englischclub

Wortschatz · Reisen

Vokabeln Zoll: 29 englische Wörter für Grenze und Kontrolle

Von border bis allowance — der Wortschatz, der an Schaltern und Schranken tatsächlich gesprochen wird.
29
Vokabeln
4
Wortgruppen
B1
Niveau
5
Textabschnitte

Die Wörter

EnglishDeutsch
border/ˈbɔːdə/Grenze
border crossing/ˈbɔːdə ˌkrɒsɪŋ/Grenzübergang
checkpoint/ˈtʃekpɔɪnt/Kontrollstelle
border post/ˈbɔːdə pəʊst/Grenzposten
border guard/ˈbɔːdə ɡɑːd/Grenzbeamter, Grenzbeamtin
to enter/ˈentə/einreisen, betreten
land border/ˈlænd ˌbɔːdə/Landgrenze
passport control/ˈpɑːspɔːt kənˌtrəʊl/Passkontrolle
identity card/aɪˈdentəti kɑːd/Personalausweis
residence permit/ˈrezɪdəns ˌpɜːmɪt/Aufenthaltserlaubnis
entry stamp/ˈentri stæmp/Einreisestempel
immigration/ˌɪmɪˈɡreɪʃn/Passkontrolle bei der Einreise
to inspect/ɪnˈspekt/prüfen, in Augenschein nehmen
random check/ˈrændəm tʃek/Stichprobe
to declare/dɪˈkleə/anmelden, deklarieren
nothing to declare/ˌnʌθɪŋ tə dɪˈkleə/nichts anzumelden
customs officer/ˈkʌstəmz ˌɒfɪsə/Zollbeamter, Zollbeamtin
duty/ˈdjuːti/Zollabgabe
allowance/əˈlaʊəns/Freigrenze, Freimenge
goods/ɡʊdz/Waren
to import/ɪmˈpɔːt/einführen
to export/ɪkˈspɔːt/ausführen
restricted/rɪˈstrɪktɪd/beschränkt, nur eingeschränkt zulässig
prohibited/prəˈhɪbɪtɪd/verboten
to confiscate/ˈkɒnfɪskeɪt/einziehen, beschlagnahmen
fine/faɪn/Geldstrafe
smuggling/ˈsmʌɡlɪŋ/Schmuggel
to search/sɜːtʃ/durchsuchen
offence/əˈfens/Ordnungswidrigkeit, Straftat

Die Wörter im Text

Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.

The coach reached the border at half past four in the morning. A barrier came down in front of us, and a border guard walked slowly along the row of windows with a torch. Nobody said anything for a while.

At the checkpoint we all got out with our documents. Immigration was one desk and one very tired officer, who inspected each passport, looked for the entry stamp and asked two people about a visa. My neighbour showed a residence permit and an identity card, and that was that.

The second room belonged to customs. A customs officer explained that this was a random check and that the goods in the hold would be inspected. He pointed at a laminated sheet on the wall listing prohibited and restricted items, and said the word duty three times.

Two students in front of me had nothing to declare and were through in a minute. A man with four boxes of tea was over his allowance, which meant a form, a signature and a small fine. He kept saying he had not meant to import anything.

Nobody searched my bag, and the word smuggling never came up. By six we were rolling again, past the last land border sign and a lorry park where somebody was still trying to explain what he wanted to export. It is a short walk from a paperwork problem to an offence, and everyone on that coach seemed to know it.

Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.

Worauf du achten musst

Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.

Falsche Freunde4

Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.

  • checkpointKontrollstelle

    Klingt amtlicher als „control“. „Control“ allein meint im Englischen Steuerung, nicht Kontrolle.

  • to declareanmelden, deklarieren

    Hier nie „to explain“ — „declare“ meint das amtliche Angeben von Waren.

  • customs officerZollbeamter, Zollbeamtin

    „Customs“ steht immer im Plural; „a custom“ allein ist ein Brauch.

  • fineGeldstrafe

    Nichts mit „fein“ zu tun. Als Adjektiv heißt „fine“ in Ordnung.

Britisch gegen amerikanisch4

Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.

  • border guardGrenzbeamter, Grenzbeamtin

    In den USA hört man häufiger „border agent“ oder „border patrol“.

