Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| job vacancy/dʒɒb ˈveɪkənsi/ | offene Stelle | The job vacancy went up on a Tuesday and closed on the Friday.Die offene Stelle wurde an einem Dienstag ausgeschrieben und am Freitag geschlossen.Britisch auch kurz „vacancy“, amerikanisch eher „job opening“. |
| job description/dʒɒb dɪˈskrɪpʃən/ | Stellenbeschreibung | She had written the job description herself and it showed.Sie hatte die Stellenbeschreibung selbst geschrieben, und man hat es gemerkt.Zählbar. Der Plural ist regelmäßig. |
| person specification/ˈpɜːsən ˌspesɪfɪˈkeɪʃən/ | Anforderungsprofil | The person specification took her longer than everything else together.Für das Anforderungsprofil hat sie länger gebraucht als für alles andere zusammen.Typisch britisch. Amerikanisch steht das meist im „job posting“ mit drin. |
| applicant/ˈæplɪkənt/ | Bewerber | She looks for what an applicant actually did, not what they claim.Sie achtet darauf, was ein Bewerber tatsächlich gemacht hat, nicht darauf, was er behauptet.Der Bewerber im Auswahlverfahren heißt später „candidate“. |
| CV/ˌsiː ˈviː/ | Lebenslauf | Reading a CV takes her about four minutes.Für einen Lebenslauf braucht sie ungefähr vier Minuten.Britisch „CV“, amerikanisch „résumé“. In den USA ist ein CV das lange akademische Verzeichnis. |
| covering letter/ˈkʌvərɪŋ ˈletə/ | Anschreiben | She reads the covering letter last, if at all.Das Anschreiben liest sie zuletzt, wenn überhaupt.Britisch „covering letter“, amerikanisch „cover letter“. |
| shortlist/ˈʃɔːtlɪst/ | in die engere Auswahl nehmen | By Friday she could shortlist eight people without much argument.Bis Freitag konnte sie acht Leute ohne großen Streit in die engere Auswahl nehmen.Auch Substantiv: „you're on the shortlist“. Vor allem britisch. |
| referee/ˌrefəˈriː/ | Referenzgeber | One candidate had listed a referee who turned out to be his brother-in-law.Ein Kandidat hatte einen Referenzgeber angegeben, der sich als sein Schwager herausstellte.Falscher Freund: im Sport ist ein „referee“ der Schiedsrichter. |
| recruitment/rɪˈkruːtmənt/ | Personalgewinnung | Maren handles recruitment for a mid-sized engineering firm.Maren macht die Personalgewinnung für ein mittelständisches Maschinenbauunternehmen.Britisch „recruitment“, amerikanisch oft „recruiting“ oder „hiring“. |
| recruiter/rɪˈkruːtə/ | Personalvermittler | The recruiter phoned twice in one afternoon, which never helps.Der Personalvermittler hat an einem Nachmittag zweimal angerufen, was nie hilft.Kann intern oder extern sein. Die Agentur heißt „recruitment agency“. |
| onboarding/ˈɒnbɔːdɪŋ/ | Einarbeitung | Onboarding was booked before the paperwork came back signed.Die Einarbeitung war gebucht, bevor die unterschriebenen Papiere zurückkamen.Unzählbar. Im britischen Englisch noch relativ neu und leicht modisch. |
| contract of employment/ˈkɒntrækt əv ɪmˈplɔɪmənt/ | Arbeitsvertrag | The contract of employment came back signed a week later.Der Arbeitsvertrag kam eine Woche später unterschrieben zurück.Das Substantiv „contract“ wird vorn betont, das Verb hinten. |
| job title/dʒɒb ˈtaɪtəl/ | Stellenbezeichnung | The job title says less than three lines of the description.Die Stellenbezeichnung sagt weniger als drei Zeilen der Beschreibung.Nicht „job denomination“ oder Ähnliches — „title“ ist der feste Ausdruck. |
| fixed-term/fɪkst ˈtɜːm/ | befristet | She asked whether the post was fixed-term before anything else.Sie hat als Erstes gefragt, ob die Stelle befristet ist.Mit Bindestrich vor dem Substantiv: „a fixed-term contract“. |
