Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| front of house/ˌfrʌnt əv ˈhaʊs/ | Servicebereich, Gastraum-Team | She started in the kitchen and moved to front of house.Sie hat in der Küche angefangen und ist in den Service gewechselt.Oft abgekürzt als FOH. Das Gegenstück ist „back of house“, also Küche und Lager. |
| head chef/ˌhed ˈʃef/ | Küchenchef, Küchenchefin | The head chef writes the specials every morning.Der Küchenchef schreibt jeden Morgen die Tagesempfehlungen.Britisch „head chef“, amerikanisch meist „executive chef“. |
| sous chef/ˈsuː ʃef/ | Sous-Chef, stellvertretende Küchenleitung | Ask the sous chef, she's running the section tonight.Frag die Sous-Chefin, sie führt heute Abend den Posten.Aus dem Französischen: „sous“ klingt wie „soo“, das „s“ am Ende bleibt stumm. |
| chef de partie/ˌʃef də ˈpɑːti/ | Postenchef, Postenchefin | We're one chef de partie short this weekend.Uns fehlt dieses Wochenende ein Postenchef.Im Betrieb kurz „CDP“. Der Plural ist „chefs de partie“, mit dem s in der Mitte. |
| kitchen porter/ˈkɪtʃɪn ˌpɔːtə/ | Küchenhilfe, Spülkraft | Without a kitchen porter the whole shift falls apart.Ohne Küchenhilfe fällt die ganze Schicht auseinander.Britisch, kurz „KP“. Amerikanisch heißt die Stelle „dishwasher“ — dasselbe Wort wie für die Maschine. |
| waiting staff/ˈweɪtɪŋ stɑːf/ | Servicepersonal | The waiting staff meet fifteen minutes before service.Das Servicepersonal trifft sich fünfzehn Minuten vor dem Service.Britisch „waiting staff“, amerikanisch „waitstaff“ oder „servers“. Eine einzelne Person ist „a member of the waiting staff“. |
| bartender/ˈbɑːtendə/ | Barkraft | The bartender knows half the regulars by name.Die Barkraft kennt die halbe Stammkundschaft mit Namen.In Großbritannien traditionell „barman“ oder „barmaid“; „bartender“ ist geschlechtsneutral und breitet sich aus. |
| table service/ˈteɪbl ˌsɜːvɪs/ | Bedienung am Tisch | There's table service in the back room only.Bedienung am Tisch gibt es nur im hinteren Raum.Das Gegenteil ist britisch „order at the bar“. Unzählbar, kein Plural. |
| high chair/ˈhaɪ tʃeə/ | Kinderhochstuhl | Could we have a high chair for the little one?Könnten wir einen Hochstuhl für die Kleine haben?Zwei Wörter im britischen Englisch, amerikanisch oft „highchair“ zusammen. |
| specials board/ˈspeʃlz bɔːd/ | Tafel mit Tagesempfehlungen | Everything on the specials board runs out by nine.Alles auf der Tagestafel ist bis neun weg.„A special“ ist im Singular ein einzelnes Tagesgericht, nicht etwas Besonderes im deutschen Sinne. |
| bar tab/ˈbɑː tæb/ | Deckel, laufende Rechnung | Do you want to start a bar tab?Sollen wir einen Deckel für Sie aufmachen?„Open a tab“ und „close a tab“ sind die festen Wendungen. Britisch auch „put it on the slate“. |
| corkage/ˈkɔːkɪdʒ/ | Korkgeld | Corkage is eight pounds a bottle.Das Korkgeld beträgt acht Pfund je Flasche.Gebühr fürs Mitbringen eigener Getränke. Britisch steht dafür oft „BYO“ an der Tür. |
| walk-in/ˈwɔːk ɪn/ | Gast ohne Reservierung | We keep two tables free for walk-ins.Zwei Tische halten wir für Gäste ohne Reservierung frei.In der Küche meint „walk-in“ dagegen den begehbaren Kühlraum. Der Zusammenhang entscheidet. |
| no-show/ˈnəʊ ʃəʊ/ | nicht erschienene Reservierung | Three no-shows on a Friday really hurts.Drei nicht erschienene Reservierungen an einem Freitag tun richtig weh.Mit Bindestrich als Substantiv. Als Verb sagt man „they didn't turn up“. |
