Klingt nach
Konkurrenz
concurrence sei die Konkurrenz
Heißt tatsächlich
Übereinstimmung, Zustimmung
Für „Konkurrenz“ sagt man: competition, competitors
Warum die Verwechslung entsteht
„concurrence“ heißt Übereinstimmung oder Zustimmung und steht fast nur in Verträgen, Gerichtsurteilen und förmlichen Protokollen. Im Alltag hört man es praktisch nie, weder in London noch in New York; wer es im Gespräch benutzt, klingt wie ein Aktenvermerk. Der Markt, auf dem man sich behauptet, heißt „competition“, die anderen Firmen sind „competitors“ oder „the competition“.
Falsch und richtig
Our concurrence has lower prices.
Our competitors have lower prices.
Die anderen Anbieter sind „competitors“, nie „concurrence“.
There is a lot of concurrence in this market.
There's a lot of competition in this market.
Wettbewerb als Zustand heißt „competition“, ohne Artikel und ohne Plural.
We need the concurrence of the other team, so ask them.
We need sign-off from the other team, so ask them.
Selbst wo „concurrence“ formal passt, sagt man im Büro eher „sign-off“ oder „agreement“.
Weitere falsche Freunde
- actuallyA2
actually korrigiert eine Annahme. Für den Zeitbezug „aktuell“ braucht es currently oder at the moment.
- alsoA1
Das Wort existiert in beiden Sprachen und meint Verschiedenes: englisch „auch“, deutsch „folglich“.
- artA2
„A work of art“ hängt im Museum — die Art und Weise heißt kind oder way.
- baldA2
„See you bald“ verspricht kein baldiges Wiedersehen, sondern kommentiert eine Frisur.
- bankA2
Beim Geldinstitut passt bank, die Sitzbank im Park heißt bench — und das Flussufer auch bank.
- becomeA1
Der Klassiker im Restaurant: „I become a steak“ bestellt kein Essen, sondern kündigt eine Verwandlung an.
Alle Fälle stehen in der Übersicht.