Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| warehouse/ˈweəhaʊs/ | Lagerhalle | The warehouse in Doncaster wakes up at half past four.Die Lagerhalle in Doncaster wacht um halb fünf auf.Als Verb wird es stimmhaft gesprochen: /ˈweəhaʊz/. |
| inventory/ˈɪnvəntri/ | Lagerbestand | The inventory says one thing and the shelf says another.Der Lagerbestand sagt das eine und das Regal das andere.Amerikanisch „inventory“, britisch im Alltag eher „stock“. |
| stock control/stɒk kənˈtrəʊl/ | Bestandsführung | Every pallet has a place, and stock control lives or dies on that.Jede Palette hat einen Platz, und daran hängt die gesamte Bestandsführung.„Control“ heißt hier Steuerung, nicht Kontrolle im Sinn von Prüfung. |
| shelving/ˈʃelvɪŋ/ | Regalanlage | The new shelving goes up over the bank holiday weekend.Die neue Regalanlage wird über das lange Wochenende aufgebaut.Unzählbar. Ein einzelnes Brett ist „a shelf“, Plural „shelves“. |
| pallet/ˈpælɪt/ | Palette | There are eleven pallets waiting and room for nine.Es warten elf Paletten, und Platz ist für neun.Nicht mit „palette“ zu verwechseln, der Farbpalette. |
| forklift truck/ˈfɔːklɪft trʌk/ | Gabelstapler | A forklift truck weaves between them and nobody looks up.Ein Gabelstapler schlängelt sich zwischen ihnen durch, und niemand schaut auf.Britisch „forklift truck“, amerikanisch meist nur „forklift“. |
| picking/ˈpɪkɪŋ/ | Kommissionierung | By five the picking teams are working through the morning list.Um fünf arbeiten sich die Kommissionierteams durch die Morgenliste.Unzählbar in diesem Sinn, meist attributiv: „picking list“, „picking area“. |
| replenishment/rɪˈplenɪʃmənt/ | Nachschub | The replenishment order goes in before eight or not at all.Die Nachschubbestellung geht vor acht raus oder gar nicht.Förmlicher Fachbegriff. Im Gespräch sagt man eher „topping up“. |
| crate/kreɪt/ | Transportkiste | If a crate goes down in the wrong aisle, somebody loses an hour.Wenn eine Transportkiste im falschen Gang landet, verliert jemand eine Stunde.Ware liegt „in a crate“, nicht „on“. |
| carton/ˈkɑːtən/ | Faltschachtel | Heavy items get a carton with a reinforced base.Schwere Teile bekommen eine Faltschachtel mit verstärktem Boden.Amerikanisch heißt auch die Milchtüte „carton“, britisch meist nicht. |
| bubble wrap/ˈbʌbəl ræp/ | Luftpolsterfolie | Fragile items get bubble wrap and a sticker nobody reads.Zerbrechliches bekommt Luftpolsterfolie und einen Aufkleber, den keiner liest.Unzählbar: „some bubble wrap“, nie „a bubble wrap“. |
| shrink wrap/ʃrɪŋk ræp/ | Schrumpffolie | The base goes on a layer of shrink wrap before it moves.Der Boden kommt auf eine Lage Schrumpffolie, bevor etwas bewegt wird.Auch als Verb: „shrink-wrap the pallet“, dann mit Bindestrich. |
| load/ləʊd/ | beladen | Then the team load the van and whatever misses it waits.Dann belädt das Team den Transporter, und was nicht mitkommt, wartet.Man belädt ein Fahrzeug „with“ Ware, nie „of“. |
| unload/ʌnˈləʊd/ | entladen | Somebody unloads the afternoon delivery and it starts again.Jemand entlädt die Nachmittagslieferung, und es geht von vorne los.Betonung auf der zweiten Silbe, anders als bei „load“. |
| loading bay/ˈləʊdɪŋ beɪ/ | Laderampe | The first lorry is at the loading bay before the lights are on.Der erste Lastwagen steht an der Laderampe, bevor das Licht an ist.Britisch „loading bay“, amerikanisch „loading dock“. |
