeispielsätzenB1
Konto, Rechnung, Zinsen, Milliarde: Beim Geld sind die englischen Wörter enger, die Fehler teurer und die Zahlen anders geschnitten.
35 Wörter
Alle Wortfelder findest du in der Übersicht.