  • passport controlPasskontrolle

    Britisch /ˈpɑːspɔːt/ mit langem a, amerikanisch /ˈpæspɔːrt/.

  • dutyZollabgabe

    Britisch mit /dj/ gesprochen, amerikanisch eher /ˈduːti/.

  • offenceOrdnungswidrigkeit, Straftat

    Britisch „offence“, amerikanisch „offense“.

Feste Präposition2

Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.

  • to entereinreisen, betreten

    Ohne Präposition: „enter the country“, nie „enter into the country“.

  • to searchdurchsuchen

    „Search a bag“ heißt durchsuchen, „search for something“ heißt suchen nach.

Zählbar oder nicht2

Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.

  • goodsWaren

    Nur im Plural, mit Verb im Plural: „the goods were“, nie „was“.

  • smugglingSchmuggel

    Unzählbar. Eine einzelne Tat wäre „a smuggling case“.

An der Grenze wird ein sehr enger Wortschatz benutzt, dafür aber immer derselbe. Wer die dreißig Ausdrücke kennt, versteht praktisch jede Frage, die dort gestellt wird — und das sind erstaunlich wenige. Die Schwierigkeit liegt nicht in der Menge, sondern darin, dass mehrere Wörter im Deutschen anders klingen, als sie im Englischen gemeint sind. „Customs“ ist der Zoll als Behörde, „duty“ die Abgabe, die man zahlt, und „a fine“ ist die Geldstrafe, nicht etwa etwas Feines. Wer diese drei auseinanderhält, hat den größten Teil der Verwechslungsgefahr hinter sich.

Ein zweiter Punkt ist der Unterschied zwischen den beiden Kontrollen, die man an einem Flughafen hintereinander durchläuft. „Immigration“ prüft die Person und ihre Papiere, „customs“ prüft die Waren. Im Deutschen fällt für beides oft einfach das Wort Grenzkontrolle, im Englischen sind es zwei getrennte Bereiche mit eigenen Schaltern und eigenen Ausdrücken. Der Satz „nothing to declare“ steht deshalb nie bei der Passkontrolle, sondern am grünen Ausgang. Weil dort viel in Fragen gearbeitet wird, lohnt vorher ein Blick auf indirekte Fragen — höfliche Rückfragen klingen sonst schnell schroff.

Die dritte Hürde sind die Verben. „To declare“ heißt anmelden, „to inspect“ prüfen, „to confiscate“ einziehen, „to search“ durchsuchen. Viele davon stehen in Formularen und Aushängen im Passiv: „All bags may be searched“, „Goods will be inspected“. Wer die Passivformen sicher liest, versteht die Schilder auf Anhieb; die Grundlagen stehen in der Lektion zum Passiv. Und weil es an Grenzen häufig um Möglichkeiten und Erlaubnis geht — „you may bring“, „you must declare“ —, hilft die Übersicht der Modalverben. Die Liste unten bleibt reiner Wortschatz: Sie erklärt, was die Begriffe heißen, nicht wie man sich verhalten soll.

Dauerhaft merken

Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.

In den Vokabeltrainer aufnehmen

Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.

Schnelltest

Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.

Zehn Fragen, eine Minute

Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen „immigration“ und „customs“?
„Immigration“ prüft Personen und Papiere, „customs“ prüft Waren. An größeren Flughäfen sind das zwei getrennte Stationen hintereinander.
Warum heißt es „customs“ und nicht „custom“?
Der Zoll steht im Englischen immer im Plural. „A custom“ im Singular ist ein Brauch oder eine Gewohnheit.
Wie unterscheiden sich „restricted“ und „prohibited“?
„Prohibited“ heißt schlicht verboten. „Restricted“ heißt, dass etwas grundsätzlich möglich ist, aber nur unter Bedingungen oder bis zu einer bestimmten Menge.
Warum stehen so viele Schilder im Passiv?
Amtliche Texte nennen selten den Handelnden, deshalb heißt es „bags may be searched“ statt „we search bags“. Die Formen erklärt der Passiv-Überblick.

Weitere Wortfelder

Alle Wortfelder findest du in der Übersicht.