| consignment/kənˈsaɪnmənt/ | Warensendung | Whatever misses the van waits for the next consignment.Was den Transporter verpasst, wartet auf die nächste Warensendung.Britisch üblich, amerikanisch sagt man eher „shipment“. |
| lorry/ˈlɒri/ | Lastwagen | The first lorry is here before anyone has made tea.Der erste Lastwagen ist da, bevor jemand Tee gekocht hat.Britisch „lorry“, amerikanisch „truck“. Plural „lorries“. |
| van/væn/ | Lieferwagen | The van does the local drops and is back by two.Der Lieferwagen fährt die Nahzustellung und ist um zwei zurück.Britisch ist ein „van“ ein Nutzfahrzeug, amerikanisch oft ein Familienauto. |
| haulage/ˈhɔːlɪdʒ/ | Güterkraftverkehr | The haulage rates went up again in March.Die Tarife im Güterkraftverkehr sind im März wieder gestiegen.Britisch „haulage“, amerikanisch „trucking“. Unzählbar. |
| freight/freɪt/ | Fracht | The freight going abroad is a different job entirely.Die Fracht ins Ausland ist eine völlig andere Aufgabe.Unzählbar. Es heißt „two freight consignments“, nie „two freights“. |
| shipment/ˈʃɪpmənt/ | Lieferung | The carrier called to move a shipment by a day.Der Frachtführer hat angerufen, um eine Lieferung um einen Tag zu verschieben.Trotz „ship“ nicht nur per Schiff — auch auf der Straße. |
| courier/ˈkʊriə/ | Kurierdienst | By eight the courier vans have gone.Um acht sind die Wagen des Kurierdienstes weg.Britisch /ˈkʊriə/, amerikanisch häufig /ˈkɜːriər/. |
| route/ruːt/ | Fahrstrecke | The route gets redrawn on the whiteboard twice a week.Die Fahrstrecke wird zweimal die Woche neu auf das Whiteboard gemalt.Britisch /ruːt/, amerikanisch oft /raʊt/. |
| transit time/ˈtrænzɪt taɪm/ | Transportdauer | Transit time to Rotterdam is two days on paper and three in February.Die Transportdauer nach Rotterdam beträgt auf dem Papier zwei Tage und im Februar drei.Ware ist unterwegs „in transit“, ohne Artikel. |
| bill of lading/bɪl əv ˈleɪdɪŋ/ | Konnossement | A freight forwarder handles the bill of lading so we don't have to.Ein Spediteur kümmert sich um das Konnossement, damit wir es nicht müssen.Kurz B/L. „Lading“ ist ein altes Wort für Ladung und kommt sonst nicht vor. |
| packing list/ˈpækɪŋ lɪst/ | Packliste | Everything leaves with a packing list taped to the outside.Alles verlässt das Haus mit einer außen aufgeklebten Packliste.Nicht mit „packaging“ zu verwechseln, dem Verpackungsmaterial. |
| customs/ˈkʌstəmz/ | Zollbehörde | Customs held it for six days over one missing signature.Der Zoll hat es wegen einer fehlenden Unterschrift sechs Tage festgehalten.Immer im Plural, aber mit Verb im Singular. |
| customs duty/ˈkʌstəmz ˈdjuːti/ | Zollabgabe | Customs duty is worked out in advance and rarely surprises anyone.Die Zollabgabe wird vorab berechnet und überrascht selten jemanden.Britisch /ˈdjuːti/ mit j-Laut, amerikanisch /ˈduːti/. |
| customs clearance/ˈkʌstəmz ˈklɪərəns/ | Zollabfertigung | Customs clearance is the one step nobody can hurry.Die Zollabfertigung ist der eine Schritt, den niemand beschleunigen kann.„Clearance“ allein heißt im Laden Räumungsverkauf — hier braucht es „customs“ davor. |
| carrier/ˈkæriə/ | Frachtführer | The carrier phones when the schedule slips, which is often.Der Frachtführer ruft an, wenn der Plan rutscht, und das passiert oft.Dasselbe Wort heißt auch Fluggesellschaft oder Netzbetreiber. |
