Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| cutlery/ˈkʌtləri/ | Besteck | The cutlery is in the top drawer.Das Besteck liegt in der obersten Schublade.Unzählbar. Amerikanisch heißt es „silverware“ oder „flatware“. |
| fork/fɔːk/ | Gabel | You've given me two forks and no knife.Du hast mir zwei Gabeln und kein Messer hingelegt.Das r wird im britischen Englisch nicht gesprochen, der Vokal ist lang. |
| knife/naɪf/ | Messer | This knife isn't sharp enough for the bread.Dieses Messer ist nicht scharf genug für das Brot.Das k ist stumm. Der Plural heißt „knives“ mit v. |
| spoon/spuːn/ | Löffel | Could you get me a spoon for the soup?Holst du mir einen Löffel für die Suppe?„Teaspoon“ und „tablespoon“ sind auch feste Mengenangaben in Rezepten. |
| napkin/ˈnæpkɪn/ | Serviette | There's a napkin under your plate.Unter deinem Teller liegt eine Serviette.„Serviette“ existiert im britischen Englisch, gilt manchen aber als weniger fein als „napkin“. |
| plate/pleɪt/ | Teller | Put your plate in the sink when you're done.Stell deinen Teller in die Spüle, wenn du fertig bist.Der tiefe Teller ist „a bowl“, nicht „a deep plate“. |
| side plate/ˈsaɪd pleɪt/ | Brotteller | The bread goes on the side plate on your left.Das Brot kommt auf den kleinen Teller links.Amerikanisch oft „bread plate“. |
| tablecloth/ˈteɪblklɒθ/ | Tischdecke | We only use the good tablecloth at Christmas.Die gute Tischdecke nehmen wir nur an Weihnachten.Am Ende steht der th-Laut wie in „cloth“, nicht ein s. |
| pass/pɑːs/ | reichen | Could you pass me the salt, please?Reichst du mir bitte das Salz?Am Tisch immer „pass“, nie „give“ oder „reach“. |
| help yourself/help jɔːˈself/ | bedien dich | Help yourself to the potatoes, there's plenty.Nimm dir Kartoffeln, es ist genug da.Mit „to“ vor dem Essen: „help yourself to something“. |
| tuck in/tʌk ɪn/ | zulangen, reinhauen | Everyone's got a plate, so tuck in.Alle haben einen Teller, also greift zu.Britisch und familiär. Bei einem förmlichen Essen sagt man es nicht. |
| second helping/ˌsekənd ˈhelpɪŋ/ | Nachschlag | He asked for a second helping before anyone else had finished.Er hat sich einen Nachschlag geholt, bevor die anderen fertig waren.„Helping“ ist die aufgetane Menge, nicht die Hilfe. |
| toast/təʊst/ | Trinkspruch | Her father stood up and made a short toast.Ihr Vater stand auf und hielt einen kurzen Trinkspruch.Nicht nur das Toastbrot. Man sagt „propose a toast to somebody“. |
| cheers/tʃɪəz/ | Prost | Cheers, everyone.Prost, zusammen.Im britischen Alltag heißt „cheers“ auch schlicht danke oder tschüss. |
| excuse me/ɪkˈskjuːz miː/ | Entschuldigung | Excuse me a moment, I'll be right back.Entschuldigt mich kurz, ich bin gleich wieder da.Vor einer Handlung „excuse me“, danach „sorry“. |
| serve/sɜːv/ | servieren, auftragen | Dinner is served at eight.Um acht wird gegessen.Man serviert jemandem etwas ohne „to“: „serve the guests coffee“. |
| manners/ˈmænəz/ | Manieren, Benehmen | His table manners have improved a lot.Sein Benehmen bei Tisch ist deutlich besser geworden.In dieser Bedeutung nur Plural. „Manner“ im Singular heißt Art und Weise. |
| polite/pəˈlaɪt/ | höflich | It's polite to wait until everyone has been served.Es gehört sich, zu warten, bis alle etwas haben.Betonung auf der zweiten Silbe. Das Substantiv ist „politeness“. |
| rude/ruːd/ | unhöflich | It would be rude to leave before the dessert.Es wäre unhöflich, vor dem Nachtisch zu gehen.Deutlich schärfer als das deutsche unhöflich und wird selten scherzhaft gebraucht. |
