Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| landmark/ˈlændmɑːk/ | Wahrzeichen | The bridge is the city's best-known landmark.Die Brücke ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. |
| cathedral/kəˈθiːdrəl/ | Kathedrale | The cathedral is open until six.Die Kathedrale hat bis sechs geöffnet.Betonung auf der zweiten Silbe: /kəˈθiːdrəl/. |
| castle/ˈkɑːsl/ | Burg, Schloss | We spent the whole morning at the castle.Wir haben den ganzen Vormittag auf der Burg verbracht.Das t bleibt stumm: /ˈkɑːsl/. |
| tower/ˈtaʊə/ | Turm | You can climb the tower if your knees are up to it.Man kann auf den Turm steigen, wenn die Knie mitmachen. |
| monument/ˈmɒnjumənt/ | Denkmal | There's a monument to the fishermen by the sea.Am Meer steht ein Denkmal für die Fischer.Die feste Verbindung heißt „a monument to somebody“, nicht „for somebody“. |
| gallery/ˈɡæləri/ | Kunstmuseum | The gallery is free, only the big shows cost money.Das Kunstmuseum ist kostenlos, nur die großen Ausstellungen kosten.Für Bilder sagt man „gallery“, nicht „museum“. Die Galerie zum Kaufen heißt „commercial gallery“. |
| old town/ˌəʊld ˈtaʊn/ | Altstadt | Most of the old town is closed to cars.Die Altstadt ist größtenteils autofrei. |
| ruins/ˈruːɪnz/ | Ruine | The ruins are a twenty-minute walk from the car park.Zur Ruine läuft man vom Parkplatz zwanzig Minuten.Fast immer im Plural, auch wenn es eine Anlage ist: „the ruins are“. |
| guided tour/ˌɡaɪdɪd ˈtʊə/ | Führung | The guided tour starts on the hour.Die Führung beginnt zur vollen Stunde.Man geht „on a guided tour“, nicht „in a guided tour“. |
| guide/ɡaɪd/ | Führer, Reiseführer | Our guide grew up two streets away.Unsere Führerin ist zwei Straßen weiter aufgewachsen.Bezeichnet die Person und das Buch. Der Reiseführer als Buch heißt genauer „guidebook“. |
| admission/ədˈmɪʃn/ | Eintritt | Admission is free on the first Sunday of the month.Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei.Nicht Zugeständnis. Auf Schildern steht „admission“ für Eintritt und Eintrittspreis. |
| ticket office/ˈtɪkɪt ˌɒfɪs/ | Kasse | Buy at the ticket office, the machine is broken.Kauf an der Kasse, der Automat ist kaputt.Auch „box office“, das gilt aber eher für Theater und Kino. |
| opening hours/ˈəʊpənɪŋ ˌaʊəz/ | Öffnungszeiten | Check the opening hours, they change in winter.Sieh die Öffnungszeiten nach, im Winter sind sie anders.Immer Plural. Amerikanisch hört man auch „hours of operation“. |
| entrance/ˈentrəns/ | Eingang | Meet me at the side entrance at half three.Wir treffen uns um halb vier am Seiteneingang.Der Ort, nicht der Preis. Der Preis ist „admission“ oder „entrance fee“. |
| queue/kjuː/ | Schlange | The queue outside was already round the corner.Die Schlange draußen ging schon um die Ecke.Sehr britisch. Amerikaner sagen „line“ und „to stand in line“ statt „to queue“. |
| audio guide/ˈɔːdiəʊ ɡaɪd/ | Audioguide | The audio guide is included in the price.Der Audioguide ist im Preis enthalten. |
| viewpoint/ˈvjuːpɔɪnt/ | Aussichtspunkt | There's a viewpoint just above the car park.Direkt über dem Parkplatz liegt ein Aussichtspunkt.Bildlich heißt „viewpoint“ auch Standpunkt in einer Diskussion. |
| skyline/ˈskaɪlaɪn/ | Skyline | You get the whole skyline from up there.Von da oben hat man die ganze Skyline. |
| rooftop terrace/ˈruːftɒp ˌterəs/ | Dachterrasse | The rooftop terrace closes when it rains.Die Dachterrasse macht bei Regen zu. |
| to take a picture/ˌteɪk ə ˈpɪktʃə/ | ein Foto machen | Would you mind taking a picture of us?Könnten Sie ein Foto von uns machen?Man nimmt ein Foto, man macht keins: „take a picture“, nie „make a photo“. |
| selfie/ˈselfi/ | Selfie | One selfie and then we go in, all right?Ein Selfie, und dann gehen wir rein, einverstanden?Umgangssprachlich, aber inzwischen überall üblich. |
