Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| ferry/ˈferi/ | Fähre | The ferry leaves every two hours in summer.Im Sommer fährt die Fähre alle zwei Stunden.Bezeichnet das Schiff und die Verbindung. Man fährt „on the ferry“ oder „by ferry“. |
| cruise ship/ˈkruːz ʃɪp/ | Kreuzfahrtschiff | A cruise ship came in this morning and the town was full.Heute Morgen kam ein Kreuzfahrtschiff an, und die Stadt war voll.„cruise“ wird /kruːz/ gesprochen, mit stimmhaftem s am Ende. |
| boat/bəʊt/ | Boot, Schiff | We took the early boat and were there by ten.Wir haben das frühe Schiff genommen und waren um zehn da.Im Alltag auch für große Schiffe. „Take the boat“ heißt schlicht mit dem Schiff fahren. |
| ship/ʃɪp/ | Schiff | The ship was much bigger than I expected.Das Schiff war viel größer, als ich erwartet hatte.Klingt förmlicher als „boat“. Als Verb heißt „to ship“ versenden. |
| yacht/jɒt/ | Jacht | Half the yachts in the marina never move.Die Hälfte der Jachten im Hafen bewegt sich nie.Wird /jɒt/ gesprochen, das ch bleibt stumm. |
| hovercraft/ˈhɒvəkrɑːft/ | Luftkissenboot | The hovercraft to the Isle of Wight takes ten minutes.Das Luftkissenboot zur Isle of Wight braucht zehn Minuten.Plural ohne s: „two hovercraft“, wie bei „aircraft“. |
| car ferry/ˈkɑː ˌferi/ | Autofähre | Book the car ferry early, it fills up in August.Buch die Autofähre früh, im August ist sie schnell voll. |
| deck/dek/ | Deck | We sat on deck until it got too cold.Wir saßen an Deck, bis es zu kalt wurde.Ohne Artikel in der festen Wendung „on deck“, mit Artikel bei einem bestimmten: „on the top deck“. |
| cabin/ˈkæbɪn/ | Kabine | We booked a cabin because it's an overnight sailing.Wir haben eine Kabine gebucht, weil es eine Nachtfahrt ist.Dasselbe Wort steht auch für die Hütte im Wald und die Kabine im Flugzeug. |
| on board/ɒn ˈbɔːd/ | an Bord | Are we allowed to take the dog on board?Dürfen wir den Hund mit an Bord nehmen?Ohne Artikel: „on board“, nie „on the board“ — das wäre ein Brett. |
| lounge/laʊndʒ/ | Aufenthaltsraum | There's a quiet lounge upstairs with proper seats.Oben gibt es einen ruhigen Aufenthaltsraum mit richtigen Sitzen. |
| seasick/ˈsiːsɪk/ | seekrank | I get seasick even on a calm day.Mir wird sogar bei ruhiger See schlecht.Ein Wort, kein „sea ill“. Dazu passt „to feel sick“ für Übelkeit. |
| life jacket/ˈlaɪf ˌdʒækɪt/ | Rettungsweste | The life jacket is under your seat.Die Rettungsweste liegt unter dem Sitz.Amerikanisch häufig „life vest“. |
| lifeboat/ˈlaɪfbəʊt/ | Rettungsboot | They showed us where the lifeboats are.Man hat uns gezeigt, wo die Rettungsboote sind. |
| railing/ˈreɪlɪŋ/ | Reling, Geländer | She stood at the railing the whole way.Sie stand die ganze Fahrt über am Geländer.Auch an Treppen und Balkonen. Oft im Plural: „the railings“. |
| port/pɔːt/ | Hafenstadt, Hafen | Dover is the busiest port in the country.Dover ist der meistbefahrene Hafen des Landes.„port“ ist eher der Ort als Ganzes, „harbour“ das Hafenbecken. Auch der Portwein heißt so. |
| harbour/ˈhɑːbə/ | Hafenbecken | We walked around the harbour before dinner.Vor dem Essen sind wir um das Hafenbecken gelaufen.Amerikanisch „harbor“ ohne u. |
| quay/kiː/ | Kai | The coach picks you up on the quay.Der Reisebus holt dich am Kai ab.Wird /kiː/ gesprochen, genau wie „key“. |
| to sail/seɪl/ | auslaufen, fahren | We sail at half past six, so be there by six.Wir laufen um halb sieben aus, sei also um sechs da.Gilt auch für Motorschiffe, nicht nur für Segelboote. |
| to dock/dɒk/ | anlegen | We docked twenty minutes late.Wir haben zwanzig Minuten verspätet angelegt. |
| gangway/ˈɡæŋweɪ/ | Landungsbrücke | Mind your step on the gangway, it's slippery.Pass auf der Landungsbrücke auf, sie ist rutschig. |