| elbow/ˈelbəʊ/ | Ellbogen | Keep your elbows off the table.Nimm die Ellbogen vom Tisch.Das w am Ende hört man nicht, die zweite Silbe klingt wie „bow“ im Sinn von Bogen. |
| slurp/slɜːp/ | schlürfen | Try not to slurp your soup.Versuch, die Suppe nicht zu schlürfen.Lautmalerisch und eher umgangssprachlich, in Ratgebern steht es trotzdem. |
| chew/tʃuː/ | kauen | Don't talk while you chew.Sprich nicht mit vollem Mund.Beginnt mit tsch-Laut, nicht mit k. |
| etiquette/ˈetɪket/ | Etikette | There's a whole chapter on dinner etiquette.Es gibt ein ganzes Kapitel über Tischetikette.Betonung auf der ersten Silbe, unzählbar. |
| host/həʊst/ | Gastgeber, Gastgeberin | Our host showed us where to sit.Unsere Gastgeberin hat uns die Plätze gezeigt.Gilt heute für beide Geschlechter. „Hostess“ klingt altmodisch. |
| guest/ɡest/ | Gast | We had eight guests and only six chairs.Wir hatten acht Gäste und nur sechs Stühle.Das u ist stumm, das Wort klingt wie „guessed“. |
| invitation/ˌɪnvɪˈteɪʃn/ | Einladung | Thanks for the invitation to dinner.Danke für die Einladung zum Essen.Immer „invitation to“, nie „invitation for“ bei einem Anlass. |
| starter/ˈstɑːtə/ | Vorspeise | We skipped the starter and went straight to the main course.Wir haben die Vorspeise ausgelassen und gleich das Hauptgericht genommen.Britisch „starter“, amerikanisch „appetizer“. |
| main course/ˌmeɪn ˈkɔːs/ | Hauptgericht | The main course took ages to arrive.Auf das Hauptgericht haben wir ewig gewartet.Amerikanisch häufig „entree“, was Deutschsprachige leicht für die Vorspeise halten. |
| dessert/dɪˈzɜːt/ | Nachtisch | There's dessert if anyone still has room.Es gibt Nachtisch, falls noch jemand Platz hat.Betonung hinten und mit s-Laut wie z. „Desert“ mit einem s ist die Wüste. |
| bill/bɪl/ | Rechnung | Could we have the bill, please?Können wir bitte zahlen?Britisch „bill“, amerikanisch „check“. In den USA ist „a bill“ ein Geldschein. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
Maja had been invited to dinner at her colleague's house and arrived ten minutes late. Her host opened the door, took her coat and told her where to sit. There was a proper tablecloth on the table and a side plate at every place.
She counted the cutlery and worked out that there would be a starter, a main course and a dessert. The other guests were already talking. Someone handed her a glass and said cheers before she had even sat down properly.
When the soup came, Maja waited until everyone had been served. She was careful not to slurp and kept her elbows off the table. Her neighbour asked her to pass the bread, and she remembered that the polite form is a question, not an order.
Her host said tuck in and then offered a second helping to anyone who wanted one. Maja took a little more and used her napkin before she spoke again. She noticed that nobody started to chew until the person opposite had picked up a fork.
Before the dessert, one of the guests stood up and made a short toast. Nobody talked about the bill, because it was a private dinner and not a restaurant. On the way home Maja decided that good manners are mostly a matter of timing.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde3
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- passreichen
Am Tisch immer „pass“, nie „give“ oder „reach“.
- second helpingNachschlag
„Helping“ ist die aufgetane Menge, nicht die Hilfe.
- toastTrinkspruch
Nicht nur das Toastbrot. Man sagt „propose a toast to somebody“.
