Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| mountain/ˈmaʊntɪn/ | Berg | You can see three mountains from the kitchen window.Vom Küchenfenster aus sieht man drei Berge.Die zweite Silbe wird verschluckt, es klingt wie MOWN-tn. |
| hill/hɪl/ | Hügel | The house is on a hill, so it's windy all year.Das Haus steht auf einem Hügel, deshalb ist es das ganze Jahr windig.Immer „on a hill“, nie „in a hill“. |
| cliff/klɪf/ | Klippe, Steilküste | Don't go too near the edge of the cliff.Geh nicht zu nah an die Kante der Klippe.Der Weg oben entlang heißt „clifftop path“. |
| valley/ˈvæli/ | Tal | The mist sits in the valley until about ten.Der Nebel liegt bis etwa zehn Uhr im Tal.Man ist „in a valley“, nicht „on“. Plural: valleys, ohne ies. |
| peak/piːk/ | Gipfel | We didn't make it to the peak before dark.Wir haben den Gipfel vor Einbruch der Dunkelheit nicht geschafft.In Schottland und Nordengland heißt der Gipfel oft „summit“. |
| slope/sləʊp/ | Hang | The slope is steeper than it looks from here.Der Hang ist steiler, als er von hier aussieht.Auch als Verb: „the field slopes down to the river“. |
| cave/keɪv/ | Höhle | There's a cave in the rock you can walk into.Im Fels ist eine Höhle, in die man hineingehen kann. |
| boulder/ˈbəʊldə/ | Findling, Felsblock | We sat on a boulder and ate our sandwiches.Wir haben uns auf einen Felsblock gesetzt und unsere Brote gegessen.Klingt wie „bolder“, hat aber nichts damit zu tun. |
| stream/striːm/ | Bach | You can hear the stream but you can't see it.Man hört den Bach, sieht ihn aber nicht.Im Norden Englands sagt man dazu auch „beck“. |
| river/ˈrɪvə/ | Fluss | We followed the river for about an hour.Wir sind etwa eine Stunde am Fluss entlanggegangen.Bei Namen steht der Artikel: „the River Thames“. |
| lake/leɪk/ | See | The lake was completely flat that morning.Der See lag an dem Morgen völlig glatt da.In Schottland heißt der See „loch“, in Irland „lough“. |
| waterfall/ˈwɔːtəfɔːl/ | Wasserfall | There's a small waterfall behind the trees.Hinter den Bäumen ist ein kleiner Wasserfall. |
| pond/pɒnd/ | Teich | The pond dries up most summers.Der Teich trocknet in den meisten Sommern aus.Deutlich kleiner als ein lake, und meist stehendes Wasser. |
| spring/sprɪŋ/ | Quelle | The water comes straight from a spring up there.Das Wasser kommt direkt aus einer Quelle dort oben.Dasselbe Wort heißt auch Frühling und Sprungfeder. |
| bay/beɪ/ | Bucht | There's a quiet bay on the other side of the headland.Auf der anderen Seite der Landzunge liegt eine ruhige Bucht. |
| shore/ʃɔː/ | Ufer | We walked along the shore until it got dark.Wir sind am Ufer entlanggegangen, bis es dunkel wurde.Shore ist das Ufer allgemein, beach nur der Sandstrand. |
| meadow/ˈmedəʊ/ | Wiese | The meadow behind the church is full of insects.Die Wiese hinter der Kirche ist voller Insekten.Klingt wie MED-oh, das ea wird kurz gesprochen. |
| moor/mɔː/ | Moor, Heidelandschaft | The moor looks the same in every direction.Das Moor sieht in jede Richtung gleich aus.Meint in Grossbritannien die karge Hochfläche, nicht das nasse Torfmoor. |
| field/fiːld/ | Feld | Cut across the field and you'll save ten minutes.Geh quer über das Feld, dann sparst du zehn Minuten.In Grossbritannien meist eingezäunt oder von Hecken umgeben. |
| plain/pleɪn/ | Ebene | After the hills the road runs across a plain.Nach den Hügeln führt die Straße über eine Ebene.Als Adjektiv heißt plain schlicht oder einfarbig. |
| marsh/mɑːʃ/ | Sumpf, Marschland | Keep to the boards, the marsh is soft either side.Bleib auf den Bohlen, links und rechts ist der Sumpf weich. |
| heath/hiːθ/ | Heide | We used to run the dog on the heath every evening.Wir sind früher jeden Abend mit dem Hund in die Heide gegangen.Endet auf den th-Laut wie in think. |
| hedge/hedʒ/ | Hecke | The lane is narrow with a hedge on both sides.Der Weg ist schmal und hat auf beiden Seiten eine Hecke.Hecken prägen die englische Landschaft und heißen dort „hedgerows“. |
| path/pɑːθ/ | Pfad, Weg | The path gets muddy after rain.Der Weg wird nach Regen matschig.Britisch path oder footpath, amerikanisch meist „trail“. |
| coast/kəʊst/ | Küste | They moved to the coast when he retired.Sie sind an die Küste gezogen, als er in Rente ging.Immer „on the coast“ für den Wohnort, nicht „at“. |
| beach/biːtʃ/ | Strand | Most of the beach is stones, not sand.Der Strand besteht größtenteils aus Steinen, nicht aus Sand.Britisch „on the beach“, amerikanisch oft „at the beach“. |
| dune/djuːn/ | Düne | The dunes shift a little every winter.Die Dünen verschieben sich jeden Winter ein wenig.Britisch mit j-Laut: DJUUN. |
| island/ˈaɪlənd/ | Insel | You can walk to the island at low tide.Bei Ebbe kann man zur Insel laufen.Das s ist stumm: EYE-land. Man ist „on an island“. |
| view/vjuː/ | Aussicht | The view from up there is worth the climb.Die Aussicht von dort oben ist den Aufstieg wert.„A view of the sea“, nicht „a view on“. |
| landscape/ˈlændskeɪp/ | Landschaft | The landscape changes completely after the border.Die Landschaft ändert sich hinter der Grenze völlig.„Scenery“ meint dasselbe, klingt aber schwärmerischer. |
| countryside/ˈkʌntrisaɪd/ | ländliche Gegend | We spent the weekend in the countryside.Wir haben das Wochenende auf dem Land verbracht.Unzählbar und fast immer mit „the“: in the countryside. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
The bus dropped us at the last village and the driver pointed at a gap in the hedge. That was the start of the path, though it looked more like a gate into somebody's field.