| prep/prep/ | Vorbereitung, Mise en Place | I've got two hours of prep before we open.Ich habe zwei Stunden Vorbereitung, bevor wir öffnen.Kurzform von „preparation“ und unzählbar. Als Verb: „prep the veg“. |
| plating/ˈpleɪtɪŋ/ | Anrichten | His plating is neat, but he's slow.Er richtet sauber an, ist aber langsam.Amerikanisch heißt es oft „plating up“ ebenso wie britisch. Nicht zu verwechseln mit „plaiting“ (flechten), das gleich klingt. |
| the pass/ðə pɑːs/ | Ausgabe, Pass | Two mains are sitting on the pass going cold.Zwei Hauptgerichte stehen an der Ausgabe und werden kalt.Fast immer mit „the“. Der Küchenchef „calls the pass“, wenn er die Ausgabe koordiniert. |
| deep fryer/ˌdiːp ˈfraɪə/ | Fritteuse | The oil in the deep fryer needs changing tonight.Das Öl in der Fritteuse muss heute Abend gewechselt werden.Auch kurz „the fryer“. Britisch heißen Pommes „chips“, amerikanisch „fries“. |
| extractor/ɪkˈstræktə/ | Dunstabzug | Turn the extractor up, it's like a sauna in here.Dreh den Abzug hoch, hier ist es wie in der Sauna.Britisch „extractor fan“ oder „extractor hood“, amerikanisch „exhaust fan“ oder „range hood“. |
| washing up/ˌwɒʃɪŋ ˈʌp/ | Abwasch | Somebody has to do the washing up before we lock up.Vor dem Abschließen muss jemand den Abwasch machen.Sehr britisch. Amerikanisch sagt man „do the dishes“. Das Spülmittel ist britisch „washing-up liquid“, amerikanisch „dish soap“. |
| set menu/ˌset ˈmenjuː/ | festes Menü | The set menu is twenty-two pounds for two courses.Das feste Menü kostet zweiundzwanzig Pfund für zwei Gänge.Britisch „set menu“, amerikanisch „prix fixe“ oder „fixed-price menu“. |
| à la carte/ˌɑː lɑː ˈkɑːt/ | à la carte, nach Karte | We only go à la carte after eight.Nach acht gibt es nur noch à la carte.Aus dem Französischen übernommen, im Englischen ohne Artikel gebraucht: „order à la carte“. |
| allergen/ˈælədʒən/ | Allergen | Every allergen is listed in the folder by the till.Jedes Allergen steht im Ordner neben der Kasse.Betonung auf der ersten Silbe. Das Adjektiv ist „allergenic“, mit Betonung auf der dritten. |
| condiment/ˈkɒndɪmənt/ | Würzmittel, Tischwürze | The condiments go out on every table before service.Die Tischwürze kommt vor dem Service auf jeden Tisch.Meint Senf, Ketchup, Essig und Ähnliches, nicht Gewürze zum Kochen — die heißen „spices“. |
| gluten/ˈɡluːtn/ | Gluten, Klebereiweiß | The sauce contains gluten, so it can't go on that plate.Die Soße enthält Gluten, also kann sie nicht auf diesen Teller.Gesprochen „gluuten“, nicht wie im Deutschen. Das Adjektiv wird mit Bindestrich geschrieben: „gluten-free“. |
| recommend/ˌrekəˈmend/ | empfehlen | I'd recommend the fish, it came in this morning.Ich würde den Fisch empfehlen, der kam heute Morgen rein.Nach „recommend“ steht kein Objekt mit „to“: „I recommend the soup“, nicht „I recommend you the soup“. |
| service charge/ˈsɜːvɪs tʃɑːdʒ/ | Bedienungszuschlag | A service charge of twelve and a half per cent is added.Es kommen zwölfeinhalb Prozent Bedienungszuschlag dazu.In Großbritannien häufig automatisch auf der Rechnung, in den USA unüblich. Dort erwartet man stattdessen ein freiwilliges Trinkgeld. |
| gratuity/ɡrəˈtʃuːəti/ | Trinkgeld | Any gratuity goes straight into the pot.Jedes Trinkgeld geht direkt in die gemeinsame Kasse.Förmliches Wort für „tip“ und typisch für gedruckte Rechnungen. Im Gespräch sagt niemand „gratuity“. |
