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Wortschatz · Beruf und Büro

Vokabeln Personalwesen: 32 englische Wörter mit Beispielen

Von job vacancy bis exit interview — Personalenglisch mit CV, redundancy und den anderen britischen Eigenheiten.
32
Vokabeln
4
Wortgruppen
B2
Niveau
5
Textabschnitte

Die Wörter

EnglishDeutsch
job vacancy/dʒɒb ˈveɪkənsi/offene Stelle
job description/dʒɒb dɪˈskrɪpʃən/Stellenbeschreibung
person specification/ˈpɜːsən ˌspesɪfɪˈkeɪʃən/Anforderungsprofil
applicant/ˈæplɪkənt/Bewerber
CV/ˌsiː ˈviː/Lebenslauf
covering letter/ˈkʌvərɪŋ ˈletə/Anschreiben
shortlist/ˈʃɔːtlɪst/in die engere Auswahl nehmen
referee/ˌrefəˈriː/Referenzgeber
recruitment/rɪˈkruːtmənt/Personalgewinnung
recruiter/rɪˈkruːtə/Personalvermittler
onboarding/ˈɒnbɔːdɪŋ/Einarbeitung
contract of employment/ˈkɒntrækt əv ɪmˈplɔɪmənt/Arbeitsvertrag
job title/dʒɒb ˈtaɪtəl/Stellenbezeichnung
fixed-term/fɪkst ˈtɜːm/befristet
permanent post/ˈpɜːmənənt pəʊst/unbefristete Stelle
notice period/ˈnəʊtɪs ˈpɪəriəd/Kündigungsfrist
performance review/pəˈfɔːməns rɪˈvjuː/Mitarbeitergespräch
objective/əbˈdʒektɪv/Zielvorgabe
skills gap/skɪlz ɡæp/Qualifikationslücke
professional development/prəˈfeʃənəl dɪˈveləpmənt/Weiterbildung
career path/kəˈrɪə pɑːθ/Laufbahn
pay rise/peɪ raɪz/Gehaltserhöhung
staff turnover/stɑːf ˈtɜːnəʊvə/Personalfluktuation
benefits/ˈbenɪfɪts/Zusatzleistungen
annual leave/ˈænjuəl liːv/Jahresurlaub
sick leave/sɪk liːv/krankheitsbedingte Abwesenheit
parental leave/pəˈrentəl liːv/Elternzeit
flexitime/ˈfleksitaɪm/Gleitzeit
redundancy/rɪˈdʌndənsi/betriebsbedingte Entlassung
dismissal/dɪsˈmɪsəl/Entlassung
exit interview/ˈeksɪt ˈɪntəvjuː/Austrittsgespräch
reference/ˈrefərəns/Arbeitszeugnis

Die Wörter im Text

Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.

The job vacancy went up on a Tuesday and by Friday there were ninety applications. Maren, who handles recruitment for a mid-sized engineering firm, had written the job description herself, and she had spent longer on the person specification than on anything else.

Reading a CV takes her about four minutes. She looks for what an applicant actually did rather than what the job title suggests, and she reads the covering letter last. By the end of the week she could shortlist eight people without much argument, and she told the recruiter to stop phoning.

The interviews were split over two days. One candidate had listed a referee who turned out to be his brother-in-law, which ended things politely. The one Maren wanted asked about professional development, about the career path above her role, and about whether the post was fixed-term or a permanent post.

The offer covered pay, benefits and flexitime, and it named a notice period on both sides. There was no pay rise to negotiate yet, only a date to review one. Onboarding was booked before the contract of employment came back signed, because the last two people had spent their first week without a laptop.

Maren keeps a spreadsheet of staff turnover, and it tells her more than any survey. When people leave, the exit interview names the same skills gap, the same missing performance review, the same objective nobody explained. Annual leave, sick leave and parental leave she can plan for. A good reference she writes gladly. A dismissal or a redundancy she would rather never write at all.

Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.

Worauf du achten musst

Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.

Falsche Freunde3

Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.

  • refereeReferenzgeber

    Falscher Freund: im Sport ist ein „referee“ der Schiedsrichter.

  • staff turnoverPersonalfluktuation

    Falscher Freund zum Umsatz: „turnover“ heißt im Rechnungswesen etwas völlig anderes.

  • exit interviewAustrittsgespräch

    „Interview“ heißt hier Gespräch, nicht Presseinterview.

Britisch gegen amerikanisch13

Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.

  • job vacancyoffene Stelle

    Britisch auch kurz „vacancy“, amerikanisch eher „job opening“.

  • person specificationAnforderungsprofil

    Typisch britisch. Amerikanisch steht das meist im „job posting“ mit drin.

  • CVLebenslauf

    Britisch „CV“, amerikanisch „résumé“. In den USA ist ein CV das lange akademische Verzeichnis.

