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Wortschatz · Bewerbung

Vokabeln Vorstellungsgespräch: 32 Wörter für den Termin

Von der Vorbereitung bis zur Absage — mit den Wörtern, die im Gespräch wirklich fallen.
32
Vokabeln
5
Wortgruppen
B1
Niveau
5
Textabschnitte

Die Wörter

EnglishDeutsch
job interview/ˈdʒɒb ˌɪntəvjuː/Vorstellungsgespräch
to prepare for/prɪˈpeə fɔː/sich vorbereiten auf
job description/ˈdʒɒb dɪˌskrɪpʃn/Stellenbeschreibung
dress code/ˈdres kəʊd/Kleiderordnung
to research/rɪˈsɜːtʃ/recherchieren
nerves/nɜːvz/Nervosität
interviewer/ˈɪntəvjuːə/Gesprächsführender
panel/ˈpænl/Gremium, mehrköpfige Runde
reception/rɪˈsepʃn/Empfang
to shake hands/ʃeɪk ˈhændz/die Hand geben
small talk/ˈsmɔːl tɔːk/Geplauder
first impression/ˌfɜːst ɪmˈpreʃn/erster Eindruck
background/ˈbækɡraʊnd/Werdegang
track record/ˈtræk ˌrekɔːd/Erfolgsbilanz
to be good at/ɡʊd æt/gut sein in
reliable/rɪˈlaɪəbl/verlässlich
confident/ˈkɒnfɪdənt/selbstsicher
motivated/ˈməʊtɪveɪtɪd/motiviert
team player/ˈtiːm ˌpleɪə/Teamplayer
to elaborate/ɪˈlæbəreɪt/näher ausführen
tricky question/ˌtrɪki ˈkwestʃən/heikle Frage
to be honest/tə bi ˈɒnɪst/ehrlich gesagt
example/ɪɡˈzɑːmpl/Beispiel
challenge/ˈtʃælɪndʒ/Herausforderung
to handle/ˈhændl/bewältigen
to come across/kʌm əˈkrɒs/wirken auf andere
thank-you note/ˈθæŋk juː nəʊt/Dankesnachricht
feedback/ˈfiːdbæk/Rückmeldung
to get back to someone/ɡet ˈbæk tuː/sich bei jemandem melden
job offer/ˈdʒɒb ˌɒfə/Stellenangebot
rejection/rɪˈdʒekʃn/Absage
to turn down/tɜːn ˈdaʊn/ablehnen

Die Wörter im Text

Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.

Nadia had a job interview at nine, and she had spent most of Sunday preparing for it. She had read the job description twice and researched the company until she could name three of their projects. What she could not plan was the dress code, so she chose a plain jacket and hoped for the best.

At reception she gave her name and sat down. Her nerves were worse in the corridor than in the room itself. When the door opened, a panel of three stood up, and after they had all shaken hands there was a minute of small talk about the traffic.

The first question was easy: they wanted to hear about her background. Nadia said her track record was in logistics and gave an example from a warehouse move that had gone wrong twice. She did not call herself a team player, she simply described who she had rung at six in the morning.

Then came a tricky question about her biggest challenge. She asked the interviewer to elaborate, which gave her a few seconds. To be honest, she said, the hardest part had been learning to handle two deadlines in one week without dropping either.

Afterwards she was not sure how she had come across, only that she had felt more confident by the end. She sent a short thank-you note that evening. Nine days later the job offer arrived, and she spent another weekend deciding whether to turn it down.

Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.

Worauf du achten musst

Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.

Falsche Freunde2

Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.

  • panelGremium, mehrköpfige Runde

    Nicht mit dem deutschen Paneel für Wandverkleidung verwechseln, auch wenn das Wort dieselbe Wurzel hat.

  • tricky questionheikle Frage

    „Tricky“ heißt schwierig, nicht trickreich im Sinne von unehrlich.

Britisch gegen amerikanisch3

Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.

  • to researchrecherchieren

    Im Britischen liegt die Betonung meist hinten, im Amerikanischen hört man oft /ˈriːsɜːrtʃ/ mit Betonung vorn.

  • exampleBeispiel

    Britisch mit langem /ɑː/, amerikanisch /ɪɡˈzæmpl/.

