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Wortschatz · Beruf und Büro

Vokabeln Gastronomie: 32 englische Wörter für Küche und Service

Von front of house bis service charge — der Wortschatz, der in Küche und Gastraum wirklich fällt.
32
Vokabeln
5
Wortgruppen
B1
Niveau
6
Textabschnitte

Die Wörter

EnglishDeutsch
front of house/ˌfrʌnt əv ˈhaʊs/Servicebereich, Gastraum-Team
head chef/ˌhed ˈʃef/Küchenchef, Küchenchefin
sous chef/ˈsuː ʃef/Sous-Chef, stellvertretende Küchenleitung
chef de partie/ˌʃef də ˈpɑːti/Postenchef, Postenchefin
kitchen porter/ˈkɪtʃɪn ˌpɔːtə/Küchenhilfe, Spülkraft
waiting staff/ˈweɪtɪŋ stɑːf/Servicepersonal
bartender/ˈbɑːtendə/Barkraft
table service/ˈteɪbl ˌsɜːvɪs/Bedienung am Tisch
high chair/ˈhaɪ tʃeə/Kinderhochstuhl
specials board/ˈspeʃlz bɔːd/Tafel mit Tagesempfehlungen
bar tab/ˈbɑː tæb/Deckel, laufende Rechnung
corkage/ˈkɔːkɪdʒ/Korkgeld
walk-in/ˈwɔːk ɪn/Gast ohne Reservierung
no-show/ˈnəʊ ʃəʊ/nicht erschienene Reservierung
prep/prep/Vorbereitung, Mise en Place
plating/ˈpleɪtɪŋ/Anrichten
the pass/ðə pɑːs/Ausgabe, Pass
deep fryer/ˌdiːp ˈfraɪə/Fritteuse
extractor/ɪkˈstræktə/Dunstabzug
washing up/ˌwɒʃɪŋ ˈʌp/Abwasch
set menu/ˌset ˈmenjuː/festes Menü
à la carte/ˌɑː lɑː ˈkɑːt/à la carte, nach Karte
allergen/ˈælədʒən/Allergen
condiment/ˈkɒndɪmənt/Würzmittel, Tischwürze
gluten/ˈɡluːtn/Gluten, Klebereiweiß
recommend/ˌrekəˈmend/empfehlen
service charge/ˈsɜːvɪs tʃɑːdʒ/Bedienungszuschlag
gratuity/ɡrəˈtʃuːəti/Trinkgeld
covers/ˈkʌvəz/Gedecke, Gästezahl
food hygiene/ˈfuːd ˌhaɪdʒiːn/Lebensmittelhygiene
rush/rʌʃ/Stoßzeit, Andrang
shift work/ˈʃɪft wɜːk/Schichtarbeit

Die Wörter im Text

Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.

It is half past four and the restaurant is empty. The head chef is at the pass with a clipboard, working out how much prep is left, while a chef de partie fills the deep fryer with clean oil.

Out in front of house, Nadia lays the tables, puts the condiments out and writes the specials board in chalk. She sets a high chair aside for the family at seven and checks the allergen folder, because two guests asked about gluten yesterday.

Service starts slowly. Two walk-ins take the corner table, a couple orders from the set menu and someone opens a bar tab. Then the rush arrives all at once, and the sous chef starts calling orders across the kitchen.

A table of six turns out to be a no-show. Nadia gives the space to a group who wanted to eat à la carte, and recommends the lamb, which came in that morning. The extractor roars above the stoves.

By ten the plating has slowed down and the kitchen porter has caught up with the washing up. The waiting staff count the tills, and the bartender closes the last tab of the evening. Ninety-four covers, two more than last Saturday.

The service charge is split at the end of the week, and any gratuity left in cash goes into the same pot. Shift work is hard on the knees, Nadia says, but she would not go back to an office.

Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.

Worauf du achten musst

Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.

Falsche Freunde4

Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.

  • specials boardTafel mit Tagesempfehlungen

    „A special“ ist im Singular ein einzelnes Tagesgericht, nicht etwas Besonderes im deutschen Sinne.

  • platingAnrichten

    Amerikanisch heißt es oft „plating up“ ebenso wie britisch. Nicht zu verwechseln mit „plaiting“ (flechten), das gleich klingt.

  • condimentWürzmittel, Tischwürze

    Meint Senf, Ketchup, Essig und Ähnliches, nicht Gewürze zum Kochen — die heißen „spices“.

  • coversGedecke, Gästezahl

    Fachsprache und immer im Plural. Mit dem Deckel eines Topfes hat es nichts zu tun.

Britisch gegen amerikanisch11

Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.

