Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| corner shop/ˈkɔːnə ʃɒp/ | Eckladen, Tante-Emma-Laden | The corner shop is open until eleven.Der Eckladen hat bis elf offen.Sehr britisch. Amerikanisch heißt so ein Laden „convenience store“. |
| department store/dɪˈpɑːtmənt stɔː/ | Kaufhaus | We spent an hour in the department store and bought nothing.Wir haben eine Stunde im Kaufhaus verbracht und nichts gekauft.Betonung auf „part“ in „department“. |
| charity shop/ˈtʃærəti ʃɒp/ | Secondhandladen für einen guten Zweck | I found these boots in a charity shop.Diese Stiefel habe ich in einem Secondhandladen gefunden.Amerikanisch „thrift store“. In Großbritannien gehört fast jeder Hauptstraße einer. |
| off-licence/ˈɒf ˌlaɪsns/ | Getränkeladen mit Alkohol | There's an off-licence next to the chip shop.Neben dem Fischimbiss ist ein Getränkeladen.Britisch, oft „the offie“. Amerikanisch „liquor store“. |
| hardware shop/ˈhɑːdweə ʃɒp/ | Eisenwarenladen | The hardware shop sells keys and paint.Der Eisenwarenladen verkauft Schlüssel und Farbe.Amerikanisch „hardware store“. Mit Computern hat das Wort hier nichts zu tun. |
| toy shop/ˈtɔɪ ʃɒp/ | Spielzeugladen | She works Saturdays in a toy shop.Sie arbeitet samstags in einem Spielzeugladen.„Toy“ bleibt im Singular, obwohl der Laden viele verkauft. |
| fishmonger/ˈfɪʃˌmʌŋɡə/ | Fischhändler, Fischgeschäft | Ask the fishmonger what came in today.Frag den Fischhändler, was heute reingekommen ist.Der Laden heißt oft „the fishmonger's“ mit Apostroph-s. |
| stationery shop/ˈsteɪʃənri ʃɒp/ | Schreibwarenladen | I need envelopes from the stationery shop.Ich brauche Umschläge aus dem Schreibwarenladen.„Stationery“ mit e ist Schreibwaren, „stationary“ mit a heißt stillstehend. |
| window display/ˈwɪndəʊ dɪˌspleɪ/ | Schaufensterauslage | The window display hasn't changed since Christmas.Die Schaufensterauslage hat sich seit Weihnachten nicht verändert.Etwas steht „in the window“, nicht „on“. |
| price tag/ˈpraɪs tæɡ/ | Preisschild | There's no price tag on this one.An diesem hier ist kein Preisschild.Britisch auch „price ticket“. Ein „tag“ ist der Anhänger, kein Tag. |
| stock/stɒk/ | Warenbestand | They have plenty of stock in the back.Sie haben hinten reichlich Ware.Unzählbar in dieser Bedeutung: nie „stocks“ für Ladenware. |
| out of stock/ˌaʊt əv ˈstɒk/ | nicht vorrätig | Sorry, that size is out of stock.Tut mir leid, diese Größe ist nicht vorrätig.Das Gegenteil ist „in stock“, nicht „on stock“. |
| to browse/braʊz/ | sich umsehen, stöbern | I'm just browsing, thanks.Ich schaue mich nur um, danke.Der Standardsatz, wenn dich jemand im Laden anspricht. |
| self-checkout/ˌself ˈtʃekaʊt/ | Selbstbedienungskasse | The self-checkout keeps telling me to wait.Die Selbstbedienungskasse sagt mir dauernd, ich soll warten.Britisch auch „self-service till“. |
| customer/ˈkʌstəmə/ | Kunde, Kundin | There were three customers in the whole shop.Im ganzen Laden waren drei Kunden.Nicht mit „customs“ verwechseln, das ist der Zoll. |
| returns desk/rɪˈtɜːnz desk/ | Umtauschschalter | Take it to the returns desk on the first floor.Bring es zum Umtauschschalter im ersten Stock.Der britische „first floor“ ist die erste Etage über dem Erdgeschoss. |
| price/praɪs/ | Preis | The price went up again last month.Der Preis ist letzten Monat wieder gestiegen.Man fragt „how much is it“, nicht „what is the price“ — das klingt steif. |
| to pay/peɪ/ | bezahlen | Can I pay by card?Kann ich mit Karte bezahlen?„Pay by card“ und „pay in cash“, aber „pay for the bread“. |
| contactless/ˈkɒntæktləs/ | kontaktlos | Contactless doesn't work above a certain amount.Kontaktlos geht über einem bestimmten Betrag nicht.In Großbritannien wird das Wort auch allein als Nomen benutzt. |