| freight forwarder/freɪt ˈfɔːwədə/ | Spediteur | Our freight forwarder is worth every penny in February.Unser Spediteur ist im Februar jeden Penny wert.Falscher Freund: der deutsche Spediteur fährt oft nicht selbst, und das gilt hier genauso. |
| shortage/ˈʃɔːtɪdʒ/ | Fehlmenge | Once a week there's a shortage nobody predicted.Einmal die Woche gibt es eine Fehlmenge, die niemand vorhergesehen hat.Es herrscht ein Mangel „of“ etwas, nie „on“. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
The warehouse in Doncaster wakes up at half past four. The first lorry is at the loading bay before the lights are properly on, and by five the picking teams are working through the morning list with a forklift truck weaving between them.
Every pallet has a place, and stock control lives or dies on that. If a crate goes down in the wrong aisle, the inventory says one thing and the shelving says another, and somebody spends an hour looking for forty boxes of taps.
Packing is quieter work. Fragile items get bubble wrap, heavy ones get a carton on a base of shrink wrap, and everything leaves with a packing list taped to the outside. Then the team load the van, and whatever misses it waits for the next consignment.
The freight going abroad is a different job. A freight forwarder handles the bill of lading, customs duty is worked out in advance, and customs clearance is the one step nobody can hurry. Transit time to Rotterdam is two days on paper and three in February.
By eight the courier vans have gone and the replenishment order is in. Once a week there is a shortage nobody predicted, the carrier calls to move a shipment, and the route gets redrawn on the whiteboard. The haulage rates went up again in March, so nothing travels half empty. Then somebody unloads the afternoon delivery and it starts again.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde5
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- stock controlBestandsführung
„Control“ heißt hier Steuerung, nicht Kontrolle im Sinn von Prüfung.
- palletPalette
Nicht mit „palette“ zu verwechseln, der Farbpalette.
- shipmentLieferung
Trotz „ship“ nicht nur per Schiff — auch auf der Straße.
- customs clearanceZollabfertigung
„Clearance“ allein heißt im Laden Räumungsverkauf — hier braucht es „customs“ davor.
- freight forwarderSpediteur
Falscher Freund: der deutsche Spediteur fährt oft nicht selbst, und das gilt hier genauso.
Britisch gegen amerikanisch8
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- inventoryLagerbestand
Amerikanisch „inventory“, britisch im Alltag eher „stock“.
- forklift truckGabelstapler
Britisch „forklift truck“, amerikanisch meist nur „forklift“.
- cartonFaltschachtel
Amerikanisch heißt auch die Milchtüte „carton“, britisch meist nicht.
- loading bayLaderampe
Britisch „loading bay“, amerikanisch „loading dock“.
- consignmentWarensendung
Britisch üblich, amerikanisch sagt man eher „shipment“.
3 weitere in der Tabelle
Feste Präposition4
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- crateTransportkiste
Ware liegt „in a crate“, nicht „on“.
- loadbeladen
Man belädt ein Fahrzeug „with“ Ware, nie „of“.
- transit timeTransportdauer
Ware ist unterwegs „in transit“, ohne Artikel.
- shortageFehlmenge
Es herrscht ein Mangel „of“ etwas, nie „on“.
Zählbar oder nicht5
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- shelvingRegalanlage
Unzählbar. Ein einzelnes Brett ist „a shelf“, Plural „shelves“.