  • head chefKüchenchef, Küchenchefin

    Britisch „head chef“, amerikanisch meist „executive chef“.

  • kitchen porterKüchenhilfe, Spülkraft

    Britisch, kurz „KP“. Amerikanisch heißt die Stelle „dishwasher“ — dasselbe Wort wie für die Maschine.

  • waiting staffServicepersonal

    Britisch „waiting staff“, amerikanisch „waitstaff“ oder „servers“. Eine einzelne Person ist „a member of the waiting staff“.

  • bartenderBarkraft

    In Großbritannien traditionell „barman“ oder „barmaid“; „bartender“ ist geschlechtsneutral und breitet sich aus.

  • high chairKinderhochstuhl

    Zwei Wörter im britischen Englisch, amerikanisch oft „highchair“ zusammen.

6 weitere in der Tabelle

Feste Präposition1

Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.

  • recommendempfehlen

    Nach „recommend“ steht kein Objekt mit „to“: „I recommend the soup“, nicht „I recommend you the soup“.

Zählbar oder nicht3

Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.

  • table serviceBedienung am Tisch

    Das Gegenteil ist britisch „order at the bar“. Unzählbar, kein Plural.

  • prepVorbereitung, Mise en Place

    Kurzform von „preparation“ und unzählbar. Als Verb: „prep the veg“.

  • shift workSchichtarbeit

    Unzählbar wie „work“ selbst. Die geteilte Schicht heißt „a split shift“.

Gastronomie-Englisch ist eine eigene Fachsprache, und sie ist im britischen Betrieb voller Wörter, die im Wörterbuch harmlos aussehen. „Covers“ sind keine Deckel, sondern die Zahl der bewirteten Gäste an einem Abend: „We did ninety covers on Saturday.“ „The pass“ ist nicht der Durchgang, sondern die Ausgabe, an der die fertigen Teller stehen. Und „prep“ ist die Vorbereitung vor dem Service, ein Wort, das im Betrieb fast immer als Kurzform vorkommt. Wer diese Begriffe kennt, versteht eine Schichteinteilung auf Anhieb.

Der zweite Bereich ist das Geld. Eine „service charge“ steht in Großbritannien häufig automatisch auf der Rechnung, meist zwölf bis fünfzehn Prozent, und ist etwas anderes als „gratuity“, das freiwillig obendrauf kommt. Auf amerikanischen Rechnungen erscheint dafür „gratuity“ oder „tip“, während die Rechnung selbst britisch „the bill“ heißt und amerikanisch „the check“. Diese Unterschiede sind der klassische Stolperstein für Reisende und für alle, die im Service arbeiten. Wenn du Gäste ansprichst, brauchst du höfliche Formen mit „would“ und „could“; die Systematik dahinter steht bei den Modalverben und in formell und informell.

Ein dritter Punkt betrifft Reservierung und Tisch. Ein „walk-in“ ist ein Gast ohne Reservierung, ein „no-show“ ein reservierter Tisch, der leer bleibt. Britisch „book a table“, amerikanisch häufiger „make a reservation“. Hinweise zu Zutaten und Allergenen sind in dieser Sammlung reiner Wortschatz: Was ein Betrieb kennzeichnen muss und wie mit Unverträglichkeiten umzugehen ist, richtet sich nach örtlichen Vorschriften und gehört nicht in eine Vokabelliste. Für höfliche Rückfragen an den Gast eignen sich indirekte Fragen, nachzulesen unter indirekte Fragen. Und weil im Service ständig etwas gerade passiert, ist das Present Progressive die Zeitform der Schicht.

Dauerhaft merken

Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.

In den Vokabeltrainer aufnehmen

Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.

Schnelltest

Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.

Zehn Fragen, eine Minute

Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.

Häufige Fragen

Was bedeutet „covers“ in der Gastronomie?
Die Zahl der bewirteten Gäste in einem Zeitraum: „We did ninety covers.“ Mit einem Deckel hat das Wort nichts zu tun.
Heißt die Rechnung bill oder check?
Britisch „the bill“, amerikanisch „the check“. Auf britischen Rechnungen steht häufig zusätzlich eine „service charge“, die in den USA unüblich ist.
Sagt man „I recommend you the soup“?
Nein. „Recommend“ nimmt kein indirektes Objekt ohne Präposition. Richtig ist „I recommend the soup“ oder „I'd recommend the soup to you“.
Wie frage ich einen Gast höflich nach Wünschen?
Mit indirekten Formen: „Could I ask whether you've booked?“ Die Struktur dazu steht bei indirekte Fragen, die Abstufung bei formell und informell.

Weitere Wortfelder

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