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Wortschatz · Reisen

Vokabeln Geschäfte: 30 englische Wörter für Läden und Einkauf

Vom corner shop bis zum self-checkout — die Läden, die Schilder und das Bezahlen.
30
Vokabeln
4
Wortgruppen
A1
Niveau
5
Textabschnitte

Die Wörter

EnglishDeutsch
corner shop/ˈkɔːnə ʃɒp/Eckladen, Tante-Emma-Laden
department store/dɪˈpɑːtmənt stɔː/Kaufhaus
charity shop/ˈtʃærəti ʃɒp/Secondhandladen für einen guten Zweck
off-licence/ˈɒf ˌlaɪsns/Getränkeladen mit Alkohol
hardware shop/ˈhɑːdweə ʃɒp/Eisenwarenladen
toy shop/ˈtɔɪ ʃɒp/Spielzeugladen
fishmonger/ˈfɪʃˌmʌŋɡə/Fischhändler, Fischgeschäft
stationery shop/ˈsteɪʃənri ʃɒp/Schreibwarenladen
window display/ˈwɪndəʊ dɪˌspleɪ/Schaufensterauslage
price tag/ˈpraɪs tæɡ/Preisschild
stock/stɒk/Warenbestand
out of stock/ˌaʊt əv ˈstɒk/nicht vorrätig
to browse/braʊz/sich umsehen, stöbern
self-checkout/ˌself ˈtʃekaʊt/Selbstbedienungskasse
customer/ˈkʌstəmə/Kunde, Kundin
returns desk/rɪˈtɜːnz desk/Umtauschschalter
price/praɪs/Preis
to pay/peɪ/bezahlen
contactless/ˈkɒntæktləs/kontaktlos
discount/ˈdɪskaʊnt/Rabatt
half price/ˌhɑːf ˈpraɪs/zum halben Preis
gift voucher/ˈɡɪft ˌvaʊtʃə/Gutschein
reduced/rɪˈdjuːst/reduziert
open/ˈəʊpən/geöffnet
closed/kləʊzd/geschlossen
late-night opening/ˌleɪt naɪt ˈəʊpənɪŋ/verlängerte Öffnung am Abend
closing time/ˈkləʊzɪŋ taɪm/Ladenschluss
shopping street/ˈʃɒpɪŋ striːt/Einkaufsstraße
delivery/dɪˈlɪvəri/Lieferung
click and collect/ˌklɪk ən kəˈlekt/online bestellen, im Laden abholen

Die Wörter im Text

Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.

Our shopping street has changed twice in ten years. The old fishmonger closed, the toy shop became a charity shop, and the stationery shop is now a café with three tables. Only the corner shop has stayed exactly the same.

On Saturday I went to the hardware shop for a light bulb. It was closed, although the opening hours on the door said otherwise, so I walked on to the department store and browsed for twenty minutes without a plan.

There was a lamp in the window display with no price tag at all. A customer in front of me asked about it and was told it was out of stock, but that the same lamp was half price online with a discount code.

I found a bulb in the end, reduced, on a shelf near the returns desk. At the self-checkout I tried to pay contactless, failed twice, and used an old gift voucher that had been in my coat since March. The price came to almost nothing.

On the way home I passed the off-licence just before closing time. A delivery van was blocking the pavement, and a man was arguing that click and collect had promised him a Tuesday. The shop was still open. It usually is.

Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.

Worauf du achten musst

Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.

Falsche Freunde4

Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.

  • hardware shopEisenwarenladen

    Amerikanisch „hardware store“. Mit Computern hat das Wort hier nichts zu tun.

  • stationery shopSchreibwarenladen

    „Stationery“ mit e ist Schreibwaren, „stationary“ mit a heißt stillstehend.

  • price tagPreisschild

    Britisch auch „price ticket“. Ein „tag“ ist der Anhänger, kein Tag.

  • customerKunde, Kundin

    Nicht mit „customs“ verwechseln, das ist der Zoll.

Britisch gegen amerikanisch10

Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.

  • corner shopEckladen, Tante-Emma-Laden

    Sehr britisch. Amerikanisch heißt so ein Laden „convenience store“.