| permanent post/ˈpɜːmənənt pəʊst/ | unbefristete Stelle | Two years later it turned into a permanent post.Zwei Jahre später wurde eine unbefristete Stelle daraus.„Post“ als Stelle ist britisch, amerikanisch sagt man „position“. |
| notice period/ˈnəʊtɪs ˈpɪəriəd/ | Kündigungsfrist | The offer named a notice period on both sides.Das Angebot nannte für beide Seiten eine Kündigungsfrist.Wie lang sie sein darf, klärt eine Rechtsberatung — hier steht nur das Wort. |
| performance review/pəˈfɔːməns rɪˈvjuː/ | Mitarbeitergespräch | The performance review that never happened comes up in every exit interview.Das Mitarbeitergespräch, das nie stattfand, kommt in jedem Austrittsgespräch zur Sprache.Britisch auch „appraisal“, amerikanisch meist „performance review“. |
| objective/əbˈdʒektɪv/ | Zielvorgabe | Nobody had explained the objective, so nobody missed it either.Niemand hatte die Zielvorgabe erklärt, also hat sie auch niemand verfehlt.Als Adjektiv bedeutet dasselbe Wort sachlich oder unvoreingenommen. |
| skills gap/skɪlz ɡæp/ | Qualifikationslücke | The same skills gap turns up in every department.Dieselbe Qualifikationslücke taucht in jeder Abteilung auf.„Skills“ steht hier immer im Plural, auch wenn nur eine Fähigkeit gemeint ist. |
| professional development/prəˈfeʃənəl dɪˈveləpmənt/ | Weiterbildung | The one she wanted asked about professional development in the first ten minutes.Die, die sie wollte, fragte in den ersten zehn Minuten nach Weiterbildung.Unzählbar. Britisch oft als CPD abgekürzt. |
| career path/kəˈrɪə pɑːθ/ | Laufbahn | She wanted to know what the career path above her role looked like.Sie wollte wissen, wie die Laufbahn oberhalb ihrer Rolle aussieht.„Career“ wird hinten betont, /kəˈrɪə/, nicht wie das deutsche Karriere. |
| pay rise/peɪ raɪz/ | Gehaltserhöhung | Nobody has had a pay rise here for two years.Hier hat seit zwei Jahren niemand eine Gehaltserhöhung bekommen.Britisch „pay rise“, amerikanisch „raise“. |
| staff turnover/stɑːf ˈtɜːnəʊvə/ | Personalfluktuation | Maren keeps a spreadsheet of staff turnover and it tells her more than any survey.Maren führt eine Tabelle zur Personalfluktuation, und die sagt ihr mehr als jede Umfrage.Falscher Freund zum Umsatz: „turnover“ heißt im Rechnungswesen etwas völlig anderes. |
| benefits/ˈbenɪfɪts/ | Zusatzleistungen | The offer covered pay, benefits and flexitime.Das Angebot umfasste Bezahlung, Zusatzleistungen und Gleitzeit.Im britischen Englisch heißen staatliche Sozialleistungen ebenfalls „benefits“. |
| annual leave/ˈænjuəl liːv/ | Jahresurlaub | Annual leave she can plan for, illness she can't.Jahresurlaub kann sie einplanen, Krankheit nicht.Britisch im Alltag „holiday“, amerikanisch „vacation“ oder „paid time off“. |
| sick leave/sɪk liːv/ | krankheitsbedingte Abwesenheit | He's been on sick leave since the middle of January.Er ist seit Mitte Januar krankgeschrieben.Man ist „on sick leave“, nie „in“ oder „at“. |
| parental leave/pəˈrentəl liːv/ | Elternzeit | Two people are on parental leave and the rota still works.Zwei Leute sind in Elternzeit, und der Dienstplan geht trotzdem auf.Unzählbar. Die Zeit nach der Geburt heißt genauer „maternity“ oder „paternity leave“. |
| flexitime/ˈfleksitaɪm/ | Gleitzeit | Flexitime is the reason half of them are still here.Die Gleitzeit ist der Grund, warum die Hälfte von ihnen noch da ist.Britisch „flexitime“, amerikanisch „flextime“. |
| redundancy/rɪˈdʌndənsi/ | betriebsbedingte Entlassung | A redundancy she would rather never have to write at all.Eine betriebsbedingte Entlassung würde sie am liebsten nie schreiben müssen.Britisch „redundancy“, amerikanisch „layoff“. Man wird „made redundant“. |