  • covering letterAnschreiben

    Britisch „covering letter“, amerikanisch „cover letter“.

  • shortlistin die engere Auswahl nehmen

    Auch Substantiv: „you're on the shortlist“. Vor allem britisch.

8 weitere in der Tabelle

Feste Präposition1

Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.

  • sick leavekrankheitsbedingte Abwesenheit

    Man ist „on sick leave“, nie „in“ oder „at“.

Zählbar oder nicht4

Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.

  • job descriptionStellenbeschreibung

    Zählbar. Der Plural ist regelmäßig.

  • skills gapQualifikationslücke

    „Skills“ steht hier immer im Plural, auch wenn nur eine Fähigkeit gemeint ist.

  • professional developmentWeiterbildung

    Unzählbar. Britisch oft als CPD abgekürzt.

  • parental leaveElternzeit

    Unzählbar. Die Zeit nach der Geburt heißt genauer „maternity“ oder „paternity leave“.

Auch hier zuerst die Einordnung: Diese Sammlung ist reiner Wortschatz. Sie sagt, wie Begriffe aus dem Personalwesen auf Englisch heißen — sie macht keine Aussagen über Arbeitsrecht, über Kündigungsfristen, über Ansprüche auf Urlaub oder Abfindung oder darüber, was in einem Vertrag stehen darf. Solche Fragen beantwortet eine Rechtsberatung, nicht eine Wortliste. Wenn hier „notice period“ steht, dann bedeutet das Kündigungsfrist als Wort und nichts darüber hinaus.

Sprachlich ist das Personalwesen das Feld mit den auffälligsten britisch-amerikanischen Unterschieden im ganzen Berufsenglisch. Der Lebenslauf heißt britisch „CV“, ausgesprochen als zwei Buchstaben, amerikanisch „résumé“. Das Anschreiben ist britisch ein „covering letter“ und amerikanisch ein „cover letter“. Der Urlaub ist britisch „holiday“ oder „annual leave“, amerikanisch „vacation“. Und die betriebsbedingte Entlassung heißt britisch „redundancy“, amerikanisch „layoff“ — wer im britischen Englisch sagt, jemand sei „made redundant“, meint die Stelle, nicht die Person. Wer sich hier einmal für eine Variante entscheidet, wirkt sofort geübter. Der Vergleich beider Varianten zeigt, wo die Linien verlaufen.

Dazu kommen zwei grammatische Stolpersteine. Erstens die Präpositionen: Man bewirbt sich „for“ eine Stelle und „to“ ein Unternehmen, man ist verantwortlich „for“ ein Team, und man berichtet „to“ eine Person. Die Präpositionen nach Nomen und die Verbindungen nach Verben sind hier ausgesprochen fest. Zweitens verlangt vieles im Personalwesen ein vorsichtiges Register: Absagen, Rückmeldungen und Gespräche über Leistung werden im Englischen deutlich weicher formuliert als im Deutschen. „We won't be taking this further“ ist eine Absage, „there's room to develop“ ist Kritik. Wer das nicht kennt, hört Zustimmung, wo keine ist. Die Business-Englisch-Grammatik sammelt diese Formeln. Die folgenden zweiunddreißig Wörter führen von der Ausschreibung über den Vertrag bis zum Austritt.

Dauerhaft merken

Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.

In den Vokabeltrainer aufnehmen

Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.

Schnelltest

Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.

Zehn Fragen, eine Minute

Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.

Häufige Fragen

CV oder résumé — was schreibe ich?
Für den britischen Raum und für Europa allgemein „CV“. Für die USA „résumé“, denn dort meint CV das lange akademische Verzeichnis mit Veröffentlichungen. Die Datei entsprechend zu benennen macht beim ersten Eindruck mehr aus, als man denkt.
Was ist der Unterschied zwischen „redundancy“ und „dismissal“?
Sprachlich: „redundancy“ bezieht sich auf die Stelle, die wegfällt, „dismissal“ auf die Person. Amerikanisch heißt der erste Fall „layoff“. Welche Regeln jeweils gelten, ist eine Rechtsfrage und gehört nicht in eine Vokabelliste.
Warum heißt der Referenzgeber „referee“?
Weil das Wort ursprünglich schlicht jemanden bezeichnet, an den verwiesen wird. Im Sport ist derselbe „referee“ der Schiedsrichter. In britischen Bewerbungen ist die Zeile „references available on request“ Standard.
Sagt diese Sammlung etwas über Arbeitsrecht?
Nein. Hier stehen nur Wörter und ihre Bedeutungen. Kündigungsfristen, Urlaubsansprüche, Vertragsinhalte und alles Weitere sind Rechtsfragen, die eine Rechtsberatung klären muss.

Weitere Wortfelder

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