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Wortschatz · Freizeit und Sport

Vokabeln Kunst und Museum: 32 Wörter mit Beispielen

Werke, Werkstatt und Ausstellung — die Wörter für den Museumsbesuch und das Gespräch über Kunst.
32
Vokabeln
5
Wortgruppen
B1
Niveau
5
Textabschnitte

Die Wörter

EnglishDeutsch
painting/ˈpeɪntɪŋ/Gemälde
sculpture/ˈskʌlptʃə/Skulptur
portrait/ˈpɔːtreɪt/Porträt
landscape/ˈlændskeɪp/Landschaftsbild
still life/ˌstɪl ˈlaɪf/Stillleben
print/prɪnt/Druck
canvas/ˈkænvəs/Leinwand
brush/brʌʃ/Pinsel
easel/ˈiːzl/Staffelei
paint/peɪnt/Farbe
clay/kleɪ/Ton
frame/freɪm/Rahmen
gallery/ˈɡæləri/Galerie, Saal
exhibition/ˌeksɪˈbɪʃn/Ausstellung
museum/mjuˈziːəm/Museum
admission/ədˈmɪʃn/Eintritt
guided tour/ˌɡaɪdɪd ˈtʊə/Führung
label/ˈleɪbl/Schild
cloakroom/ˈkləʊkruːm/Garderobe
artist/ˈɑːtɪst/Künstler
curator/kjʊəˈreɪtə/Kurator
sculptor/ˈskʌlptə/Bildhauer
visitor/ˈvɪzɪtə/Besucher
collector/kəˈlektə/Sammler
draw/drɔː/zeichnen
sketch/sketʃ/Skizze
forgery/ˈfɔːdʒəri/Fälschung
masterpiece/ˈmɑːstəpiːs/Meisterwerk
style/staɪl/Stil
restore/rɪˈstɔː/restaurieren
priceless/ˈpraɪsləs/unbezahlbar
on display/ɒn dɪˈspleɪ/ausgestellt

Die Wörter im Text

Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.

The exhibition had been open for a fortnight before Jonas got round to going. He paid the admission, left his rucksack in the cloakroom and walked past the shop without stopping, which for him counts as discipline.

The first gallery was full of landscapes, and he moved through it quickly. In the second room a small still life stopped him: three lemons, a knife, and a jug, painted on a canvas no bigger than a laptop.

The label said it had been restored in 1998 and that the frame was not original. It also mentioned that the artist had painted the same three objects at least eleven times.

A guided tour came through, and Jonas stayed at the back and listened. The curator explained that the museum owns forty works by her, but that only a third are on display at any one time. Two others, she added drily, had turned out to be forgeries.

On the way out he bought a print of the lemons for nine pounds. Nobody would call it a masterpiece, and the sketch on the back of the postcard is probably the better picture, but it has been on his kitchen wall ever since.

Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.

Worauf du achten musst

Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.

Falsche Freunde3

Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.

  • canvasLeinwand

    Nur der Malgrund. Die Kinoleinwand heißt screen.

  • artistKünstler

    Gilt für alle Geschlechter. Artiste meint dagegen einen Bühnenkünstler.

  • pricelessunbezahlbar

    Falscher Freund der Endung less: priceless heißt unschätzbar wertvoll, wertlos wäre worthless.

Britisch gegen amerikanisch3

Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.

  • paintFarbe

    Farbe als Material. Farbe als Eindruck heißt colour, amerikanisch color.

  • exhibitionAusstellung

    Das h bleibt stumm. Amerikanisch hört man häufiger exhibit für die ganze Schau.

  • cloakroomGarderobe

    Britisch heißt cloakroom mancherorts auch die Toilette. Amerikanisch sagt man coat check.

Feste Präposition3

Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.

  • guided tourFührung

    Man geht on a guided tour, nicht in a guided tour.

  • styleStil

    Etwas ist in a style, nicht in einem style von jemandem.

  • on displayausgestellt

    Immer mit on, nie mit in.

Zählbar oder nicht4

Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.

  • paintingGemälde

    Meint das Werk und die Tätigkeit zugleich: painting is her job.

  • sculptureSkulptur

    Als Gattung unzählbar: he studied sculpture. Als Einzelstück zählbar.

  • clayTon

    Unzählbar. Ein Stück davon ist a piece of clay.

  • admissionEintritt

    Unzählbar in diesem Sinn. Das gedruckte Ticket heißt entry ticket.

Kunstvokabeln wirken abgehoben, sind es aber selten. Die meisten braucht man schon am Eingang eines Museums: „admission“ für den Eintritt, „cloakroom“ für die Garderobe, „guided tour“ für die Führung. Erst danach beginnt der Teil, in dem das Deutsche in die Irre führt. Eine „exhibition“ ist die Ausstellung, ein „exhibit“ dagegen ein einzelnes Stück darin. Und „a gallery“ ist nicht nur die Kunsthandlung, sondern in vielen Häusern schlicht der Saal, in dem die Bilder hängen. Wer in London nach the gallery fragt, bekommt meist eine Raumnummer genannt.

Die zweite Gruppe betrifft Material und Werkzeug. Eine „canvas“ ist die Leinwand als Bildträger, nicht die Leinwand im Kino, die screen heißt. „Paint“ ist die Farbe als Material, „colour“ dagegen die Farbe als Eindruck: Rot, Blau, Grün. Man sagt also „oil paint“, aber „my favourite colour“. Amerikanisch schreibt sich colour ohne u, was in Museumstexten sofort auffällt. Ein „frame“ ist der Rahmen, und dasselbe Wort dient als Verb: to frame a picture. Wer ein Bild beschreibt, greift schnell zu Passivformen, weil der Handelnde oft unwichtig ist. Wie das gebaut wird, steht bei Passiv in der Vergangenheit, denn „the painting was restored in 1998“ ist der Normalfall im Museumstext.

Beim Reden über Kunst kommt schließlich der Ton dazu. „Priceless“ heißt unbezahlbar, nicht wertlos. Wertlos wäre worthless, und diese beiden Wörter zu verwechseln ist der peinlichste Fehler im ganzen Wortfeld. „A masterpiece“ ist ein Meisterwerk und wird schnell zu groß, wenn man es auf jedes zweite Bild anwendet. Für vorsichtigere Urteile lohnt ein Blick auf die abschwächende Sprache, mit der man eine Meinung äußert, ohne sie als Tatsache auszugeben. Wer im Museum vor einem Bild steht und nicht weiterkommt, kann außerdem einfach point out benutzen und auf ein Detail zeigen. Die folgenden zweiunddreißig Wörter decken Werke, Werkstatt, Haus und Gespräch ab.

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Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.

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Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.

Schnelltest

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Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen exhibition und exhibit?
Britisch ist exhibition die ganze Ausstellung und exhibit das einzelne Stück. Amerikanisch wird exhibit auch für die gesamte Schau benutzt, was britische Ohren kurz stolpern lässt.
Heißt priceless wertlos?
Nein, im Gegenteil: priceless heißt unbezahlbar im Sinne von unschätzbar wertvoll. Wertlos ist worthless. Die Endung less führt hier verlässlich in die falsche Richtung.
Paint oder colour?
Paint ist die Farbe als Material im Topf oder auf der Tube, colour die Farbe als Eindruck. Man kauft paint und mag eine colour. Amerikanisch schreibt sich colour ohne u.
Sagt man draw oder paint?
Draw ist zeichnen, meist mit Stift oder Kohle, paint ist malen mit Farbe. Wer eine Skizze macht, draws a sketch, und erst danach beginnt das painting.

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