Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| job interview/ˈdʒɒb ˌɪntəvjuː/ | Vorstellungsgespräch | I've got a job interview on Thursday morning.Ich habe am Donnerstagmorgen ein Vorstellungsgespräch.Ohne „job“ meint „interview“ oft ein Presseinterview. Im Bewerbungskontext lohnt sich das Wort davor. |
| to prepare for/prɪˈpeə fɔː/ | sich vorbereiten auf | I spent the whole weekend preparing for it.Ich habe das ganze Wochenende damit verbracht, mich darauf vorzubereiten.Immer „prepare for“, nie „prepare on“. Ohne Präposition heißt es „prepare something“, also etwas herrichten. |
| job description/ˈdʒɒb dɪˌskrɪpʃn/ | Stellenbeschreibung | The job description mentions travel, so I'd ask about that.In der Stellenbeschreibung steht etwas von Reisen, danach würde ich fragen. |
| dress code/ˈdres kəʊd/ | Kleiderordnung | Nobody told me the dress code, so I wore a jacket.Niemand hat mir gesagt, was man anzieht, also habe ich ein Sakko getragen.„Smart casual“ ist die häufigste Angabe und meint gepflegt, aber ohne Krawatte. |
| to research/rɪˈsɜːtʃ/ | recherchieren | I researched the company for about an hour.Ich habe ungefähr eine Stunde über die Firma recherchiert.Im Britischen liegt die Betonung meist hinten, im Amerikanischen hört man oft /ˈriːsɜːrtʃ/ mit Betonung vorn. |
| nerves/nɜːvz/ | Nervosität | It was just nerves, I was fine after two minutes.Das war nur Nervosität, nach zwei Minuten ging es mir gut.In dieser Bedeutung steht das Wort im Plural. Ein einzelner „nerve“ ist der Nerv im Körper. |
| interviewer/ˈɪntəvjuːə/ | Gesprächsführender | One of the interviewers took notes the whole time.Einer der beiden hat die ganze Zeit mitgeschrieben.Die Gegenseite heißt „interviewee“ mit Betonung ganz hinten: /ˌɪntəvjuːˈiː/. |
| panel/ˈpænl/ | Gremium, mehrköpfige Runde | There was a panel of three, which I hadn't expected.Es saßen drei Leute da, womit ich nicht gerechnet hatte.Nicht mit dem deutschen Paneel für Wandverkleidung verwechseln, auch wenn das Wort dieselbe Wurzel hat. |
| reception/rɪˈsepʃn/ | Empfang | Just tell them at reception that you're here for the interview.Sag am Empfang einfach, dass du zum Gespräch da bist.Ohne Artikel: „at reception“. Mit Artikel meint „the reception“ eher einen Empfang als Veranstaltung. |
| to shake hands/ʃeɪk ˈhændz/ | die Hand geben | We shook hands and she showed me into the room.Wir haben uns die Hand gegeben und sie hat mich hineingeführt.Immer im Plural: „shake hands with someone“. „Shake the hand“ klingt seltsam wörtlich. |
| small talk/ˈsmɔːl tɔːk/ | Geplauder | There was a bit of small talk about the weather first.Zuerst gab es ein bisschen Geplauder über das Wetter.Unzählbar. Es heißt „a bit of small talk“, nicht „a small talk“. |
| first impression/ˌfɜːst ɪmˈpreʃn/ | erster Eindruck | My first impression was that they were quite relaxed.Mein erster Eindruck war, dass sie ziemlich entspannt sind. |
| background/ˈbækɡraʊnd/ | Werdegang | My background is in logistics rather than sales.Ich komme eher aus der Logistik als aus dem Vertrieb.Meint hier Ausbildung und beruflichen Weg, nicht den Hintergrund eines Bildes. |
| track record/ˈtræk ˌrekɔːd/ | Erfolgsbilanz | She has a strong track record in this area.Sie kann in diesem Bereich einiges vorweisen.Als Substantiv wird „record“ vorn betont, als Verb hinten: /rɪˈkɔːd/. |
| to be good at/ɡʊd æt/ | gut sein in | I'm good at keeping things organised when it gets busy.Ich kann gut Ordnung halten, wenn es hektisch wird.Immer „good at“, nie „good in“. Danach steht ein Substantiv oder eine ing-Form. |
| reliable/rɪˈlaɪəbl/ | verlässlich | People say I'm reliable, and I'd say that's fair.Leute sagen, ich sei verlässlich, und das finde ich zutreffend. |
| confident/ˈkɒnfɪdənt/ | selbstsicher | I felt more confident after the first question.Nach der ersten Frage fühlte ich mich sicherer.Nicht mit „confidential“ verwechseln, das heißt vertraulich. |
| motivated/ˈməʊtɪveɪtɪd/ | motiviert | What keeps me motivated is seeing a project finished.Motiviert hält mich, ein Projekt fertig zu sehen. |
