Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| meeting room/ˈmiːtɪŋ ruːm/ | Besprechungsraum | The small meeting room is booked all morning.Der kleine Besprechungsraum ist den ganzen Vormittag belegt. |
| to set up/set ˈʌp/ | ansetzen, einrichten | Can you set something up for Thursday?Kannst du für Donnerstag etwas ansetzen?Ein Pronomen steht in der Mitte: „set it up“, nicht „set up it“. |
| catch-up/ˈkætʃ ʌp/ | kurze Abstimmung | It's just a quick catch-up, twenty minutes at most.Es ist nur eine kurze Abstimmung, höchstens zwanzig Minuten.Im britischen Büroalltag sehr verbreitet und bewusst informell. In einer Einladung an Kunden besser nicht. |
| weekly/ˈwiːkli/ | wöchentlich | We moved the weekly slot to Monday afternoon.Wir haben den wöchentlichen Termin auf Montagnachmittag gelegt. |
| video call/ˈvɪdiəʊ kɔːl/ | Videokonferenz | Three of us were in the room and two on a video call.Drei von uns waren im Raum und zwei in der Videokonferenz.Man ist „on a call“, nicht „in a call“. |
| to reschedule/ˌriːˈʃedjuːl/ | verlegen | We had to reschedule twice because of the audit.Wegen der Prüfung mussten wir zweimal verlegen.Britisch /ˈʃedjuːl/ mit sch-Laut, amerikanisch /ˈskedʒuːl/ mit sk-Laut. |
| slot/slɒt/ | Zeitfenster | There's a free slot at half eleven.Um halb zwölf ist ein Fenster frei.„Half eleven“ heißt britisch halb zwölf, nicht halb elf. |
| chair/tʃeə/ | Sitzungsleitung | Who's in the chair this week?Wer leitet diese Woche?Im Protokoll nie der Stuhl, sondern die leitende Person. Als Verb: „to chair a meeting“. |
| attendee/ˌætenˈdiː/ | Teilnehmender | Half the attendees had not read the papers.Die Hälfte der Teilnehmenden hatte die Unterlagen nicht gelesen.Die Betonung liegt ganz hinten auf der letzten Silbe. |
| apologies/əˈpɒlədʒiz/ | Abwesenheitsmeldungen | Apologies from Ravi and Kate, who are both away.Entschuldigt fehlen Ravi und Kate, die beide unterwegs sind.Im Protokoll ein fester Punkt und keine Entschuldigung im Sinne von Bedauern. |
| note-taker/ˈnəʊt ˌteɪkə/ | Protokollführung | We need a note-taker before we start.Wir brauchen jemanden fürs Protokoll, bevor wir anfangen. |
| to chip in/tʃɪp ˈɪn/ | sich einbringen | Feel free to chip in if you've seen this before.Sag ruhig etwas dazu, wenn du das schon mal gesehen hast.Umgangssprachlich und freundlich gemeint. In einer förmlichen Runde sagt man „to contribute“. |
| to kick off/kɪk ˈɒf/ | beginnen | Shall we kick off with the numbers?Sollen wir mit den Zahlen anfangen?Aus dem Fußball entlehnt, im Büro völlig üblich, im Schriftlichen eher „to begin“. |
| item/ˈaɪtəm/ | Tagesordnungspunkt | We never got past item four.Über Punkt vier sind wir nie hinausgekommen.Wird /ˈaɪtəm/ gesprochen, nicht wie das deutsche Item mit i. |
| to move on/muːv ˈɒn/ | weitergehen | Let's move on to the next point.Gehen wir zum nächsten Punkt weiter.Vor dem Ziel steht „to“: „move on to item three“, nie „move on item three“. |
| to interrupt/ˌɪntəˈrʌpt/ | unterbrechen | Sorry to interrupt, but that date won't work.Entschuldigung, dass ich unterbreche, aber der Termin geht nicht.Die höfliche Einleitung „sorry to interrupt“ gehört fest dazu und wird kaum weggelassen. |
| to sum up/sʌm ˈʌp/ | zusammenfassen | To sum up, we're waiting on two answers.Zusammengefasst warten wir auf zwei Antworten. |
| to run over/rʌn ˈəʊvə/ | überziehen | We ran over by twenty minutes again.Wir haben wieder um zwanzig Minuten überzogen.Auf die Zeit bezogen. In anderem Zusammenhang heißt dasselbe Verb überfahren. |
| any other business/ˌeni ʌðə ˈbɪznəs/ | Verschiedenes | Any other business, or shall we finish early?Noch etwas unter Verschiedenes, oder machen wir früher Schluss?Fester letzter Punkt britischer Tagesordnungen, oft als „AOB“ abgekürzt. |
| to agree/əˈɡriː/ | zustimmen | I agree with Sam on this one.Da bin ich mit Sam einer Meinung.„Agree with“ einer Person, „agree on“ einer Sache, „agree to“ einem Vorschlag. Nie „I am agree“. |
