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Wortschatz · Reisen

Vokabeln Sehenswürdigkeiten: 30 Wörter für die Stadt

Führung, Eintritt, Aussicht — die Wörter, die du vor Ort brauchst, wenn du wirklich etwas sehen willst.
30
Vokabeln
4
Wortgruppen
A2
Niveau
5
Textabschnitte

Die Wörter

EnglishDeutsch
landmark/ˈlændmɑːk/Wahrzeichen
cathedral/kəˈθiːdrəl/Kathedrale
castle/ˈkɑːsl/Burg, Schloss
tower/ˈtaʊə/Turm
monument/ˈmɒnjumənt/Denkmal
gallery/ˈɡæləri/Kunstmuseum
old town/ˌəʊld ˈtaʊn/Altstadt
ruins/ˈruːɪnz/Ruine
guided tour/ˌɡaɪdɪd ˈtʊə/Führung
guide/ɡaɪd/Führer, Reiseführer
admission/ədˈmɪʃn/Eintritt
ticket office/ˈtɪkɪt ˌɒfɪs/Kasse
opening hours/ˈəʊpənɪŋ ˌaʊəz/Öffnungszeiten
entrance/ˈentrəns/Eingang
queue/kjuː/Schlange
audio guide/ˈɔːdiəʊ ɡaɪd/Audioguide
viewpoint/ˈvjuːpɔɪnt/Aussichtspunkt
skyline/ˈskaɪlaɪn/Skyline
rooftop terrace/ˈruːftɒp ˌterəs/Dachterrasse
to take a picture/ˌteɪk ə ˈpɪktʃə/ein Foto machen
selfie/ˈselfi/Selfie
sightseeing/ˈsaɪtsiːɪŋ/Besichtigung
scenic/ˈsiːnɪk/landschaftlich schön
souvenir/ˌsuːvəˈnɪə/Andenken
gift shop/ˈɡɪft ʃɒp/Museumsladen
postcard/ˈpəʊstkɑːd/Postkarte
map/mæp/Stadtplan, Karte
leaflet/ˈliːflət/Faltblatt
worth seeing/ˌwɜːθ ˈsiːɪŋ/sehenswert
crowded/ˈkraʊdɪd/voll, überfüllt

Die Wörter im Text

Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.

Our first morning in York started badly. We got to the cathedral at ten and the queue for the ticket office already went past the side entrance. A woman handed us a leaflet and said admission included the audio guide, so we stayed where we were and read about the windows while we waited.

Inside it was less crowded than we had feared. We joined a guided tour at half past ten, and our guide turned out to be a retired teacher who had lived in the old town all her life. She showed us a monument that most people walk straight past, and told us which parts of the building were worth seeing twice.

Afterwards we climbed the tower. It took a while, but from the viewpoint at the top you could see the whole skyline, the river and the ruins of the abbey to the north. Anna asked a stranger to take a picture of us, and then we took a selfie anyway because the first one was blurred.

We had planned to see the castle as well, but the opening hours had changed for the winter, so we walked to the gallery instead. It was free, quiet and warm, and we stayed until closing. On the way out, the exit led straight through the gift shop, which is presumably the point.

In the end we bought one postcard, one souvenir for my sister and a proper paper map, because the phone had died at the second landmark of the day. We finished on a rooftop terrace with a scenic view over the walls, and agreed that the sightseeing had gone better than the morning suggested.

Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.

Worauf du achten musst

Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.

Falsche Freunde5

Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.

  • galleryKunstmuseum

    Für Bilder sagt man „gallery“, nicht „museum“. Die Galerie zum Kaufen heißt „commercial gallery“.

  • admissionEintritt

    Nicht Zugeständnis. Auf Schildern steht „admission“ für Eintritt und Eintrittspreis.

  • entranceEingang

    Der Ort, nicht der Preis. Der Preis ist „admission“ oder „entrance fee“.

  • to take a pictureein Foto machen

    Man nimmt ein Foto, man macht keins: „take a picture“, nie „make a photo“.

  • gift shopMuseumsladen

    „gift“ heißt Geschenk, nicht Gift.

Britisch gegen amerikanisch3

Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.

  • opening hoursÖffnungszeiten

    Immer Plural. Amerikanisch hört man auch „hours of operation“.

  • queueSchlange

    Sehr britisch. Amerikaner sagen „line“ und „to stand in line“ statt „to queue“.

