Die Wörter
| English | Deutsch | Beispiel und Hinweis |
|---|---|---|
| espresso/eˈspresəʊ/ | Espresso | Just a single espresso, please.Nur einen einfachen Espresso, bitte.Ohne x geschrieben und gesprochen. „Expresso“ ist ein verbreiteter Fehler. |
| flat white/ˌflæt ˈwaɪt/ | Flat White | Could I have a flat white, please?Könnte ich bitte einen Flat White haben?Doppelter Espresso mit wenig feinem Schaum. In britischen Cafés inzwischen die Standardbestellung. |
| latte/ˈlɑːteɪ/ | Milchkaffee | One latte and one tea, thanks.Einen Milchkaffee und einen Tee, danke.Auf Italienisch heißt „latte“ Milch, im englischen Café aber immer den Milchkaffee. |
| cappuccino/ˌkæpuˈtʃiːnəʊ/ | Cappuccino | Is the cappuccino any good here?Ist der Cappuccino hier gut?Zwei p und zwei c, eine der häufigsten Schreibfallen auf englischen Tafeln. |
| filter coffee/ˈfɪltə ˌkɒfi/ | Filterkaffee | They only do filter coffee before nine.Vor neun gibt es nur Filterkaffee.In den USA heißt derselbe Kaffee meist „drip coffee“ oder einfach „regular coffee“. |
| decaf/ˈdiːkæf/ | koffeinfrei | Make mine a decaf, please.Meinen bitte koffeinfrei.Kurzform von „decaffeinated“. Die lange Form steht nur auf der Packung. |
| herbal tea/ˌhɜːbl ˈtiː/ | Kräutertee | Do you have any herbal tea?Habt ihr Kräutertee?BE mit hörbarem h, AE ohne: dort klingt es wie „erbal“. |
| iced coffee/ˌaɪst ˈkɒfi/ | Eiskaffee | An iced coffee sounds good today.Ein Eiskaffee klingt heute gut.Kaffee mit Eiswürfeln, nicht mit Eiscreme. Die deutsche Version heißt „coffee with ice cream“. |
| counter/ˈkaʊntə/ | Theke | You order at the counter.Bestellt wird an der Theke.Man bestellt „at the counter“, nie „on the counter“ — das läge oben drauf. |
| barista/bəˈriːstə/ | Barista | The barista remembered my order.Der Barista hat sich meine Bestellung gemerkt.Betonung auf der zweiten Silbe. Plural ganz normal „baristas“. |
| mug/mʌɡ/ | Becher, große Tasse | Can I have it in a mug instead?Kann ich das stattdessen in einem Becher haben?„Cup“ ist die kleine Tasse mit Untertasse, „mug“ der große Henkelbecher. |
| takeaway cup/ˈteɪkəweɪ kʌp/ | Pappbecher | A takeaway cup is fine, thanks.Ein Pappbecher reicht, danke.BE „takeaway cup“, AE „to-go cup“. |
| lid/lɪd/ | Deckel | The lids are over there.Die Deckel sind da drüben. |
| straw/strɔː/ | Strohhalm | Would you like a straw with that?Möchtest du einen Strohhalm dazu? |
| queue/kjuː/ | Schlange, anstehen | The queue goes out of the door at lunchtime.Mittags reicht die Schlange bis vor die Tür.Britisch. In den USA heißt es „line“, und man sagt „stand in line“ statt „queue up“. |
| tip jar/ˈtɪp dʒɑː/ | Trinkgeldglas | I dropped my change in the tip jar.Ich habe mein Wechselgeld ins Trinkgeldglas geworfen. |
| biscuit/ˈbɪskɪt/ | Keks | There's a biscuit in the saucer.Auf der Untertasse liegt ein Keks.BE Keks, AE „cookie“. Ein amerikanisches „biscuit“ ist ein salziges Brötchen. |
| scone/skɒn/ | Scone | We shared a scone with jam.Wir haben uns einen Scone mit Marmelade geteilt.Aussprache je nach Region /skɒn/ oder /skəʊn/. Beides ist richtig und wird gern diskutiert. |
| muffin/ˈmʌfɪn/ | Muffin | The blueberry muffins go first.Die Blaubeermuffins sind immer zuerst weg.Ein englischer „muffin“ ist ein flaches Toastbrötchen, der süße Kuchen ist die amerikanische Bedeutung. |
| brownie/ˈbraʊni/ | Brownie | One brownie between two of us.Einen Brownie für uns beide. |
| pastry/ˈpeɪstri/ | Gebäckstück | The pastries are half price after five.Nach fünf kostet das Gebäck die Hälfte.Unzählbar für den Teig, zählbar für das einzelne Stück: „a pastry“, „two pastries“. |