| sightseeing/ˈsaɪtsiːɪŋ/ | Besichtigung | We did our sightseeing on the first day.Die Besichtigungen haben wir am ersten Tag erledigt.Unzählbar. Die feste Wendung ist „to go sightseeing“, wie „go shopping“. |
| scenic/ˈsiːnɪk/ | landschaftlich schön | Take the scenic route, it's only ten minutes longer.Nimm die schöne Strecke, sie dauert nur zehn Minuten länger.Erstes e wird /iː/ gesprochen: /ˈsiːnɪk/. |
| souvenir/ˌsuːvəˈnɪə/ | Andenken | I bought a small souvenir for my sister.Ich habe ein kleines Andenken für meine Schwester gekauft.Betonung auf der letzten Silbe, anders als im Deutschen. |
| gift shop/ˈɡɪft ʃɒp/ | Museumsladen | The exit takes you straight through the gift shop.Der Ausgang führt direkt durch den Museumsladen.„gift“ heißt Geschenk, nicht Gift. |
| postcard/ˈpəʊstkɑːd/ | Postkarte | She still sends a postcard from every trip.Sie schickt immer noch von jeder Reise eine Postkarte. |
| map/mæp/ | Stadtplan, Karte | They give you a free map at the desk.Am Schalter bekommt man einen kostenlosen Stadtplan.Auf einer Karte steht etwas „on the map“, nicht „in the map“. |
| leaflet/ˈliːflət/ | Faltblatt | There's a leaflet with all the times on it.Es gibt ein Faltblatt mit allen Zeiten.Britisch. Amerikanisch sagt man eher „flyer“ oder „brochure“. |
| worth seeing/ˌwɜːθ ˈsiːɪŋ/ | sehenswert | The upstairs rooms are worth seeing too.Die Räume im ersten Stock sind auch sehenswert.Nach „worth“ steht immer die ing-Form: „worth seeing“, nie „worth to see“. |
| crowded/ˈkraʊdɪd/ | voll, überfüllt | It gets crowded after eleven, so go early.Ab elf wird es voll, geh also früh hin.Für Orte, nicht für Terminkalender. Ein voller Kalender ist „busy“. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
Our first morning in York started badly. We got to the cathedral at ten and the queue for the ticket office already went past the side entrance. A woman handed us a leaflet and said admission included the audio guide, so we stayed where we were and read about the windows while we waited.
Inside it was less crowded than we had feared. We joined a guided tour at half past ten, and our guide turned out to be a retired teacher who had lived in the old town all her life. She showed us a monument that most people walk straight past, and told us which parts of the building were worth seeing twice.
Afterwards we climbed the tower. It took a while, but from the viewpoint at the top you could see the whole skyline, the river and the ruins of the abbey to the north. Anna asked a stranger to take a picture of us, and then we took a selfie anyway because the first one was blurred.
We had planned to see the castle as well, but the opening hours had changed for the winter, so we walked to the gallery instead. It was free, quiet and warm, and we stayed until closing. On the way out, the exit led straight through the gift shop, which is presumably the point.
In the end we bought one postcard, one souvenir for my sister and a proper paper map, because the phone had died at the second landmark of the day. We finished on a rooftop terrace with a scenic view over the walls, and agreed that the sightseeing had gone better than the morning suggested.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde5
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- galleryKunstmuseum
Für Bilder sagt man „gallery“, nicht „museum“. Die Galerie zum Kaufen heißt „commercial gallery“.
- admissionEintritt
Nicht Zugeständnis. Auf Schildern steht „admission“ für Eintritt und Eintrittspreis.
- entranceEingang
Der Ort, nicht der Preis. Der Preis ist „admission“ oder „entrance fee“.
- to take a pictureein Foto machen
Man nimmt ein Foto, man macht keins: „take a picture“, nie „make a photo“.
- gift shopMuseumsladen
„gift“ heißt Geschenk, nicht Gift.
Britisch gegen amerikanisch3
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- opening hoursÖffnungszeiten
Immer Plural. Amerikanisch hört man auch „hours of operation“.