| covers/ˈkʌvəz/ | Gedecke, Gästezahl | We did ninety covers on Saturday night.Am Samstagabend hatten wir neunzig Gäste.Fachsprache und immer im Plural. Mit dem Deckel eines Topfes hat es nichts zu tun. |
| food hygiene/ˈfuːd ˌhaɪdʒiːn/ | Lebensmittelhygiene | The food hygiene rating is displayed by the door.Die Bewertung der Lebensmittelhygiene hängt neben der Tür.Unzählbar. Das „g“ klingt wie in „genre“ nicht, sondern wie das j in „jeans“. |
| rush/rʌʃ/ | Stoßzeit, Andrang | Take your break now, the rush starts at seven.Mach jetzt deine Pause, ab sieben wird es voll.Auch als Verb: „don't rush the plates“. Im Gastraum heißt die ruhige Zeit „the lull“. |
| shift work/ˈʃɪft wɜːk/ | Schichtarbeit | Shift work suits her, she never liked mornings.Schichtarbeit passt zu ihr, Morgens war noch nie ihres.Unzählbar wie „work“ selbst. Die geteilte Schicht heißt „a split shift“. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
It is half past four and the restaurant is empty. The head chef is at the pass with a clipboard, working out how much prep is left, while a chef de partie fills the deep fryer with clean oil.
Out in front of house, Nadia lays the tables, puts the condiments out and writes the specials board in chalk. She sets a high chair aside for the family at seven and checks the allergen folder, because two guests asked about gluten yesterday.
Service starts slowly. Two walk-ins take the corner table, a couple orders from the set menu and someone opens a bar tab. Then the rush arrives all at once, and the sous chef starts calling orders across the kitchen.
A table of six turns out to be a no-show. Nadia gives the space to a group who wanted to eat à la carte, and recommends the lamb, which came in that morning. The extractor roars above the stoves.
By ten the plating has slowed down and the kitchen porter has caught up with the washing up. The waiting staff count the tills, and the bartender closes the last tab of the evening. Ninety-four covers, two more than last Saturday.
The service charge is split at the end of the week, and any gratuity left in cash goes into the same pot. Shift work is hard on the knees, Nadia says, but she would not go back to an office.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde4
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- specials boardTafel mit Tagesempfehlungen
„A special“ ist im Singular ein einzelnes Tagesgericht, nicht etwas Besonderes im deutschen Sinne.
- platingAnrichten
Amerikanisch heißt es oft „plating up“ ebenso wie britisch. Nicht zu verwechseln mit „plaiting“ (flechten), das gleich klingt.
- condimentWürzmittel, Tischwürze
Meint Senf, Ketchup, Essig und Ähnliches, nicht Gewürze zum Kochen — die heißen „spices“.
- coversGedecke, Gästezahl
Fachsprache und immer im Plural. Mit dem Deckel eines Topfes hat es nichts zu tun.
Britisch gegen amerikanisch11
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- head chefKüchenchef, Küchenchefin
Britisch „head chef“, amerikanisch meist „executive chef“.
- kitchen porterKüchenhilfe, Spülkraft
Britisch, kurz „KP“. Amerikanisch heißt die Stelle „dishwasher“ — dasselbe Wort wie für die Maschine.
- waiting staffServicepersonal
Britisch „waiting staff“, amerikanisch „waitstaff“ oder „servers“. Eine einzelne Person ist „a member of the waiting staff“.