| discount/ˈdɪskaʊnt/ | Rabatt | Students get a ten per cent discount here.Studenten bekommen hier zehn Prozent Rabatt.Man bekommt „a discount on something“, nie „from“. |
| half price/ˌhɑːf ˈpraɪs/ | zum halben Preis | Everything in that basket is half price.Alles in dem Korb kostet die Hälfte.Ohne Artikel: „it's half price“, nicht „it's a half price“. |
| gift voucher/ˈɡɪft ˌvaʊtʃə/ | Gutschein | I've still got a gift voucher from my birthday.Ich habe noch einen Gutschein von meinem Geburtstag.Britisch „gift voucher“, amerikanisch „gift card“ oder „gift certificate“. |
| reduced/rɪˈdjuːst/ | reduziert | The bread is reduced after six.Das Brot ist nach sechs reduziert.Britisch mit /dj/, amerikanisch eher /ˈduː/. |
| open/ˈəʊpən/ | geöffnet | Are you open on Sundays?Haben Sie sonntags geöffnet?Nie „opened“ auf dem Schild — das wäre die Vergangenheitsform. |
| closed/kləʊzd/ | geschlossen | It says closed, but the lights are on.Es steht geschlossen dran, aber das Licht brennt.Hier stimmhaftes /z/, anders als beim Adjektiv „close“ für nah. |
| late-night opening/ˌleɪt naɪt ˈəʊpənɪŋ/ | verlängerte Öffnung am Abend | There's late-night opening on Thursdays.Donnerstags gibt es verlängerte Öffnung am Abend.Britisch üblich; amerikanisch sagt man eher „extended hours“. |
| closing time/ˈkləʊzɪŋ taɪm/ | Ladenschluss | We got there ten minutes before closing time.Wir waren zehn Minuten vor Ladenschluss da.Im Pub bedeutet dasselbe Wort die Sperrstunde. |
| shopping street/ˈʃɒpɪŋ striːt/ | Einkaufsstraße | The old shopping street is half empty now.Die alte Einkaufsstraße ist inzwischen halb leer.Britisch heißt die Hauptgeschäftsstraße meist „the high street“. |
| delivery/dɪˈlɪvəri/ | Lieferung | Delivery takes three days.Die Lieferung dauert drei Tage.Zählbar, wenn es um einzelne Sendungen geht: two deliveries. |
| click and collect/ˌklɪk ən kəˈlekt/ | online bestellen, im Laden abholen | I ordered it click and collect and picked it up at lunchtime.Ich habe es online bestellt und mittags im Laden abgeholt.Britisch geprägt; amerikanisch sagt man „buy online, pick up in store“. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
Our shopping street has changed twice in ten years. The old fishmonger closed, the toy shop became a charity shop, and the stationery shop is now a café with three tables. Only the corner shop has stayed exactly the same.
On Saturday I went to the hardware shop for a light bulb. It was closed, although the opening hours on the door said otherwise, so I walked on to the department store and browsed for twenty minutes without a plan.
There was a lamp in the window display with no price tag at all. A customer in front of me asked about it and was told it was out of stock, but that the same lamp was half price online with a discount code.
I found a bulb in the end, reduced, on a shelf near the returns desk. At the self-checkout I tried to pay contactless, failed twice, and used an old gift voucher that had been in my coat since March. The price came to almost nothing.
On the way home I passed the off-licence just before closing time. A delivery van was blocking the pavement, and a man was arguing that click and collect had promised him a Tuesday. The shop was still open. It usually is.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde4
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- hardware shopEisenwarenladen
Amerikanisch „hardware store“. Mit Computern hat das Wort hier nichts zu tun.
- stationery shopSchreibwarenladen
„Stationery“ mit e ist Schreibwaren, „stationary“ mit a heißt stillstehend.
- price tagPreisschild
Britisch auch „price ticket“. Ein „tag“ ist der Anhänger, kein Tag.
