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Wortschatz · Reisen

Vokabeln Schiff und Fähre: 30 Wörter für die Überfahrt

Von der ferry bis zur crossing — der Wortschatz für Häfen, Überfahrten und das Leben an Deck.
30
Vokabeln
4
Wortgruppen
B1
Niveau
5
Textabschnitte

Die Wörter

EnglishDeutsch
ferry/ˈferi/Fähre
cruise ship/ˈkruːz ʃɪp/Kreuzfahrtschiff
boat/bəʊt/Boot, Schiff
ship/ʃɪp/Schiff
yacht/jɒt/Jacht
hovercraft/ˈhɒvəkrɑːft/Luftkissenboot
car ferry/ˈkɑː ˌferi/Autofähre
deck/dek/Deck
cabin/ˈkæbɪn/Kabine
on board/ɒn ˈbɔːd/an Bord
lounge/laʊndʒ/Aufenthaltsraum
seasick/ˈsiːsɪk/seekrank
life jacket/ˈlaɪf ˌdʒækɪt/Rettungsweste
lifeboat/ˈlaɪfbəʊt/Rettungsboot
railing/ˈreɪlɪŋ/Reling, Geländer
port/pɔːt/Hafenstadt, Hafen
harbour/ˈhɑːbə/Hafenbecken
quay/kiː/Kai
to sail/seɪl/auslaufen, fahren
to dock/dɒk/anlegen
gangway/ˈɡæŋweɪ/Landungsbrücke
tide/taɪd/Gezeiten
crossing/ˈkrɒsɪŋ/Überfahrt
foot passenger/ˈfʊt ˌpæsɪndʒə/Fußpassagier
vehicle deck/ˈviːəkl dek/Autodeck
single ticket/ˌsɪŋɡl ˈtɪkɪt/einfache Fahrkarte
timetable/ˈtaɪmteɪbl/Fahrplan
sailing/ˈseɪlɪŋ/Abfahrt
onward journey/ˌɒnwəd ˈdʒɜːni/Weiterreise
choppy/ˈtʃɒpi/unruhig, bewegt

Die Wörter im Text

Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.

We got to the port at Holyhead an hour early, which turned out to be sensible. The queue for the car ferry stretched back to the roundabout, and every foot passenger had to check in at a separate desk. Our timetable said the sailing was at two, and for once nothing had changed.

Once we were waved forward, we drove onto the vehicle deck, locked the car and went up two flights of stairs. A member of the crew reminded us that we could not come back down until the ship had docked again in Dublin. I took my book and left everything else behind.

The lounge was already full, so we found two seats on deck near the railing. The tide was high and the water in the harbour looked calm, but as soon as we began to sail it got choppy, and a boy at the next table announced loudly that he felt seasick.

Halfway across we passed a cruise ship going the other way, so close that people waved from its top deck. Anna, who had wanted a cabin from the start, gave up on the fresh air and went inside. I stayed out, watched two lifeboats swinging gently above me and read four pages in ninety minutes.

We docked twenty minutes late. From the gangway you could see the whole quay, the taxis and a row of small boats tied up beyond them. Because we had bought a single ticket each, nobody asked us about the return, and our onward journey by train began an hour later than planned.

Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.

Worauf du achten musst

Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.

Falsche Freunde2

Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.

  • on boardan Bord

    Ohne Artikel: „on board“, nie „on the board“ — das wäre ein Brett.

  • tideGezeiten

    „high tide“ ist Flut, „low tide“ Ebbe. Nichts mit „Zeit“ zu tun.

Britisch gegen amerikanisch5

Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.

  • life jacketRettungsweste

    Amerikanisch häufig „life vest“.

  • harbourHafenbecken

    Amerikanisch „harbor“ ohne u.

  • crossingÜberfahrt

    Amerikaner sagen eher „the trip“ oder „the ride“.

  • single ticketeinfache Fahrkarte

    Amerikanisch „one-way ticket“. Die Rückfahrkarte ist britisch „return“, amerikanisch „round trip“.

  • timetableFahrplan

    Amerikanisch meist „schedule“, gesprochen /ˈskedʒuːl/.

