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Wortschatz · Essen und Trinken

Vokabeln Tischsitten: 30 englische Wörter für den Esstisch

Gedeck, Bitten und Benehmen — die Wörter, mit denen man am englischen Esstisch nicht auffällt.
30
Vokabeln
4
Wortgruppen
B1
Niveau
5
Textabschnitte

Die Wörter

EnglishDeutsch
cutlery/ˈkʌtləri/Besteck
fork/fɔːk/Gabel
knife/naɪf/Messer
spoon/spuːn/Löffel
napkin/ˈnæpkɪn/Serviette
plate/pleɪt/Teller
side plate/ˈsaɪd pleɪt/Brotteller
tablecloth/ˈteɪblklɒθ/Tischdecke
pass/pɑːs/reichen
help yourself/help jɔːˈself/bedien dich
tuck in/tʌk ɪn/zulangen, reinhauen
second helping/ˌsekənd ˈhelpɪŋ/Nachschlag
toast/təʊst/Trinkspruch
cheers/tʃɪəz/Prost
excuse me/ɪkˈskjuːz miː/Entschuldigung
serve/sɜːv/servieren, auftragen
manners/ˈmænəz/Manieren, Benehmen
polite/pəˈlaɪt/höflich
rude/ruːd/unhöflich
elbow/ˈelbəʊ/Ellbogen
slurp/slɜːp/schlürfen
chew/tʃuː/kauen
etiquette/ˈetɪket/Etikette
host/həʊst/Gastgeber, Gastgeberin
guest/ɡest/Gast
invitation/ˌɪnvɪˈteɪʃn/Einladung
starter/ˈstɑːtə/Vorspeise
main course/ˌmeɪn ˈkɔːs/Hauptgericht
dessert/dɪˈzɜːt/Nachtisch
bill/bɪl/Rechnung

Die Wörter im Text

Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.

Maja had been invited to dinner at her colleague's house and arrived ten minutes late. Her host opened the door, took her coat and told her where to sit. There was a proper tablecloth on the table and a side plate at every place.

She counted the cutlery and worked out that there would be a starter, a main course and a dessert. The other guests were already talking. Someone handed her a glass and said cheers before she had even sat down properly.

When the soup came, Maja waited until everyone had been served. She was careful not to slurp and kept her elbows off the table. Her neighbour asked her to pass the bread, and she remembered that the polite form is a question, not an order.

Her host said tuck in and then offered a second helping to anyone who wanted one. Maja took a little more and used her napkin before she spoke again. She noticed that nobody started to chew until the person opposite had picked up a fork.

Before the dessert, one of the guests stood up and made a short toast. Nobody talked about the bill, because it was a private dinner and not a restaurant. On the way home Maja decided that good manners are mostly a matter of timing.

Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.

Worauf du achten musst

Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.

Falsche Freunde3

Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.

  • passreichen

    Am Tisch immer „pass“, nie „give“ oder „reach“.

  • second helpingNachschlag

    „Helping“ ist die aufgetane Menge, nicht die Hilfe.

  • toastTrinkspruch

    Nicht nur das Toastbrot. Man sagt „propose a toast to somebody“.

Britisch gegen amerikanisch6

Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.

  • cutleryBesteck

    Unzählbar. Amerikanisch heißt es „silverware“ oder „flatware“.

  • side plateBrotteller

    Amerikanisch oft „bread plate“.

  • cheersProst

    Im britischen Alltag heißt „cheers“ auch schlicht danke oder tschüss.

  • starterVorspeise

    Britisch „starter“, amerikanisch „appetizer“.

  • main courseHauptgericht

    Amerikanisch häufig „entree“, was Deutschsprachige leicht für die Vorspeise halten.

1 weitere in der Tabelle

Feste Präposition3

Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.

  • help yourselfbedien dich

    Mit „to“ vor dem Essen: „help yourself to something“.

  • serveservieren, auftragen

    Man serviert jemandem etwas ohne „to“: „serve the guests coffee“.

  • invitationEinladung

    Immer „invitation to“, nie „invitation for“ bei einem Anlass.

Zählbar oder nicht1

Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.

  • mannersManieren, Benehmen

    In dieser Bedeutung nur Plural. „Manner“ im Singular heißt Art und Weise.

Tischsitten sind ein Wortfeld, in dem schon kleine Formulierungen viel über einen verraten. Wer im Englischen „Give me the salt“ sagt, meint es freundlich und klingt trotzdem barsch. Üblich ist eine Frage: „Could you pass me the salt, please“. Das Verb dafür ist „pass“, nicht „give“ und nicht „reach“. Auch das Wort für Besteck ist eine typische Stolperstelle: „cutlery“ ist unzählbar, es gibt kein „a cutlery“ und keine „cutleries“. Man zählt die Teile einzeln, also „two forks and a knife“, oder man sagt „a set of cutlery“.

Die zweite Stolperstelle sind Wörter, die anders aussehen als sie klingen. In „knife“ ist das k stumm, der Plural lautet „knives“. In „elbow“ hört man kein w. „Etiquette“ kommt aus dem Französischen und trägt die Betonung vorn. Und „manners“ steht im Sinn von Benehmen immer im Plural: „table manners“, „good manners“. Der Singular „manner“ bedeutet Art und Weise und passt hier gar nicht. Wenn du solche Höflichkeitsfragen systematisch angehen willst, hilft die Lektion zu formellem und informellem Register weiter.

Der dritte Punkt ist der Unterschied zwischen Bitte und Angebot. Eine Bitte formuliert man als Frage mit einem Modalverb: „Could I have some more, please“. Ein Angebot dagegen ist oft ein schlichter Imperativ, der freundlich gemeint ist: „Help yourself“, „Do sit down“. Diese Verwendung des Imperativs wirkt am Tisch nicht befehlend, sondern einladend, und genau das überrascht viele Deutschsprachige. Für die Bitten selbst lohnt ein Blick auf die Modalverben, weil „can“, „could“ und „would“ hier drei verschiedene Höflichkeitsstufen markieren. Der Rest ist Wortschatz, und den findest du in der Tabelle.

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Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.

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Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.

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Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.

Zehn Fragen, eine Minute

Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.

Häufige Fragen

Sagt man „give me the salt“?
Besser nicht. Am Tisch heißt es „Could you pass me the salt, please“. „Give“ klingt in dieser Situation nach Anweisung, auch wenn es freundlich gemeint ist.
Ist „cutlery“ zählbar?
Nein. Man sagt „some cutlery“ oder zählt die Teile einzeln: „two knives and three forks“. Amerikanisch heißt es „silverware“.
Wann benutze ich „excuse me“ und wann „sorry“?
„Excuse me“ steht vor der Handlung, etwa bevor du aufstehst. „Sorry“ kommt danach, wenn schon etwas passiert ist. Die Abstufungen dazu stehen unter Register.
Warum klingt „Sit down“ manchmal unfreundlich?
Der nackte Imperativ wirkt je nach Ton wie ein Befehl. Mit „Do sit down“ oder „Have a seat“ wird daraus eine Einladung. Mehr dazu in der Lektion zum Imperativ.

Weitere Wortfelder

Alle Wortfelder findest du in der Übersicht.