  • thank-you noteDankesnachricht

    In den USA weit verbreitet, in Grossbritannien seltener und kürzer gehalten.

Feste Präposition4

Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.

  • to prepare forsich vorbereiten auf

    Immer „prepare for“, nie „prepare on“. Ohne Präposition heißt es „prepare something“, also etwas herrichten.

  • receptionEmpfang

    Ohne Artikel: „at reception“. Mit Artikel meint „the reception“ eher einen Empfang als Veranstaltung.

  • to be good atgut sein in

    Immer „good at“, nie „good in“. Danach steht ein Substantiv oder eine ing-Form.

  • to come acrosswirken auf andere

    Vor dem Adjektiv steht „as“, im Deutschen fehlt es. Ohne „as“ heißt es zufällig finden.

Zählbar oder nicht2

Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.

  • small talkGeplauder

    Unzählbar. Es heißt „a bit of small talk“, nicht „a small talk“.

  • feedbackRückmeldung

    Unzählbar. Es heißt „some feedback“ oder „a piece of feedback“, nie „feedbacks“.

Ein Vorstellungsgespräch auf Englisch scheitert selten am Fachwortschatz. Es scheitert an den kleinen Wendungen, die den Ton machen. Wer auf die Frage nach seinen Stärken mit einer wörtlichen Übersetzung aus dem Deutschen antwortet, klingt schnell steif oder unfreiwillig unbescheiden. Umgekehrt wirkt man zu vage, wenn man nur Adjektive aneinanderreiht. Im englischsprachigen Raum erwartet man zu jeder Behauptung ein Beispiel: erst „I'm quite reliable“, dann ein Satz darüber, woran man das sehen kann. Genau dafür brauchst du die Wörter aus dieser Sammlung.

Die zweite Stolperstelle sind die festen Verbindungen. Man bereitet sich auf etwas vor, und im Englischen steht dort immer „prepare for“, nie „prepare on“. Man ist gut in etwas, also „good at“, nicht „good in“. Und man kommt bei jemandem irgendwie an, das heißt „to come across as confident“ — mit „as“, das im Deutschen fehlt. Wenn du im Gespräch nach etwas fragen willst, ohne schroff zu wirken, hilft dir die Form der indirekten Frage: „Could I ask how the team is organised?“ klingt deutlich weicher als die direkte Variante.

Bei den Zeitformen gilt eine einfache Faustregel. Was du früher gemacht hast und was abgeschlossen ist, steht im Simple Past. Was bis heute nachwirkt, steht im Present Perfect — der Unterschied ist in der Lektion Present Perfect gegen Simple Past genauer beschrieben. Über den Ausgang des Gesprächs spricht man vorsichtig, weil niemand ihn kennt, und dafür sind die Modalverben der Vermutung gemacht: „They might get back to me next week.“ Wie förmlich du insgesamt sprichst, hängt vom Haus ab, in dem du sitzt. Ein Blick in förmlich und informell hilft dir, die Mitte zu treffen, statt zwischen Amtsdeutsch und Kumpelton zu schwanken.

Dauerhaft merken

Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.

In den Vokabeltrainer aufnehmen

Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.

Schnelltest

Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.

Zehn Fragen, eine Minute

Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.

Häufige Fragen

Heißt es „good in English“ oder „good at English“?
„Good at English“. Nach „good“ steht in dieser Bedeutung immer „at“, danach ein Substantiv oder eine ing-Form: „good at explaining things“.
Wie frage ich höflich nach, ohne aufdringlich zu wirken?
Pack die Frage in eine indirekte Form: „Could I ask when you're likely to decide?“ Die Struktur dahinter steht in indirekte Fragen.
Sage ich „I work there since 2019“?
Nein, dort steht das Present Perfect: „I've worked there since 2019“. Der Unterschied zum Simple Past ist in Present Perfect beschrieben.
Was ist der Unterschied zwischen „to come across“ und „to seem“?
„Seem“ beschreibt einen Eindruck ganz allgemein. „Come across as“ meint, wie man auf konkrete Menschen wirkt, und braucht das „as“ vor dem Adjektiv.

Weitere Wortfelder

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