Feste Präposition2

Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.

  • ferryFähre

    Bezeichnet das Schiff und die Verbindung. Man fährt „on the ferry“ oder „by ferry“.

  • deckDeck

    Ohne Artikel in der festen Wendung „on deck“, mit Artikel bei einem bestimmten: „on the top deck“.

Zählbar oder nicht2

Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.

  • hovercraftLuftkissenboot

    Plural ohne s: „two hovercraft“, wie bei „aircraft“.

  • railingReling, Geländer

    Auch an Treppen und Balkonen. Oft im Plural: „the railings“.

Wer nach Irland, auf die schottischen Inseln oder über den Ärmelkanal will, landet früher oder später auf einer Fähre. Der Wortschatz dafür ist überschaubar, wird aber selten unterrichtet, weil er zwischen Verkehrsmittel und Urlaub steht. Hier geht es genau um diesen Zwischenraum: um Tickets, Häfen, Decks und die Frage, ob man mit dem Auto oder zu Fuß an Bord geht. Seemannssprache und Fachbegriffe der Schifffahrt bleiben außen vor, die braucht als Reisender niemand.

Die wichtigste Unterscheidung ist die zwischen „boat“, „ship“ und „ferry“. „Boat“ ist im Alltag das offene Wort für alles Schwimmende, auch für recht große Fahrzeuge; „ship“ klingt größer und förmlicher; und „ferry“ bezeichnet die Linie ebenso wie das Schiff selbst. Britisch fällt außerdem der Ausdruck „the crossing“ für die Überfahrt, während Amerikaner eher „the ride“ oder „the trip“ sagen. Beim Ticket geht es genauso auseinander: In Großbritannien kaufst du ein „single ticket“, in den USA ein „one-way ticket“.

Grammatisch braucht dieses Wortfeld vor allem zwei Dinge. Erstens die Zukunft, weil man über Abfahrten und Pläne spricht — dafür lohnt der Blick auf will gegen going to und, für feste Fahrpläne, auf das Simple Present, das bei Abfahrtszeiten wie im Deutschen funktioniert: „The ferry leaves at eight“. Zweitens die Ortsangaben: Man ist „on board“, „at sea“, „in the harbour“ und „on deck“ — feste Verbindungen, die man am besten als Ganzes lernt und die in der Lektion zu den Ortspräpositionen geordnet stehen.

Und noch ein praktischer Hinweis: Wer seekrank wird, sagt „seasick“, nicht „sea ill“. Das Wort ist eines der wenigen, die man wirklich braucht, wenn es darauf ankommt, und es passt in den Satz „I get seasick easily“, der auf jeder Fähre verstanden wird.

Dauerhaft merken

Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.

In den Vokabeltrainer aufnehmen

Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.

Schnelltest

Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.

Zehn Fragen, eine Minute

Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.

Häufige Fragen

Wann sage ich boat und wann ship?
„Ship“ klingt größer und förmlicher, „boat“ ist das Alltagswort. Im gesprochenen Englisch nimmt man „boat“ auch für Fähren und Kreuzfahrtschiffe: „We took the boat over“. Wer über Frachtschiffe oder in einem Bericht schreibt, sagt „ship“.
Was ist der Unterschied zwischen port und harbour?
„Harbour“ ist das geschützte Wasser, in dem Schiffe liegen. „Port“ meint den ganzen Ort mit Anlegern, Terminals und Verwaltung. Deshalb heißt es „the port of Dover“, aber „a boat in the harbour“. Amerikanisch schreibt man „harbor“.
Heißt es single ticket oder one-way ticket?
Beides ist korrekt. „Single“ ist britisch, „one-way“ amerikanisch. Für die Rückfahrkarte gilt dasselbe: britisch „return“, amerikanisch „round trip“. Auf britischen Fährseiten steht fast immer „single“.
Wie rede ich über Abfahrtszeiten?
Bei festen Fahrplänen nimmt man die einfache Gegenwart, genau wie im Deutschen: „The ferry leaves at eight“. Für eigene Pläne passt „we're taking the two o'clock“. Die Unterschiede stehen in will gegen going to.

Weitere Wortfelder

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