| to disagree/ˌdɪsəˈɡriː/ | widersprechen | I'd have to disagree there, and here's why.Da müsste ich widersprechen, und zwar aus folgendem Grund.Mit „I'd have to“ davor klingt es deutlich weicher als das nackte „I disagree“. |
| point/pɔɪnt/ | Argument | That's a fair point, I hadn't thought of it.Das ist ein berechtigtes Argument, daran hatte ich nicht gedacht.„You have a point“ heißt: Da ist etwas dran. Nicht mit dem Punkt am Satzende zu verwechseln. |
| concern/kənˈsɜːn/ | Bedenken | My only concern is the timing.Mein einziges Bedenken ist der Zeitpunkt.Nicht der deutsche Konzern. Eine Firmengruppe heißt „group“ oder „corporation“. |
| to raise/reɪz/ | ansprechen | Nobody raised it until the very end.Bis ganz zum Schluss hat es niemand angesprochen.„Raise“ braucht immer ein Objekt. Ohne Objekt steht „rise“: „costs rise“. |
| fair enough/ˌfeər ɪˈnʌf/ | einverstanden | Fair enough, let's try it your way.Einverstanden, machen wir es wie du sagst.Sehr britisch. Heißt: Ich muss nicht zustimmen, ich akzeptiere es aber. |
| to push back/pʊʃ ˈbæk/ | Einwände erheben | Finance pushed back on the whole plan.Die Finanzabteilung hat gegen den ganzen Plan Einwände erhoben.Büroenglisch mit „on“. Es klingt sachlicher als „to refuse“. |
| action point/ˈækʃn pɔɪnt/ | Maßnahme | We ended up with six action points and one owner.Am Ende hatten wir sechs Maßnahmen und eine zuständige Person. |
| to assign/əˈsaɪn/ | zuweisen | Each point was assigned to one person.Jeder Punkt wurde einer Person zugewiesen.Das g ist stumm, gesprochen wird /əˈsaɪn/. |
| outcome/ˈaʊtkʌm/ | Ergebnis | The outcome was the same as last month.Das Ergebnis war dasselbe wie im letzten Monat. |
| takeaway/ˈteɪkəweɪ/ | Erkenntnis zum Mitnehmen | The main takeaway is that we started too late.Die wichtigste Erkenntnis ist, dass wir zu spät angefangen haben.In Grossbritannien heißt „a takeaway“ im Alltag das Essen zum Mitnehmen, amerikanisch „takeout“. |
| next steps/ˌnekst ˈsteps/ | nächste Schritte | Let's write the next steps down before we leave.Schreiben wir die nächsten Schritte auf, bevor wir gehen.Steht fast immer im Plural und ohne Artikel. |
| to circulate/ˈsɜːkjəleɪt/ | herumschicken | I'll circulate the notes this evening.Ich schicke die Notizen heute Abend herum.Büroförmlich. Unter Kollegen sagt man eher „send round“. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
The weekly slot had been moved twice, so by Thursday nobody was sure whether it was still on. In the end seven people squeezed into the small meeting room and two more joined on a video call, one of them from a station platform.
Priya was in the chair. She read out the apologies, asked for a note-taker, and said they would kick off with the budget rather than the usual first item. Nobody objected, which she took as a good sign.
Ten minutes later the room was stuck. Two people agreed on the problem and disagreed on everything else. Someone from the back chipped in with a fair point about last year, and Priya let him finish before she tried to move on.
The one real concern came from finance, who pushed back on the timing. Priya did not argue. She said fair enough, wrote it down, and asked whether anyone wanted to raise it again next week. Then she noticed they had run over by a quarter of an hour.
To sum up, she said, there were four action points, each assigned to one person, and the main takeaway was that the deadline had never been realistic. She skipped any other business, promised to circulate the notes that evening, and let everyone go.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde4
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- chairSitzungsleitung
Im Protokoll nie der Stuhl, sondern die leitende Person. Als Verb: „to chair a meeting“.
- apologiesAbwesenheitsmeldungen
Im Protokoll ein fester Punkt und keine Entschuldigung im Sinne von Bedauern.