| dismissal/dɪsˈmɪsəl/ | Entlassung | A dismissal is a different letter with a different tone.Eine Entlassung ist ein anderer Brief in einem anderen Ton.Förmlich und personenbezogen, anders als die betriebsbedingte Variante. |
| exit interview/ˈeksɪt ˈɪntəvjuː/ | Austrittsgespräch | The exit interview usually names the same three things.Im Austrittsgespräch fallen meist dieselben drei Dinge.„Interview“ heißt hier Gespräch, nicht Presseinterview. |
| reference/ˈrefərəns/ | Arbeitszeugnis | A good reference she writes gladly and quickly.Ein gutes Arbeitszeugnis schreibt sie gern und schnell.Britische Zeugnisse sind kurz und frei formuliert, nicht codiert wie deutsche. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
The job vacancy went up on a Tuesday and by Friday there were ninety applications. Maren, who handles recruitment for a mid-sized engineering firm, had written the job description herself, and she had spent longer on the person specification than on anything else.
Reading a CV takes her about four minutes. She looks for what an applicant actually did rather than what the job title suggests, and she reads the covering letter last. By the end of the week she could shortlist eight people without much argument, and she told the recruiter to stop phoning.
The interviews were split over two days. One candidate had listed a referee who turned out to be his brother-in-law, which ended things politely. The one Maren wanted asked about professional development, about the career path above her role, and about whether the post was fixed-term or a permanent post.
The offer covered pay, benefits and flexitime, and it named a notice period on both sides. There was no pay rise to negotiate yet, only a date to review one. Onboarding was booked before the contract of employment came back signed, because the last two people had spent their first week without a laptop.
Maren keeps a spreadsheet of staff turnover, and it tells her more than any survey. When people leave, the exit interview names the same skills gap, the same missing performance review, the same objective nobody explained. Annual leave, sick leave and parental leave she can plan for. A good reference she writes gladly. A dismissal or a redundancy she would rather never write at all.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde3
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- refereeReferenzgeber
Falscher Freund: im Sport ist ein „referee“ der Schiedsrichter.
- staff turnoverPersonalfluktuation
Falscher Freund zum Umsatz: „turnover“ heißt im Rechnungswesen etwas völlig anderes.
- exit interviewAustrittsgespräch
„Interview“ heißt hier Gespräch, nicht Presseinterview.
Britisch gegen amerikanisch13
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- job vacancyoffene Stelle
Britisch auch kurz „vacancy“, amerikanisch eher „job opening“.
- person specificationAnforderungsprofil
Typisch britisch. Amerikanisch steht das meist im „job posting“ mit drin.
- CVLebenslauf
Britisch „CV“, amerikanisch „résumé“. In den USA ist ein CV das lange akademische Verzeichnis.
- covering letterAnschreiben
Britisch „covering letter“, amerikanisch „cover letter“.
- shortlistin die engere Auswahl nehmen
Auch Substantiv: „you're on the shortlist“. Vor allem britisch.
8 weitere in der Tabelle
Feste Präposition1
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- sick leavekrankheitsbedingte Abwesenheit
Man ist „on sick leave“, nie „in“ oder „at“.
Zählbar oder nicht4
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- job descriptionStellenbeschreibung
Zählbar. Der Plural ist regelmäßig.
- skills gapQualifikationslücke
„Skills“ steht hier immer im Plural, auch wenn nur eine Fähigkeit gemeint ist.