- bartenderBarkraft
In Großbritannien traditionell „barman“ oder „barmaid“; „bartender“ ist geschlechtsneutral und breitet sich aus.
- high chairKinderhochstuhl
Zwei Wörter im britischen Englisch, amerikanisch oft „highchair“ zusammen.
6 weitere in der Tabelle
Feste Präposition1
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- recommendempfehlen
Nach „recommend“ steht kein Objekt mit „to“: „I recommend the soup“, nicht „I recommend you the soup“.
Zählbar oder nicht3
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- table serviceBedienung am Tisch
Das Gegenteil ist britisch „order at the bar“. Unzählbar, kein Plural.
- prepVorbereitung, Mise en Place
Kurzform von „preparation“ und unzählbar. Als Verb: „prep the veg“.
- shift workSchichtarbeit
Unzählbar wie „work“ selbst. Die geteilte Schicht heißt „a split shift“.
Gastronomie-Englisch ist eine eigene Fachsprache, und sie ist im britischen Betrieb voller Wörter, die im Wörterbuch harmlos aussehen. „Covers“ sind keine Deckel, sondern die Zahl der bewirteten Gäste an einem Abend: „We did ninety covers on Saturday.“ „The pass“ ist nicht der Durchgang, sondern die Ausgabe, an der die fertigen Teller stehen. Und „prep“ ist die Vorbereitung vor dem Service, ein Wort, das im Betrieb fast immer als Kurzform vorkommt. Wer diese Begriffe kennt, versteht eine Schichteinteilung auf Anhieb.
Der zweite Bereich ist das Geld. Eine „service charge“ steht in Großbritannien häufig automatisch auf der Rechnung, meist zwölf bis fünfzehn Prozent, und ist etwas anderes als „gratuity“, das freiwillig obendrauf kommt. Auf amerikanischen Rechnungen erscheint dafür „gratuity“ oder „tip“, während die Rechnung selbst britisch „the bill“ heißt und amerikanisch „the check“. Diese Unterschiede sind der klassische Stolperstein für Reisende und für alle, die im Service arbeiten. Wenn du Gäste ansprichst, brauchst du höfliche Formen mit „would“ und „could“; die Systematik dahinter steht bei den Modalverben und in formell und informell.
Ein dritter Punkt betrifft Reservierung und Tisch. Ein „walk-in“ ist ein Gast ohne Reservierung, ein „no-show“ ein reservierter Tisch, der leer bleibt. Britisch „book a table“, amerikanisch häufiger „make a reservation“. Hinweise zu Zutaten und Allergenen sind in dieser Sammlung reiner Wortschatz: Was ein Betrieb kennzeichnen muss und wie mit Unverträglichkeiten umzugehen ist, richtet sich nach örtlichen Vorschriften und gehört nicht in eine Vokabelliste. Für höfliche Rückfragen an den Gast eignen sich indirekte Fragen, nachzulesen unter indirekte Fragen. Und weil im Service ständig etwas gerade passiert, ist das Present Progressive die Zeitform der Schicht.
Dauerhaft merken
Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.
In den Vokabeltrainer aufnehmen
Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.
Schnelltest
Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.
Zehn Fragen, eine Minute
Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.
Häufige Fragen
- Was bedeutet „covers“ in der Gastronomie?
- Die Zahl der bewirteten Gäste in einem Zeitraum: „We did ninety covers.“ Mit einem Deckel hat das Wort nichts zu tun.
- Heißt die Rechnung bill oder check?
- Britisch „the bill“, amerikanisch „the check“. Auf britischen Rechnungen steht häufig zusätzlich eine „service charge“, die in den USA unüblich ist.
- Sagt man „I recommend you the soup“?
- Nein. „Recommend“ nimmt kein indirektes Objekt ohne Präposition. Richtig ist „I recommend the soup“ oder „I'd recommend the soup to you“.
- Wie frage ich einen Gast höflich nach Wünschen?
- Mit indirekten Formen: „Could I ask whether you've booked?“ Die Struktur dazu steht bei indirekte Fragen, die Abstufung bei formell und informell.
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