  • charity shopSecondhandladen für einen guten Zweck

    Amerikanisch „thrift store“. In Großbritannien gehört fast jeder Hauptstraße einer.

  • off-licenceGetränkeladen mit Alkohol

    Britisch, oft „the offie“. Amerikanisch „liquor store“.

  • self-checkoutSelbstbedienungskasse

    Britisch auch „self-service till“.

  • returns deskUmtauschschalter

    Der britische „first floor“ ist die erste Etage über dem Erdgeschoss.

5 weitere in der Tabelle

Feste Präposition4

Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.

  • window displaySchaufensterauslage

    Etwas steht „in the window“, nicht „on“.

  • out of stocknicht vorrätig

    Das Gegenteil ist „in stock“, nicht „on stock“.

  • to paybezahlen

    „Pay by card“ und „pay in cash“, aber „pay for the bread“.

  • discountRabatt

    Man bekommt „a discount on something“, nie „from“.

Zählbar oder nicht2

Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.

  • stockWarenbestand

    Unzählbar in dieser Bedeutung: nie „stocks“ für Ladenware.

  • deliveryLieferung

    Zählbar, wenn es um einzelne Sendungen geht: two deliveries.

Britische Einkaufsstraßen sind voll mit Wörtern, die es im Deutschen so nicht gibt. Ein „corner shop“ ist der kleine Laden an der Ecke, der fast alles führt und lange offen hat. Ein „charity shop“ verkauft gespendete Sachen für einen guten Zweck; in Deutschland käme man am ehesten auf Secondhandladen. Und ein „off-licence“ verkauft Alkohol zum Mitnehmen — der Name kommt daher, dass die Lizenz nur außerhalb des Ladens gilt. Solche Begriffe versteht man nicht durch Übersetzen, sondern nur, wenn man einmal gehört hat, was dahintersteckt.

Der zweite große Unterschied betrifft das Wort für den Laden selbst. Britisch heißt fast alles „shop“, amerikanisch fast alles „store“. Aus dem britischen „corner shop“ wird der amerikanische „convenience store“, aus dem „chemist“ die „drugstore“, aus dem „shop assistant“ der „sales clerk“. Wenn du beides kennst, verstehst du Filme und Serien aus beiden Ländern ohne Nachdenken. Beim Sprechen reicht eine Variante, solange du sie konsequent verwendest. Für die Frage, wann ein „a“ oder „the“ davor gehört, hilft die Lektion zu den Artikeln.

Beim Bezahlen sind es wieder die kleinen Wörter. Man bezahlt „by card“ oder „in cash“, nicht „with card“. Etwas ist „on offer“ oder „half price“, und ein Laden ist „open“ oder „closed“, nie „opened“. Die häufigsten dieser festen Verbindungen stehen in der Übersicht der Präpositionen nach Nomen. Und weil man im Laden dauernd nach Mengen fragt — wie viele, wie viel, ein paar —, lohnt vorher ein Blick auf much und many. Die dreißig Wörter unten reichen für einen ganz normalen Einkauf, vom Schaufenster bis zur Quittung.

Dauerhaft merken

Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.

In den Vokabeltrainer aufnehmen

Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.

Schnelltest

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Zehn Fragen, eine Minute

Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.

Häufige Fragen

Heißt es „shop“ oder „store“?
Britisch ist „shop“ das Normalwort, amerikanisch „store“. Ausnahmen gibt es in beiden Richtungen, etwa das britische „department store“.
Was ist ein „charity shop“?
Ein Laden, der gespendete gebrauchte Sachen verkauft und den Erlös an eine gemeinnützige Organisation gibt. Amerikanisch heißt so etwas „thrift store“.
Warum steht auf dem Schild „open“ und nicht „opened“?
„Open“ ist hier ein Adjektiv und beschreibt den Zustand. „Opened“ wäre die Vergangenheitsform des Verbs und würde bedeuten, dass jemand den Laden aufgemacht hat.
Sagt man „pay with card“?
Üblich ist „pay by card“ und „pay in cash“. Mehr feste Verbindungen dieser Art stehen bei den Präpositionen nach Nomen.

Weitere Wortfelder

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