- professional developmentWeiterbildung
Unzählbar. Britisch oft als CPD abgekürzt.
- parental leaveElternzeit
Unzählbar. Die Zeit nach der Geburt heißt genauer „maternity“ oder „paternity leave“.
Auch hier zuerst die Einordnung: Diese Sammlung ist reiner Wortschatz. Sie sagt, wie Begriffe aus dem Personalwesen auf Englisch heißen — sie macht keine Aussagen über Arbeitsrecht, über Kündigungsfristen, über Ansprüche auf Urlaub oder Abfindung oder darüber, was in einem Vertrag stehen darf. Solche Fragen beantwortet eine Rechtsberatung, nicht eine Wortliste. Wenn hier „notice period“ steht, dann bedeutet das Kündigungsfrist als Wort und nichts darüber hinaus.
Sprachlich ist das Personalwesen das Feld mit den auffälligsten britisch-amerikanischen Unterschieden im ganzen Berufsenglisch. Der Lebenslauf heißt britisch „CV“, ausgesprochen als zwei Buchstaben, amerikanisch „résumé“. Das Anschreiben ist britisch ein „covering letter“ und amerikanisch ein „cover letter“. Der Urlaub ist britisch „holiday“ oder „annual leave“, amerikanisch „vacation“. Und die betriebsbedingte Entlassung heißt britisch „redundancy“, amerikanisch „layoff“ — wer im britischen Englisch sagt, jemand sei „made redundant“, meint die Stelle, nicht die Person. Wer sich hier einmal für eine Variante entscheidet, wirkt sofort geübter. Der Vergleich beider Varianten zeigt, wo die Linien verlaufen.
Dazu kommen zwei grammatische Stolpersteine. Erstens die Präpositionen: Man bewirbt sich „for“ eine Stelle und „to“ ein Unternehmen, man ist verantwortlich „for“ ein Team, und man berichtet „to“ eine Person. Die Präpositionen nach Nomen und die Verbindungen nach Verben sind hier ausgesprochen fest. Zweitens verlangt vieles im Personalwesen ein vorsichtiges Register: Absagen, Rückmeldungen und Gespräche über Leistung werden im Englischen deutlich weicher formuliert als im Deutschen. „We won't be taking this further“ ist eine Absage, „there's room to develop“ ist Kritik. Wer das nicht kennt, hört Zustimmung, wo keine ist. Die Business-Englisch-Grammatik sammelt diese Formeln. Die folgenden zweiunddreißig Wörter führen von der Ausschreibung über den Vertrag bis zum Austritt.
Dauerhaft merken
Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.
In den Vokabeltrainer aufnehmen
Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.
Schnelltest
Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.
Zehn Fragen, eine Minute
Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.
Häufige Fragen
- CV oder résumé — was schreibe ich?
- Für den britischen Raum und für Europa allgemein „CV“. Für die USA „résumé“, denn dort meint CV das lange akademische Verzeichnis mit Veröffentlichungen. Die Datei entsprechend zu benennen macht beim ersten Eindruck mehr aus, als man denkt.
- Was ist der Unterschied zwischen „redundancy“ und „dismissal“?
- Sprachlich: „redundancy“ bezieht sich auf die Stelle, die wegfällt, „dismissal“ auf die Person. Amerikanisch heißt der erste Fall „layoff“. Welche Regeln jeweils gelten, ist eine Rechtsfrage und gehört nicht in eine Vokabelliste.
- Warum heißt der Referenzgeber „referee“?
- Weil das Wort ursprünglich schlicht jemanden bezeichnet, an den verwiesen wird. Im Sport ist derselbe „referee“ der Schiedsrichter. In britischen Bewerbungen ist die Zeile „references available on request“ Standard.
- Sagt diese Sammlung etwas über Arbeitsrecht?
- Nein. Hier stehen nur Wörter und ihre Bedeutungen. Kündigungsfristen, Urlaubsansprüche, Vertragsinhalte und alles Weitere sind Rechtsfragen, die eine Rechtsberatung klären muss.
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35 Wörter
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