- pointArgument
„You have a point“ heißt: Da ist etwas dran. Nicht mit dem Punkt am Satzende zu verwechseln.
- concernBedenken
Nicht der deutsche Konzern. Eine Firmengruppe heißt „group“ oder „corporation“.
Britisch gegen amerikanisch5
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- to rescheduleverlegen
Britisch /ˈʃedjuːl/ mit sch-Laut, amerikanisch /ˈskedʒuːl/ mit sk-Laut.
- slotZeitfenster
„Half eleven“ heißt britisch halb zwölf, nicht halb elf.
- any other businessVerschiedenes
Fester letzter Punkt britischer Tagesordnungen, oft als „AOB“ abgekürzt.
- fair enougheinverstanden
Sehr britisch. Heißt: Ich muss nicht zustimmen, ich akzeptiere es aber.
- takeawayErkenntnis zum Mitnehmen
In Grossbritannien heißt „a takeaway“ im Alltag das Essen zum Mitnehmen, amerikanisch „takeout“.
Feste Präposition4
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- video callVideokonferenz
Man ist „on a call“, nicht „in a call“.
- to move onweitergehen
Vor dem Ziel steht „to“: „move on to item three“, nie „move on item three“.
- to agreezustimmen
„Agree with“ einer Person, „agree on“ einer Sache, „agree to“ einem Vorschlag. Nie „I am agree“.
- to push backEinwände erheben
Büroenglisch mit „on“. Es klingt sachlicher als „to refuse“.
In einer englischsprachigen Besprechung entscheidet weniger der Wortschatz als der Ton. Wer im Deutschen sagt „Das sehe ich anders“, klingt sachlich. Wörtlich übersetzt wirkt derselbe Satz auf Englisch schroffer, als er gemeint ist. Deshalb polstert man Widerspruch: „I see what you mean, but I'd be a bit careful there.“ Diese Weichmacher sind kein Beiwerk, sondern Teil der Grammatik des Berufsalltags, und sie stehen gesammelt in abschwächende Sprache.
Die zweite Auffälligkeit sind Wörter, die harmlos aussehen und etwas anderes bedeuten. „Chair“ ist im Sitzungsprotokoll kein Stuhl, sondern die Person, die leitet. „Apologies“ sind dort keine Entschuldigungen im Sinne von Bedauern, sondern die Meldungen der Abwesenden. Und „a takeaway“ ist im Büro nicht das Essen zum Mitnehmen, sondern die Erkenntnis, die man mitnimmt. Solche Doppeldeutigkeiten fallen erst auf, wenn jemand am falschen Wort hängen bleibt.
Der dritte Bereich sind die festen Verbindungen mit Präpositionen. Man ist einer Meinung mit einer Person, aber über eine Sache: „agree with you“ gegen „agree on a date“. Man geht weiter zu einem Punkt, also „move on to item three“, nie „move on item three“. Diese Muster lassen sich schlecht herleiten, sie stehen gesammelt in Präpositionen nach Verben. Wenn du am Ende zusammenfasst, wer was übernimmt, brauchst du außerdem das will-Futur, weil dort Zusagen im Moment des Sprechens entstehen: „I'll circulate the notes tonight.“ Und wenn du dir bei einer Absprache nicht sicher bist, hängst du eine kurze Rückfrage an, wie sie in Question Tags beschrieben ist. Wer diese drei Bereiche im Griff hat, kommt in fast jeder Runde zurecht, auch wenn der Fachwortschatz des Hauses erst noch dazukommen muss.
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Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.
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Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.
Schnelltest
Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.
Zehn Fragen, eine Minute
Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.
Häufige Fragen
- Heißt es „agree with“, „agree on“ oder „agree to“?
- „Agree with“ einer Person, „agree on“ einer Sache wie einem Termin, „agree to“ einem Vorschlag. Falsch ist in jedem Fall „I am agree“. Weitere Muster stehen in Präpositionen nach Verben.
- Wie widerspreche ich, ohne unhöflich zu klingen?
- Setz einen Weichmacher davor: „I see what you mean, but …“ oder „I'd have to disagree there.“ Der Werkzeugkasten dafür steht in abschwächende Sprache.
- Was bedeutet AOB auf einer Tagesordnung?
- „Any other business“, also Verschiedenes. Es ist der letzte Punkt britischer Tagesordnungen und dient für alles, was sonst nirgends hinpasst.
- Wie sage ich zu, etwas zu übernehmen?
- Mit dem will-Futur, weil die Zusage im Moment des Sprechens entsteht: „I'll send it round tonight.“ Mehr dazu in will-Futur.
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