| tide/taɪd/ | Gezeiten | The tide was out, so the beach looked enormous.Es war Ebbe, deshalb wirkte der Strand riesig.„high tide“ ist Flut, „low tide“ Ebbe. Nichts mit „Zeit“ zu tun. |
| crossing/ˈkrɒsɪŋ/ | Überfahrt | It's a four-hour crossing, so bring something to read.Die Überfahrt dauert vier Stunden, nimm also etwas zu lesen mit.Amerikaner sagen eher „the trip“ oder „the ride“. |
| foot passenger/ˈfʊt ˌpæsɪndʒə/ | Fußpassagier | As a foot passenger you board last.Als Fußpassagier gehst du zuletzt an Bord.Wer ohne Fahrzeug reist. Steht so auf jedem britischen Fährticket. |
| vehicle deck/ˈviːəkl dek/ | Autodeck | You can't go back down to the vehicle deck once we sail.Nach dem Auslaufen kommst du nicht mehr aufs Autodeck.„vehicle“ wird /ˈviːəkl/ gesprochen, das h bleibt stumm. |
| single ticket/ˌsɪŋɡl ˈtɪkɪt/ | einfache Fahrkarte | Two single tickets, please, we're coming back by train.Zwei einfache Fahrkarten bitte, wir kommen mit dem Zug zurück.Amerikanisch „one-way ticket“. Die Rückfahrkarte ist britisch „return“, amerikanisch „round trip“. |
| timetable/ˈtaɪmteɪbl/ | Fahrplan | The winter timetable has half as many sailings.Der Winterfahrplan hat halb so viele Abfahrten.Amerikanisch meist „schedule“, gesprochen /ˈskedʒuːl/. |
| sailing/ˈseɪlɪŋ/ | Abfahrt | There's a late sailing on Fridays.Freitags gibt es eine späte Abfahrt.Meint hier die einzelne Fahrt, nicht den Segelsport. |
| onward journey/ˌɒnwəd ˈdʒɜːni/ | Weiterreise | Allow two hours for your onward journey.Plan für die Weiterreise zwei Stunden ein.Formelle Reisesprache, typisch für Durchsagen und Aushänge. |
| choppy/ˈtʃɒpi/ | unruhig, bewegt | It was choppy for the first hour and then flat.Die erste Stunde war es unruhig, danach spiegelglatt.Nur für Wasser. Für Wetter allgemein sagt man „rough“. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
We got to the port at Holyhead an hour early, which turned out to be sensible. The queue for the car ferry stretched back to the roundabout, and every foot passenger had to check in at a separate desk. Our timetable said the sailing was at two, and for once nothing had changed.
Once we were waved forward, we drove onto the vehicle deck, locked the car and went up two flights of stairs. A member of the crew reminded us that we could not come back down until the ship had docked again in Dublin. I took my book and left everything else behind.
The lounge was already full, so we found two seats on deck near the railing. The tide was high and the water in the harbour looked calm, but as soon as we began to sail it got choppy, and a boy at the next table announced loudly that he felt seasick.
Halfway across we passed a cruise ship going the other way, so close that people waved from its top deck. Anna, who had wanted a cabin from the start, gave up on the fresh air and went inside. I stayed out, watched two lifeboats swinging gently above me and read four pages in ninety minutes.
We docked twenty minutes late. From the gangway you could see the whole quay, the taxis and a row of small boats tied up beyond them. Because we had bought a single ticket each, nobody asked us about the return, and our onward journey by train began an hour later than planned.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde2
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- on boardan Bord
Ohne Artikel: „on board“, nie „on the board“ — das wäre ein Brett.
- tideGezeiten
„high tide“ ist Flut, „low tide“ Ebbe. Nichts mit „Zeit“ zu tun.
Britisch gegen amerikanisch5
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- life jacketRettungsweste
Amerikanisch häufig „life vest“.
- harbourHafenbecken
Amerikanisch „harbor“ ohne u.
- crossingÜberfahrt
Amerikaner sagen eher „the trip“ oder „the ride“.
