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Wortschatz · Natur und Tiere

Vokabeln Landschaft: 31 englische Wörter mit Beispielen

Cliff, valley, moor, meadow — die Geländeformen, die auf jeder Wanderkarte und in jedem Reisetext stehen.
31
Vokabeln
4
Wortgruppen
A2
Niveau
5
Textabschnitte

Die Wörter

EnglishDeutsch
mountain/ˈmaʊntɪn/Berg
hill/hɪl/Hügel
cliff/klɪf/Klippe, Steilküste
valley/ˈvæli/Tal
peak/piːk/Gipfel
slope/sləʊp/Hang
cave/keɪv/Höhle
boulder/ˈbəʊldə/Findling, Felsblock
stream/striːm/Bach
river/ˈrɪvə/Fluss
lake/leɪk/See
waterfall/ˈwɔːtəfɔːl/Wasserfall
pond/pɒnd/Teich
spring/sprɪŋ/Quelle
bay/beɪ/Bucht
shore/ʃɔː/Ufer
meadow/ˈmedəʊ/Wiese
moor/mɔː/Moor, Heidelandschaft
field/fiːld/Feld
plain/pleɪn/Ebene
marsh/mɑːʃ/Sumpf, Marschland
heath/hiːθ/Heide
hedge/hedʒ/Hecke
path/pɑːθ/Pfad, Weg
coast/kəʊst/Küste
beach/biːtʃ/Strand
dune/djuːn/Düne
island/ˈaɪlənd/Insel
view/vjuː/Aussicht
landscape/ˈlændskeɪp/Landschaft
countryside/ˈkʌntrisaɪd/ländliche Gegend

Die Wörter im Text

Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.

The bus dropped us at the last village and the driver pointed at a gap in the hedge. That was the start of the path, though it looked more like a gate into somebody's field.

For half an hour we walked beside a stream. Then the ground rose, the trees stopped, and we came out onto open moor with a view back down the valley.

The slope up to the peak was harder than it had looked from the meadow below. We stopped at a boulder, drank the last of the tea, and watched a heron over a small pond.

On the far side the landscape flattened into a plain, and beyond it we could just make out the coast. Somebody said the water in the spring near the cave was safe to drink, but nobody tried it.

We came down through marsh and heath to a bay with a stony beach, a low cliff at one end and dunes at the other. The island offshore looked much closer than it was.

Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.

Worauf du achten musst

Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.

Falsche Freunde1

Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.

  • moorMoor, Heidelandschaft

    Meint in Grossbritannien die karge Hochfläche, nicht das nasse Torfmoor.

Britisch gegen amerikanisch2

Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.

  • pathPfad, Weg

    Britisch path oder footpath, amerikanisch meist „trail“.

  • beachStrand

    Britisch „on the beach“, amerikanisch oft „at the beach“.

Feste Präposition4

Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.

  • hillHügel

    Immer „on a hill“, nie „in a hill“.

  • valleyTal

    Man ist „in a valley“, nicht „on“. Plural: valleys, ohne ies.

  • coastKüste

    Immer „on the coast“ für den Wohnort, nicht „at“.

  • viewAussicht

    „A view of the sea“, nicht „a view on“.

Zählbar oder nicht1

Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.

  • countrysideländliche Gegend

    Unzählbar und fast immer mit „the“: in the countryside.

Landschaftswörter tauchen im Englischen überall auf, sobald es aus der Stadt hinausgeht: auf Wanderkarten, in Wegbeschreibungen, in Romanen und in jedem Reiseartikel. Hier geht es um Geländeformen — um Berg und Tal, Bach und Küste, Wiese und Moor. Das Wetter hat eine eigene Sammlung, und die Pflanzen, die auf diesen Flächen wachsen, ebenfalls. Was diese Wörter schwierig macht, ist nicht ihre Länge, sondern ihre Genauigkeit: Das Englische unterscheidet feiner, wo das Deutsche ein Wort für alles hat.

Ein Beispiel ist das Wasser. „Stream“ ist ein Bach, „river“ ein Fluss, „spring“ eine Quelle, und „pond“ ist der Teich, während „lake“ deutlich größer ist. In Schottland sagt man statt lake meist „loch“. Beim Land ist es ähnlich: „meadow“ ist die Wiese, auf der etwas wächst, „field“ das eingezäunte Feld, „plain“ die weite Ebene und „moor“ die karge Hochfläche, für die Nordengland bekannt ist. Wer solche Unterschiede in einem Satz gegenüberstellen will, braucht die Steigerung von Adjektiven.

Die zweite Baustelle sind die Präpositionen. Man ist „on a hill“, aber „in a valley“, man geht „along the shore“ und „up the slope“, und man steht „at the top of the cliff“. Diese Verbindungen lernt man am besten als Ganzes, nachzulesen bei den Ortspräpositionen. Nützlich ist außerdem der Satzbau mit there is und there are, weil Landschaftsbeschreibungen fast immer damit anfangen. Und noch ein Hinweis zur Jahreszeit: Die Farben auf dem Moor beschreibt man britisch „in autumn“, amerikanisch „in the fall“. Wanderwege heißen in Grossbritannien „path“ oder „footpath“, in den USA meist „trail“. Wer eine Gegend beschreibt, kommt außerdem mit wenigen Adjektiven weit: steep, flat, rocky, bare und open decken das meiste ab, was auf einer Wanderkarte steht.

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Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.

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Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.

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Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen shore und beach?
„Shore“ ist das Ufer allgemein, auch an einem See und auch wenn es steinig ist. „Beach“ meint den Strand, an dem man liegt, meist Sand oder Kies.
Wann sagt man stream und wann river?
Ein „stream“ ist ein Bach, über den man springen kann. Ein „river“ ist ein Fluss mit Namen und Brücken. Dazwischen gibt es regionale Wörter wie beck oder brook.
Ist moor dasselbe wie das deutsche Moor?
Nicht ganz. Ein britisches „moor“ ist eine offene, karge Hochfläche mit Heidekraut. Das nasse Torfmoor heißt „bog“ oder „peat bog“.
Heißt der Wanderweg path oder trail?
In Grossbritannien sagt man „path“ oder „footpath“, in den USA fast immer „trail“. Auf britischen Karten steht zusätzlich „public footpath“ für offizielle Wege.

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