- queueSchlange
Sehr britisch. Amerikaner sagen „line“ und „to stand in line“ statt „to queue“.
- leafletFaltblatt
Britisch. Amerikanisch sagt man eher „flyer“ oder „brochure“.
Feste Präposition3
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- monumentDenkmal
Die feste Verbindung heißt „a monument to somebody“, nicht „for somebody“.
- guided tourFührung
Man geht „on a guided tour“, nicht „in a guided tour“.
- mapStadtplan, Karte
Auf einer Karte steht etwas „on the map“, nicht „in the map“.
Zählbar oder nicht2
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- ruinsRuine
Fast immer im Plural, auch wenn es eine Anlage ist: „the ruins are“.
- sightseeingBesichtigung
Unzählbar. Die feste Wendung ist „to go sightseeing“, wie „go shopping“.
Für Sehenswürdigkeiten gibt es im Englischen kein einzelnes Wort, das so praktisch ist wie das deutsche. Am nächsten kommt „sights“ im Plural, dazu „attractions“ auf Schildern und „landmark“ für ein Bauwerk, an dem man sich orientiert. Was man tut, heißt „sightseeing“, und das Verb dazu ist „to go sightseeing“ — wie beim Einkaufen oder Schwimmen. Ein einzelner Punkt auf der Liste ist „a sight“, aber niemand sagt „I saw three sights“. Man sagt, wo man war.
Der zweite Bereich ist der Eintritt. Hier steckt ein falscher Freund: „admission“ heißt nicht Zugeständnis, sondern der Eintritt und der Eintrittspreis. „Entrance“ ist dagegen der Eingang als Ort. Auf einem Schild bedeutet „admission free“ also freien Eintritt, „entrance“ zeigt dir die Tür. Dazu kommen britische Eigenheiten: Man stellt sich in eine „queue“, während Amerikaner „in line“ stehen, und das Verb heißt britisch „to queue up“.
Auch bei den Führungen lohnt Genauigkeit. „A guided tour“ ist die Führung mit einer Person, „an audio guide“ das Gerät zum Anhängen, und „a guide“ kann beides sein: der Mensch und das Buch. Wenn du fragst, wann etwas losgeht, hilft die Wortstellung der Frage; die steht in Fragen mit do. Für Öffnungszeiten und Termine brauchst du außerdem die richtigen Zeitangaben, nachzulesen in den Zeitpräpositionen.
Zum Schluss die Adjektive. Britisch klingt „worth seeing“ deutlich natürlicher als „sehenswert“ Wort für Wort übersetzt, und wenn du sagen willst, dass zu viel los war, ist „crowded“ das Wort dafür. Beides sind Bewertungen, und sobald du zwei Orte vergleichst, brauchst du die Steigerung; sie steht in Komparativ und Superlativ. Damit lässt sich der ganze Tag beschreiben, von der ersten Führung bis zur Postkarte am Abend.
Dauerhaft merken
Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.
In den Vokabeltrainer aufnehmen
Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.
Schnelltest
Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.
Zehn Fragen, eine Minute
Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.
Häufige Fragen
- Wie sagt man Sehenswürdigkeiten auf Englisch?
- Am häufigsten „sights“ im Plural oder „attractions“. Ein einzelnes Bauwerk ist „a landmark“, und was man dabei tut, ist „sightseeing“. Der Satz „What are the main sights here?“ funktioniert überall.
- Was ist der Unterschied zwischen admission und entrance?
- „Admission“ ist der Eintritt, also die Erlaubnis hineinzugehen, und oft auch der Preis. „Entrance“ ist die Tür, durch die man geht. Auf Schildern heißt „admission free“ deshalb kostenloser Eintritt, „main entrance“ dagegen Haupteingang.
- Heißt es queue oder line?
- „Queue“ ist britisch, „line“ amerikanisch. In Großbritannien stellt man sich „in a queue“ an oder „queues up“, in den USA steht man „in line“. Geschrieben wird „queue“ mit fünf Buchstaben und gesprochen wie der Buchstabe Q.
- Wie frage ich nach Öffnungszeiten?
- Am einfachsten mit „What time do you open?“ oder „Are you open on Sundays?“. Der Satzbau folgt den Fragen mit do, und für Zeitangaben wie „on Sunday“ oder „at ten“ hilft die Lektion zu den Zeitpräpositionen.
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35 Wörter
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