For half an hour we walked beside a stream. Then the ground rose, the trees stopped, and we came out onto open moor with a view back down the valley.
The slope up to the peak was harder than it had looked from the meadow below. We stopped at a boulder, drank the last of the tea, and watched a heron over a small pond.
On the far side the landscape flattened into a plain, and beyond it we could just make out the coast. Somebody said the water in the spring near the cave was safe to drink, but nobody tried it.
We came down through marsh and heath to a bay with a stony beach, a low cliff at one end and dunes at the other. The island offshore looked much closer than it was.
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Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde1
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- moorMoor, Heidelandschaft
Meint in Grossbritannien die karge Hochfläche, nicht das nasse Torfmoor.
Britisch gegen amerikanisch2
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- pathPfad, Weg
Britisch path oder footpath, amerikanisch meist „trail“.
- beachStrand
Britisch „on the beach“, amerikanisch oft „at the beach“.
Feste Präposition4
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- hillHügel
Immer „on a hill“, nie „in a hill“.
- valleyTal
Man ist „in a valley“, nicht „on“. Plural: valleys, ohne ies.
- coastKüste
Immer „on the coast“ für den Wohnort, nicht „at“.
- viewAussicht
„A view of the sea“, nicht „a view on“.
Zählbar oder nicht1
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- countrysideländliche Gegend
Unzählbar und fast immer mit „the“: in the countryside.
Landschaftswörter tauchen im Englischen überall auf, sobald es aus der Stadt hinausgeht: auf Wanderkarten, in Wegbeschreibungen, in Romanen und in jedem Reiseartikel. Hier geht es um Geländeformen — um Berg und Tal, Bach und Küste, Wiese und Moor. Das Wetter hat eine eigene Sammlung, und die Pflanzen, die auf diesen Flächen wachsen, ebenfalls. Was diese Wörter schwierig macht, ist nicht ihre Länge, sondern ihre Genauigkeit: Das Englische unterscheidet feiner, wo das Deutsche ein Wort für alles hat.
Ein Beispiel ist das Wasser. „Stream“ ist ein Bach, „river“ ein Fluss, „spring“ eine Quelle, und „pond“ ist der Teich, während „lake“ deutlich größer ist. In Schottland sagt man statt lake meist „loch“. Beim Land ist es ähnlich: „meadow“ ist die Wiese, auf der etwas wächst, „field“ das eingezäunte Feld, „plain“ die weite Ebene und „moor“ die karge Hochfläche, für die Nordengland bekannt ist. Wer solche Unterschiede in einem Satz gegenüberstellen will, braucht die Steigerung von Adjektiven.
Die zweite Baustelle sind die Präpositionen. Man ist „on a hill“, aber „in a valley“, man geht „along the shore“ und „up the slope“, und man steht „at the top of the cliff“. Diese Verbindungen lernt man am besten als Ganzes, nachzulesen bei den Ortspräpositionen. Nützlich ist außerdem der Satzbau mit there is und there are, weil Landschaftsbeschreibungen fast immer damit anfangen. Und noch ein Hinweis zur Jahreszeit: Die Farben auf dem Moor beschreibt man britisch „in autumn“, amerikanisch „in the fall“. Wanderwege heißen in Grossbritannien „path“ oder „footpath“, in den USA meist „trail“. Wer eine Gegend beschreibt, kommt außerdem mit wenigen Adjektiven weit: steep, flat, rocky, bare und open decken das meiste ab, was auf einer Wanderkarte steht.
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Häufige Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen shore und beach?
- „Shore“ ist das Ufer allgemein, auch an einem See und auch wenn es steinig ist. „Beach“ meint den Strand, an dem man liegt, meist Sand oder Kies.
- Wann sagt man stream und wann river?
- Ein „stream“ ist ein Bach, über den man springen kann. Ein „river“ ist ein Fluss mit Namen und Brücken. Dazwischen gibt es regionale Wörter wie beck oder brook.
- Ist moor dasselbe wie das deutsche Moor?
- Nicht ganz. Ein britisches „moor“ ist eine offene, karge Hochfläche mit Heidekraut. Das nasse Torfmoor heißt „bog“ oder „peat bog“.
- Heißt der Wanderweg path oder trail?
- In Grossbritannien sagt man „path“ oder „footpath“, in den USA fast immer „trail“. Auf britischen Karten steht zusätzlich „public footpath“ für offizielle Wege.
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