- pickingKommissionierung
Unzählbar in diesem Sinn, meist attributiv: „picking list“, „picking area“.
- bubble wrapLuftpolsterfolie
Unzählbar: „some bubble wrap“, nie „a bubble wrap“.
- freightFracht
Unzählbar. Es heißt „two freight consignments“, nie „two freights“.
- customsZollbehörde
Immer im Plural, aber mit Verb im Singular.
Logistikenglisch ist ein Feld, in dem die britische und die amerikanische Variante besonders weit auseinanderliegen — und zwar bei den Wörtern, die man am häufigsten braucht. Der Lastwagen heißt britisch „lorry“ und amerikanisch „truck“, der Güterverkehr britisch „haulage“ und amerikanisch „trucking“, der Lagerbestand britisch „stock“ und amerikanisch „inventory“. Wer britisch lernt und amerikanisch liest, versteht zwar alles, mischt aber schnell. Es lohnt sich, eine Variante zu wählen und sie in Papieren und Mails durchzuhalten. Der Vergleich beider Varianten zeigt, wie weit die Unterschiede reichen.
Das zweite Thema sind die Präpositionen und die Ortsangaben. Ware ist „in transit“, sie ist „on the pallet“, aber „in the crate“, sie kommt „by road“ oder „by sea“ und niemals „with the lorry“. Fahrzeuge werden „loaded with“ etwas beladen, und ein Auftrag wird „to“ eine Adresse geliefert. Diese kleinen Wörter entscheiden darüber, ob ein Satz sicher klingt oder übersetzt. Ein Durchgang durch die Ortspräpositionen und die Präpositionen nach Verben ist hier gut investierte Zeit, weil dieselben Fügungen jeden Tag wiederkehren.
Drittens die Zählbarkeit, die im Lager gern übersehen wird. „Freight“, „cargo“, „haulage“ und „shelving“ sind unzählbar: Es gibt keine „freights“, sondern „two freight consignments“. „Stock“ ist im britischen Englisch unzählbar, während amerikanisch „inventories“ im Plural durchaus vorkommt. Und „goods“ existiert nur im Plural, auch wenn nur ein Karton gemeint ist. Wer Mengen, Termine und Sendungsnummern angibt, braucht dazu sichere Zahlen und Datumsformen — britisch steht der Tag vorn, amerikanisch der Monat, und in Frachtpapieren ist das kein Detail, sondern eine Fehlerquelle. Der Überblick zu Zahlen und Datum räumt das aus. Die folgenden zweiunddreißig Wörter führen vom Lager über die Verpackung und den Transport bis zu den Papieren.
Dauerhaft merken
Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.
In den Vokabeltrainer aufnehmen
Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.
Schnelltest
Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.
Zehn Fragen, eine Minute
Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.
Häufige Fragen
- Lorry oder truck?
- Britisch „lorry“, amerikanisch „truck“. Im britischen Englisch ist ein „truck“ eher ein offener Güterwagen oder ein kleines Transportgerät, weshalb der Gabelstapler auch dort „forklift truck“ heißt.
- Was ist der Unterschied zwischen „stock“ und „inventory“?
- Gemeint ist dasselbe: die Ware im Lager. „Stock“ ist britisch und unzählbar, „inventory“ ist amerikanisch. Britisch bezeichnet „inventory“ eher die Liste, also die Bestandsaufnahme selbst.
- Warum steht „customs“ immer im Plural?
- Weil das Wort historisch aus den Abgaben kommt, die als Gewohnheitsrecht erhoben wurden. Das Verb steht trotzdem im Singular: „customs has released the shipment“. Die Abgabe heißt „customs duty“.
- Heißt es „consignment“ oder „shipment“?
- Beides ist die Sendung. „Consignment“ ist im britischen Englisch üblicher, „shipment“ im amerikanischen und international. Trotz „ship“ hat „shipment“ nichts zwingend mit dem Seeweg zu tun.
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