| sandwich/ˈsænwɪdʒ/ | Sandwich | I'll take a cheese sandwich as well.Ich nehme noch ein Käsesandwich.Das d bleibt fast stumm, es klingt wie „sanwidge“. |
| crisps/krɪsps/ | Chips | A packet of crisps, please.Eine Tüte Chips, bitte.BE „crisps“, AE „chips“. Britische „chips“ sind dagegen Pommes. |
| slice of cake/ˌslaɪs əv ˈkeɪk/ | Stück Kuchen | Two slices of cake and one fork.Zwei Stück Kuchen und eine Gabel.„Cake“ ist unzählbar, deshalb zählt man mit „a slice of“, nie „a cake“ für ein Stück. |
| order/ˈɔːdə/ | bestellen | Have you ordered yet?Hast du schon bestellt?Auch Substantiv: „your order is ready“. Kein „order for“ vor dem Getränk. |
| takeaway/ˈteɪkəweɪ/ | zum Mitnehmen | Is that eat in or takeaway?Ist das zum Hieressen oder zum Mitnehmen?BE „takeaway“, AE „takeout“ oder die Frage „for here or to go?“. |
| till/tɪl/ | Kasse | You pay at the till by the window.Bezahlt wird an der Kasse beim Fenster.BE „till“, AE „register“ oder „checkout“. Dasselbe Wort heißt als Präposition auch bis. |
| bill/bɪl/ | Rechnung | Could we have the bill, please?Könnten wir bitte die Rechnung haben?BE „bill“, AE „check“. In den USA ist „a bill“ dagegen der Geldschein. |
| receipt/rɪˈsiːt/ | Kassenbon | Do you want your receipt?Möchtest du den Bon?Das p bleibt stumm, es klingt wie „ri-seet“. |
| card machine/ˈkɑːd məˌʃiːn/ | Kartenlesegerät | Sorry, the card machine is down.Tut mir leid, das Kartengerät ist ausgefallen.In den USA sagt man eher „card reader“ oder schlicht „the terminal“. |
| refill/ˈriːfɪl/ | kostenloses Nachfüllen | Are refills free here?Ist das Nachfüllen hier kostenlos?In den USA üblich, in britischen Cafés selten. Als Verb liegt die Betonung hinten. |
| last orders/ˌlɑːst ˈɔːdəz/ | letzte Bestellung | Last orders in five minutes.In fünf Minuten ist die letzte Bestellung.Fester britischer Ruf im Pub und im Café kurz vor Schluss, immer im Plural. |
Die Wörter im Text
Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.
The café on the corner opens at seven, and by eight the queue reaches the door. Behind the counter one barista takes the money at the till while a second one works the machine.
Marco asks for a flat white and a decaf for his colleague. Eat in or takeaway, the barista asks, and Marco says takeaway, so both drinks go into a takeaway cup with a lid.
Then he changes his mind about the food. There is a brownie left, one scone, two muffins and a cheese sandwich under the glass. He takes a slice of cake instead and a packet of crisps for later.
The card machine takes a moment. Marco asks for a receipt, drops his change into the tip jar and picks up a straw he does not really need. Behind him someone orders a latte and an iced coffee.
In the afternoon he comes back, orders a herbal tea in a proper mug and sits by the window with the bill still in his pocket. At half past five someone calls last orders, and he finishes his biscuit and goes.
Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.
Worauf du achten musst
Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.
Falsche Freunde2
Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.
- latteMilchkaffee
Auf Italienisch heißt „latte“ Milch, im englischen Café aber immer den Milchkaffee.
- iced coffeeEiskaffee
Kaffee mit Eiswürfeln, nicht mit Eiscreme. Die deutsche Version heißt „coffee with ice cream“.
Britisch gegen amerikanisch13
Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.
- flat whiteFlat White
Doppelter Espresso mit wenig feinem Schaum. In britischen Cafés inzwischen die Standardbestellung.