Britisch gegen amerikanisch6
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- cutleryBesteck
Unzählbar. Amerikanisch heißt es „silverware“ oder „flatware“.
- side plateBrotteller
Amerikanisch oft „bread plate“.
- cheersProst
Im britischen Alltag heißt „cheers“ auch schlicht danke oder tschüss.
- starterVorspeise
Britisch „starter“, amerikanisch „appetizer“.
- main courseHauptgericht
Amerikanisch häufig „entree“, was Deutschsprachige leicht für die Vorspeise halten.
1 weitere in der Tabelle
Feste Präposition3
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- help yourselfbedien dich
Mit „to“ vor dem Essen: „help yourself to something“.
- serveservieren, auftragen
Man serviert jemandem etwas ohne „to“: „serve the guests coffee“.
- invitationEinladung
Immer „invitation to“, nie „invitation for“ bei einem Anlass.
Zählbar oder nicht1
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- mannersManieren, Benehmen
In dieser Bedeutung nur Plural. „Manner“ im Singular heißt Art und Weise.
Tischsitten sind ein Wortfeld, in dem schon kleine Formulierungen viel über einen verraten. Wer im Englischen „Give me the salt“ sagt, meint es freundlich und klingt trotzdem barsch. Üblich ist eine Frage: „Could you pass me the salt, please“. Das Verb dafür ist „pass“, nicht „give“ und nicht „reach“. Auch das Wort für Besteck ist eine typische Stolperstelle: „cutlery“ ist unzählbar, es gibt kein „a cutlery“ und keine „cutleries“. Man zählt die Teile einzeln, also „two forks and a knife“, oder man sagt „a set of cutlery“.
Die zweite Stolperstelle sind Wörter, die anders aussehen als sie klingen. In „knife“ ist das k stumm, der Plural lautet „knives“. In „elbow“ hört man kein w. „Etiquette“ kommt aus dem Französischen und trägt die Betonung vorn. Und „manners“ steht im Sinn von Benehmen immer im Plural: „table manners“, „good manners“. Der Singular „manner“ bedeutet Art und Weise und passt hier gar nicht. Wenn du solche Höflichkeitsfragen systematisch angehen willst, hilft die Lektion zu formellem und informellem Register weiter.
Der dritte Punkt ist der Unterschied zwischen Bitte und Angebot. Eine Bitte formuliert man als Frage mit einem Modalverb: „Could I have some more, please“. Ein Angebot dagegen ist oft ein schlichter Imperativ, der freundlich gemeint ist: „Help yourself“, „Do sit down“. Diese Verwendung des Imperativs wirkt am Tisch nicht befehlend, sondern einladend, und genau das überrascht viele Deutschsprachige. Für die Bitten selbst lohnt ein Blick auf die Modalverben, weil „can“, „could“ und „would“ hier drei verschiedene Höflichkeitsstufen markieren. Der Rest ist Wortschatz, und den findest du in der Tabelle.
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Häufige Fragen
- Sagt man „give me the salt“?
- Besser nicht. Am Tisch heißt es „Could you pass me the salt, please“. „Give“ klingt in dieser Situation nach Anweisung, auch wenn es freundlich gemeint ist.
- Ist „cutlery“ zählbar?
- Nein. Man sagt „some cutlery“ oder zählt die Teile einzeln: „two knives and three forks“. Amerikanisch heißt es „silverware“.
- Wann benutze ich „excuse me“ und wann „sorry“?
- „Excuse me“ steht vor der Handlung, etwa bevor du aufstehst. „Sorry“ kommt danach, wenn schon etwas passiert ist. Die Abstufungen dazu stehen unter Register.
- Warum klingt „Sit down“ manchmal unfreundlich?
- Der nackte Imperativ wirkt je nach Ton wie ein Befehl. Mit „Do sit down“ oder „Have a seat“ wird daraus eine Einladung. Mehr dazu in der Lektion zum Imperativ.
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