  • leafletFaltblatt

    Britisch. Amerikanisch sagt man eher „flyer“ oder „brochure“.

Feste Präposition3

Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.

  • monumentDenkmal

    Die feste Verbindung heißt „a monument to somebody“, nicht „for somebody“.

  • guided tourFührung

    Man geht „on a guided tour“, nicht „in a guided tour“.

  • mapStadtplan, Karte

    Auf einer Karte steht etwas „on the map“, nicht „in the map“.

Zählbar oder nicht2

Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.

  • ruinsRuine

    Fast immer im Plural, auch wenn es eine Anlage ist: „the ruins are“.

  • sightseeingBesichtigung

    Unzählbar. Die feste Wendung ist „to go sightseeing“, wie „go shopping“.

Für Sehenswürdigkeiten gibt es im Englischen kein einzelnes Wort, das so praktisch ist wie das deutsche. Am nächsten kommt „sights“ im Plural, dazu „attractions“ auf Schildern und „landmark“ für ein Bauwerk, an dem man sich orientiert. Was man tut, heißt „sightseeing“, und das Verb dazu ist „to go sightseeing“ — wie beim Einkaufen oder Schwimmen. Ein einzelner Punkt auf der Liste ist „a sight“, aber niemand sagt „I saw three sights“. Man sagt, wo man war.

Der zweite Bereich ist der Eintritt. Hier steckt ein falscher Freund: „admission“ heißt nicht Zugeständnis, sondern der Eintritt und der Eintrittspreis. „Entrance“ ist dagegen der Eingang als Ort. Auf einem Schild bedeutet „admission free“ also freien Eintritt, „entrance“ zeigt dir die Tür. Dazu kommen britische Eigenheiten: Man stellt sich in eine „queue“, während Amerikaner „in line“ stehen, und das Verb heißt britisch „to queue up“.

Auch bei den Führungen lohnt Genauigkeit. „A guided tour“ ist die Führung mit einer Person, „an audio guide“ das Gerät zum Anhängen, und „a guide“ kann beides sein: der Mensch und das Buch. Wenn du fragst, wann etwas losgeht, hilft die Wortstellung der Frage; die steht in Fragen mit do. Für Öffnungszeiten und Termine brauchst du außerdem die richtigen Zeitangaben, nachzulesen in den Zeitpräpositionen.

Zum Schluss die Adjektive. Britisch klingt „worth seeing“ deutlich natürlicher als „sehenswert“ Wort für Wort übersetzt, und wenn du sagen willst, dass zu viel los war, ist „crowded“ das Wort dafür. Beides sind Bewertungen, und sobald du zwei Orte vergleichst, brauchst du die Steigerung; sie steht in Komparativ und Superlativ. Damit lässt sich der ganze Tag beschreiben, von der ersten Führung bis zur Postkarte am Abend.

Dauerhaft merken

Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.

In den Vokabeltrainer aufnehmen

Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.

Schnelltest

Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.

Zehn Fragen, eine Minute

Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.

Häufige Fragen

Wie sagt man Sehenswürdigkeiten auf Englisch?
Am häufigsten „sights“ im Plural oder „attractions“. Ein einzelnes Bauwerk ist „a landmark“, und was man dabei tut, ist „sightseeing“. Der Satz „What are the main sights here?“ funktioniert überall.
Was ist der Unterschied zwischen admission und entrance?
„Admission“ ist der Eintritt, also die Erlaubnis hineinzugehen, und oft auch der Preis. „Entrance“ ist die Tür, durch die man geht. Auf Schildern heißt „admission free“ deshalb kostenloser Eintritt, „main entrance“ dagegen Haupteingang.
Heißt es queue oder line?
„Queue“ ist britisch, „line“ amerikanisch. In Großbritannien stellt man sich „in a queue“ an oder „queues up“, in den USA steht man „in line“. Geschrieben wird „queue“ mit fünf Buchstaben und gesprochen wie der Buchstabe Q.
Wie frage ich nach Öffnungszeiten?
Am einfachsten mit „What time do you open?“ oder „Are you open on Sundays?“. Der Satzbau folgt den Fragen mit do, und für Zeitangaben wie „on Sunday“ oder „at ten“ hilft die Lektion zu den Zeitpräpositionen.

Weitere Wortfelder

Alle Wortfelder findest du in der Übersicht.