- filter coffeeFilterkaffee
In den USA heißt derselbe Kaffee meist „drip coffee“ oder einfach „regular coffee“.
- herbal teaKräutertee
BE mit hörbarem h, AE ohne: dort klingt es wie „erbal“.
- takeaway cupPappbecher
BE „takeaway cup“, AE „to-go cup“.
- queueSchlange, anstehen
Britisch. In den USA heißt es „line“, und man sagt „stand in line“ statt „queue up“.
8 weitere in der Tabelle
Feste Präposition2
Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.
- counterTheke
Man bestellt „at the counter“, nie „on the counter“ — das läge oben drauf.
- orderbestellen
Auch Substantiv: „your order is ready“. Kein „order for“ vor dem Getränk.
Zählbar oder nicht2
Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.
- pastryGebäckstück
Unzählbar für den Teig, zählbar für das einzelne Stück: „a pastry“, „two pastries“.
- slice of cakeStück Kuchen
„Cake“ ist unzählbar, deshalb zählt man mit „a slice of“, nie „a cake“ für ein Stück.
Ein Café ist der Ort, an dem man am schnellsten merkt, ob man eine Sprache im Alltag benutzt hat oder nur im Kurs. Die Bestellung dauert zwanzig Sekunden, aber in diesen zwanzig Sekunden kommen drei Rückfragen, mit denen niemand rechnet. Die erste lautet „eat in or takeaway?“ Damit ist gemeint, ob du hierbleibst oder das Getränk mitnimmst. In den USA heißt dieselbe Frage „for here or to go?“ Die zweite Rückfrage ist „what size?“, und die Antworten heißen je nach Kette regular, large oder gleich ganz andere Fantasienamen. Die dritte betrifft die Milch, und wer keine Antwort parat hat, steht mit einem Kaffee da, den er so nicht wollte.
Die Kaffeenamen selbst sind eine kleine Wissenschaft. Ein „flat white“ ist ein doppelter Espresso mit wenig, sehr feinem Milchschaum und in Großbritannien inzwischen Standard. Ein „latte“ ist deutlich milchiger, ein „cappuccino“ hat mehr Schaum, und „filter coffee“ ist der klassische Kaffee aus der Kanne. Wichtig: „latte“ allein heißt auf Italienisch Milch, im englischsprachigen Café bekommst du damit aber genau das Richtige. Ohne Koffein heißt „decaf“, kurz für decaffeinated. Und wer Tee bestellt, bekommt in Großbritannien schwarzen Tee mit Milch, wenn er nichts anderes sagt.
Beim Bezahlen tauchen die britischen Wörter auf, die im Kurs selten vorkommen. Die Kasse heißt „the till“, in den USA „the register“ oder „the checkout“. Die Rechnung ist britisch „the bill“, amerikanisch „the check“. Trinkgeld ist in britischen Cafés unüblich, in Restaurants dagegen erwartet. Höflich klingt eine Bestellung, wenn du sie als Frage formulierst: „Could I have a flat white, please?“ statt „I want“. Diese Höflichkeitsformen sind kein Zierrat, sondern die normale Erwartung — nachzulesen unter Höflichkeit mit Modalverben und im Register formell und informell. Wenn du wieder gehst, ist der passende Ausdruck übrigens take out nur in den USA gebräuchlich.
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Zehn Fragen, eine Minute
Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.
Häufige Fragen
- Was bedeutet die Frage eat in or takeaway?
- Sie klärt, ob du im Café bleibst oder das Getränk mitnimmst. In den USA lautet dieselbe Frage „for here or to go?“ Die Antwort besteht aus einem Wort.
- Was ist der Unterschied zwischen cup und mug?
- „Cup“ ist die kleine Tasse mit Untertasse, „mug“ der große Henkelbecher ohne. Wer in Großbritannien Tee bestellt, bekommt ihn meist im mug.
- Heißt die Kasse till oder checkout?
- In Großbritannien „till“, in den USA „register“ oder „checkout“. Bezahlt wird „at the till“, mit at und nicht mit on.
- Wie bestelle ich höflich?
- Mit einer Frage statt einer Ansage: „Could I have a flat white, please?“ „I want a coffee“ klingt schroff. Mehr dazu unter Register formell und informell.
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35 Wörter
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