- single ticketeinfache Fahrkarte
Amerikanisch „one-way ticket“. Die Rückfahrkarte ist britisch „return“, amerikanisch „round trip“.
- timetableFahrplan
Amerikanisch meist „schedule“, gesprochen /ˈskedʒuːl/.
Feste Präposition2
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- ferryFähre
Bezeichnet das Schiff und die Verbindung. Man fährt „on the ferry“ oder „by ferry“.
- deckDeck
Ohne Artikel in der festen Wendung „on deck“, mit Artikel bei einem bestimmten: „on the top deck“.
Zählbar oder nicht2
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- hovercraftLuftkissenboot
Plural ohne s: „two hovercraft“, wie bei „aircraft“.
- railingReling, Geländer
Auch an Treppen und Balkonen. Oft im Plural: „the railings“.
Wer nach Irland, auf die schottischen Inseln oder über den Ärmelkanal will, landet früher oder später auf einer Fähre. Der Wortschatz dafür ist überschaubar, wird aber selten unterrichtet, weil er zwischen Verkehrsmittel und Urlaub steht. Hier geht es genau um diesen Zwischenraum: um Tickets, Häfen, Decks und die Frage, ob man mit dem Auto oder zu Fuß an Bord geht. Seemannssprache und Fachbegriffe der Schifffahrt bleiben außen vor, die braucht als Reisender niemand.
Die wichtigste Unterscheidung ist die zwischen „boat“, „ship“ und „ferry“. „Boat“ ist im Alltag das offene Wort für alles Schwimmende, auch für recht große Fahrzeuge; „ship“ klingt größer und förmlicher; und „ferry“ bezeichnet die Linie ebenso wie das Schiff selbst. Britisch fällt außerdem der Ausdruck „the crossing“ für die Überfahrt, während Amerikaner eher „the ride“ oder „the trip“ sagen. Beim Ticket geht es genauso auseinander: In Großbritannien kaufst du ein „single ticket“, in den USA ein „one-way ticket“.
Grammatisch braucht dieses Wortfeld vor allem zwei Dinge. Erstens die Zukunft, weil man über Abfahrten und Pläne spricht — dafür lohnt der Blick auf will gegen going to und, für feste Fahrpläne, auf das Simple Present, das bei Abfahrtszeiten wie im Deutschen funktioniert: „The ferry leaves at eight“. Zweitens die Ortsangaben: Man ist „on board“, „at sea“, „in the harbour“ und „on deck“ — feste Verbindungen, die man am besten als Ganzes lernt und die in der Lektion zu den Ortspräpositionen geordnet stehen.
Und noch ein praktischer Hinweis: Wer seekrank wird, sagt „seasick“, nicht „sea ill“. Das Wort ist eines der wenigen, die man wirklich braucht, wenn es darauf ankommt, und es passt in den Satz „I get seasick easily“, der auf jeder Fähre verstanden wird.
Dauerhaft merken
Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.
In den Vokabeltrainer aufnehmen
Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.
Schnelltest
Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.
Zehn Fragen, eine Minute
Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.
Häufige Fragen
- Wann sage ich boat und wann ship?
- „Ship“ klingt größer und förmlicher, „boat“ ist das Alltagswort. Im gesprochenen Englisch nimmt man „boat“ auch für Fähren und Kreuzfahrtschiffe: „We took the boat over“. Wer über Frachtschiffe oder in einem Bericht schreibt, sagt „ship“.
- Was ist der Unterschied zwischen port und harbour?
- „Harbour“ ist das geschützte Wasser, in dem Schiffe liegen. „Port“ meint den ganzen Ort mit Anlegern, Terminals und Verwaltung. Deshalb heißt es „the port of Dover“, aber „a boat in the harbour“. Amerikanisch schreibt man „harbor“.
- Heißt es single ticket oder one-way ticket?
- Beides ist korrekt. „Single“ ist britisch, „one-way“ amerikanisch. Für die Rückfahrkarte gilt dasselbe: britisch „return“, amerikanisch „round trip“. Auf britischen Fährseiten steht fast immer „single“.
- Wie rede ich über Abfahrtszeiten?
- Bei festen Fahrplänen nimmt man die einfache Gegenwart, genau wie im Deutschen: „The ferry leaves at eight“. Für eigene Pläne passt „we're taking the two o'clock“. Die Unterschiede stehen in will gegen going to.
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35 Wörter
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