| team player/ˈtiːm ˌpleɪə/ | Teamplayer | Saying you're a team player means little without an example.Zu sagen, man sei ein Teamplayer, bringt ohne Beispiel wenig.Gilt in vielen Häusern als abgegriffen. Ein konkreter Satz wirkt stärker als das Etikett. |
| to elaborate/ɪˈlæbəreɪt/ | näher ausführen | Could you elaborate on that last point?Könnten Sie den letzten Punkt näher ausführen?Förmlich und mit „on“. Im Alltag sagt man eher „tell me more about that“. |
| tricky question/ˌtrɪki ˈkwestʃən/ | heikle Frage | That's a tricky question, let me think for a second.Das ist eine heikle Frage, lassen Sie mich kurz überlegen.„Tricky“ heißt schwierig, nicht trickreich im Sinne von unehrlich. |
| to be honest/tə bi ˈɒnɪst/ | ehrlich gesagt | To be honest, I hadn't thought about that before.Ehrlich gesagt hatte ich darüber vorher nicht nachgedacht.Das h in „honest“ ist stumm, deshalb heißt es „an honest answer“. |
| example/ɪɡˈzɑːmpl/ | Beispiel | Can you give me an example of that?Können Sie mir dafür ein Beispiel geben?Britisch mit langem /ɑː/, amerikanisch /ɪɡˈzæmpl/. |
| challenge/ˈtʃælɪndʒ/ | Herausforderung | The biggest challenge was getting everyone in one room.Die größte Herausforderung war, alle an einen Tisch zu bekommen.Als Verb heißt „to challenge someone“ auch, jemandem zu widersprechen. |
| to handle/ˈhændl/ | bewältigen | How do you handle two things due on the same day?Wie gehen Sie damit um, wenn zwei Sachen am selben Tag fällig sind? |
| to come across/kʌm əˈkrɒs/ | wirken auf andere | I hope I came across as calm rather than bored.Ich hoffe, ich habe eher ruhig als gelangweilt gewirkt.Vor dem Adjektiv steht „as“, im Deutschen fehlt es. Ohne „as“ heißt es zufällig finden. |
| thank-you note/ˈθæŋk juː nəʊt/ | Dankesnachricht | I sent a short thank-you note the same evening.Ich habe noch am selben Abend eine kurze Dankesnachricht geschickt.In den USA weit verbreitet, in Grossbritannien seltener und kürzer gehalten. |
| feedback/ˈfiːdbæk/ | Rückmeldung | They gave me some useful feedback over the phone.Sie haben mir am Telefon ein paar nützliche Rückmeldungen gegeben.Unzählbar. Es heißt „some feedback“ oder „a piece of feedback“, nie „feedbacks“. |
| to get back to someone/ɡet ˈbæk tuː/ | sich bei jemandem melden | They said they'd get back to me by Friday.Sie sagten, sie melden sich bis Freitag bei mir.Sehr gebräuchlich im Berufsalltag und weder besonders förmlich noch salopp. |
| job offer/ˈdʒɒb ˌɒfə/ | Stellenangebot | The job offer arrived by email a week later.Das Stellenangebot kam eine Woche später per E-Mail. |
| rejection/rɪˈdʒekʃn/ | Absage | It was a polite rejection, but still a rejection.Es war eine höfliche Absage, aber eben eine Absage.Für die Nachricht selbst sagt man auch „a rejection letter“ oder schlicht „a no“. |
| to turn down/tɜːn ˈdaʊn/ | ablehnen | In the end I turned it down and stayed where I was.Am Ende habe ich abgelehnt und bin geblieben, wo ich war.Ein Pronomen steht in der Mitte: „turn it down“, nicht „turn down it“. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
Nadia had a job interview at nine, and she had spent most of Sunday preparing for it. She had read the job description twice and researched the company until she could name three of their projects. What she could not plan was the dress code, so she chose a plain jacket and hoped for the best.
At reception she gave her name and sat down. Her nerves were worse in the corridor than in the room itself. When the door opened, a panel of three stood up, and after they had all shaken hands there was a minute of small talk about the traffic.
The first question was easy: they wanted to hear about her background. Nadia said her track record was in logistics and gave an example from a warehouse move that had gone wrong twice. She did not call herself a team player, she simply described who she had rung at six in the morning.
Then came a tricky question about her biggest challenge. She asked the interviewer to elaborate, which gave her a few seconds. To be honest, she said, the hardest part had been learning to handle two deadlines in one week without dropping either.