- customerKunde, Kundin
Nicht mit „customs“ verwechseln, das ist der Zoll.
Britisch gegen amerikanisch10
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- corner shopEckladen, Tante-Emma-Laden
Sehr britisch. Amerikanisch heißt so ein Laden „convenience store“.
- charity shopSecondhandladen für einen guten Zweck
Amerikanisch „thrift store“. In Großbritannien gehört fast jeder Hauptstraße einer.
- off-licenceGetränkeladen mit Alkohol
Britisch, oft „the offie“. Amerikanisch „liquor store“.
- self-checkoutSelbstbedienungskasse
Britisch auch „self-service till“.
- returns deskUmtauschschalter
Der britische „first floor“ ist die erste Etage über dem Erdgeschoss.
5 weitere in der Tabelle
Feste Präposition4
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- window displaySchaufensterauslage
Etwas steht „in the window“, nicht „on“.
- out of stocknicht vorrätig
Das Gegenteil ist „in stock“, nicht „on stock“.
- to paybezahlen
„Pay by card“ und „pay in cash“, aber „pay for the bread“.
- discountRabatt
Man bekommt „a discount on something“, nie „from“.
Zählbar oder nicht2
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- stockWarenbestand
Unzählbar in dieser Bedeutung: nie „stocks“ für Ladenware.
- deliveryLieferung
Zählbar, wenn es um einzelne Sendungen geht: two deliveries.
Britische Einkaufsstraßen sind voll mit Wörtern, die es im Deutschen so nicht gibt. Ein „corner shop“ ist der kleine Laden an der Ecke, der fast alles führt und lange offen hat. Ein „charity shop“ verkauft gespendete Sachen für einen guten Zweck; in Deutschland käme man am ehesten auf Secondhandladen. Und ein „off-licence“ verkauft Alkohol zum Mitnehmen — der Name kommt daher, dass die Lizenz nur außerhalb des Ladens gilt. Solche Begriffe versteht man nicht durch Übersetzen, sondern nur, wenn man einmal gehört hat, was dahintersteckt.
Der zweite große Unterschied betrifft das Wort für den Laden selbst. Britisch heißt fast alles „shop“, amerikanisch fast alles „store“. Aus dem britischen „corner shop“ wird der amerikanische „convenience store“, aus dem „chemist“ die „drugstore“, aus dem „shop assistant“ der „sales clerk“. Wenn du beides kennst, verstehst du Filme und Serien aus beiden Ländern ohne Nachdenken. Beim Sprechen reicht eine Variante, solange du sie konsequent verwendest. Für die Frage, wann ein „a“ oder „the“ davor gehört, hilft die Lektion zu den Artikeln.
Beim Bezahlen sind es wieder die kleinen Wörter. Man bezahlt „by card“ oder „in cash“, nicht „with card“. Etwas ist „on offer“ oder „half price“, und ein Laden ist „open“ oder „closed“, nie „opened“. Die häufigsten dieser festen Verbindungen stehen in der Übersicht der Präpositionen nach Nomen. Und weil man im Laden dauernd nach Mengen fragt — wie viele, wie viel, ein paar —, lohnt vorher ein Blick auf much und many. Die dreißig Wörter unten reichen für einen ganz normalen Einkauf, vom Schaufenster bis zur Quittung.
Dauerhaft merken
Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.
In den Vokabeltrainer aufnehmen
Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.
Schnelltest
Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.
Zehn Fragen, eine Minute
Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.
Häufige Fragen
- Heißt es „shop“ oder „store“?
- Britisch ist „shop“ das Normalwort, amerikanisch „store“. Ausnahmen gibt es in beiden Richtungen, etwa das britische „department store“.
- Was ist ein „charity shop“?
- Ein Laden, der gespendete gebrauchte Sachen verkauft und den Erlös an eine gemeinnützige Organisation gibt. Amerikanisch heißt so etwas „thrift store“.
- Warum steht auf dem Schild „open“ und nicht „opened“?
- „Open“ ist hier ein Adjektiv und beschreibt den Zustand. „Opened“ wäre die Vergangenheitsform des Verbs und würde bedeuten, dass jemand den Laden aufgemacht hat.
- Sagt man „pay with card“?
- Üblich ist „pay by card“ und „pay in cash“. Mehr feste Verbindungen dieser Art stehen bei den Präpositionen nach Nomen.
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