Afterwards she was not sure how she had come across, only that she had felt more confident by the end. She sent a short thank-you note that evening. Nine days later the job offer arrived, and she spent another weekend deciding whether to turn it down.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde2
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- panelGremium, mehrköpfige Runde
Nicht mit dem deutschen Paneel für Wandverkleidung verwechseln, auch wenn das Wort dieselbe Wurzel hat.
- tricky questionheikle Frage
„Tricky“ heißt schwierig, nicht trickreich im Sinne von unehrlich.
Britisch gegen amerikanisch3
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- to researchrecherchieren
Im Britischen liegt die Betonung meist hinten, im Amerikanischen hört man oft /ˈriːsɜːrtʃ/ mit Betonung vorn.
- exampleBeispiel
Britisch mit langem /ɑː/, amerikanisch /ɪɡˈzæmpl/.
- thank-you noteDankesnachricht
In den USA weit verbreitet, in Grossbritannien seltener und kürzer gehalten.
Feste Präposition4
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- to prepare forsich vorbereiten auf
Immer „prepare for“, nie „prepare on“. Ohne Präposition heißt es „prepare something“, also etwas herrichten.
- receptionEmpfang
Ohne Artikel: „at reception“. Mit Artikel meint „the reception“ eher einen Empfang als Veranstaltung.
- to be good atgut sein in
Immer „good at“, nie „good in“. Danach steht ein Substantiv oder eine ing-Form.
- to come acrosswirken auf andere
Vor dem Adjektiv steht „as“, im Deutschen fehlt es. Ohne „as“ heißt es zufällig finden.
Zählbar oder nicht2
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- small talkGeplauder
Unzählbar. Es heißt „a bit of small talk“, nicht „a small talk“.
- feedbackRückmeldung
Unzählbar. Es heißt „some feedback“ oder „a piece of feedback“, nie „feedbacks“.
Ein Vorstellungsgespräch auf Englisch scheitert selten am Fachwortschatz. Es scheitert an den kleinen Wendungen, die den Ton machen. Wer auf die Frage nach seinen Stärken mit einer wörtlichen Übersetzung aus dem Deutschen antwortet, klingt schnell steif oder unfreiwillig unbescheiden. Umgekehrt wirkt man zu vage, wenn man nur Adjektive aneinanderreiht. Im englischsprachigen Raum erwartet man zu jeder Behauptung ein Beispiel: erst „I'm quite reliable“, dann ein Satz darüber, woran man das sehen kann. Genau dafür brauchst du die Wörter aus dieser Sammlung.
Die zweite Stolperstelle sind die festen Verbindungen. Man bereitet sich auf etwas vor, und im Englischen steht dort immer „prepare for“, nie „prepare on“. Man ist gut in etwas, also „good at“, nicht „good in“. Und man kommt bei jemandem irgendwie an, das heißt „to come across as confident“ — mit „as“, das im Deutschen fehlt. Wenn du im Gespräch nach etwas fragen willst, ohne schroff zu wirken, hilft dir die Form der indirekten Frage: „Could I ask how the team is organised?“ klingt deutlich weicher als die direkte Variante.
Bei den Zeitformen gilt eine einfache Faustregel. Was du früher gemacht hast und was abgeschlossen ist, steht im Simple Past. Was bis heute nachwirkt, steht im Present Perfect — der Unterschied ist in der Lektion Present Perfect gegen Simple Past genauer beschrieben. Über den Ausgang des Gesprächs spricht man vorsichtig, weil niemand ihn kennt, und dafür sind die Modalverben der Vermutung gemacht: „They might get back to me next week.“ Wie förmlich du insgesamt sprichst, hängt vom Haus ab, in dem du sitzt. Ein Blick in förmlich und informell hilft dir, die Mitte zu treffen, statt zwischen Amtsdeutsch und Kumpelton zu schwanken.
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Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.
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Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.
Schnelltest
Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.
Zehn Fragen, eine Minute
Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.
Häufige Fragen
- Heißt es „good in English“ oder „good at English“?
- „Good at English“. Nach „good“ steht in dieser Bedeutung immer „at“, danach ein Substantiv oder eine ing-Form: „good at explaining things“.
- Wie frage ich höflich nach, ohne aufdringlich zu wirken?
- Pack die Frage in eine indirekte Form: „Could I ask when you're likely to decide?“ Die Struktur dahinter steht in indirekte Fragen.
- Sage ich „I work there since 2019“?
- Nein, dort steht das Present Perfect: „I've worked there since 2019“. Der Unterschied zum Simple Past ist in Present Perfect beschrieben.
- Was ist der Unterschied zwischen „to come across“ und „to seem“?
- „Seem“ beschreibt einen Eindruck ganz allgemein. „Come across as“ meint, wie man auf konkrete Menschen wirkt, und braucht das „as“ vor dem Adjektiv.
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