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Wortschatz · Bewerbung

Vokabeln Bewerbung: 36 englische Wörter für CV und Interview

Vom Anschreiben bis zur Gehaltsfrage — mit den deutschen Abschlüssen, für die es kein englisches Wort gibt.
36
Vokabeln
5
Wortgruppen
B1
Niveau
5
Textabschnitte

Die Wörter

EnglishDeutsch
application/ˌæplɪˈkeɪʃn/Bewerbung
to apply/əˈplaɪ/sich bewerben
CV/ˌsiːˈviː/Lebenslauf
résumé/ˈrezjumeɪ/Lebenslauf (AE)
cover letter/ˈkʌvə ˌletə/Anschreiben
job advert/ˈdʒɒb ˌædvɜːt/Stellenanzeige
vacancy/ˈveɪkənsi/offene Stelle
position/pəˈzɪʃn/Stelle, Position
applicant/ˈæplɪkənt/Bewerber
candidate/ˈkændɪdət/Kandidat, Bewerberin
interview/ˈɪntəvjuː/Vorstellungsgespräch
qualification/ˌkwɒlɪfɪˈkeɪʃn/Qualifikation, Abschluss
degree/dɪˈɡriː/Hochschulabschluss
A-levels/ˈeɪ levlz/Abitur
apprenticeship/əˈprentɪʃɪp/Ausbildung
work placement/ˈwɜːk ˌpleɪsmənt/Praktikum
internship/ˈɪntɜːnʃɪp/Praktikum (AE)
reference/ˈrefrəns/Referenz, Empfehlung
skill/skɪl/Fähigkeit
strength/streŋθ/Stärke
weakness/ˈwiːknəs/Schwäche
experience/ɪkˈspɪəriəns/Erfahrung
to recruit/rɪˈkruːt/anwerben, einstellen
recruiter/rɪˈkruːtə/Personalvermittler
HR department/ˌeɪtʃ ˈɑː dɪˌpɑːtmənt/Personalabteilung
salary expectations/ˈsæləri ˌekspekˈteɪʃnz/Gehaltsvorstellung
notice period/ˈnəʊtɪs ˌpɪəriəd/Kündigungsfrist
to submit/səbˈmɪt/einreichen
shortlist/ˈʃɔːtlɪst/engere Auswahl
probation period/prəˈbeɪʃn ˌpɪəriəd/Probezeit
full-time/ˌfʊl ˈtaɪm/Vollzeit
part-time/ˌpɑːt ˈtaɪm/Teilzeit
permanent contract/ˈpɜːmənənt ˈkɒntrækt/unbefristeter Vertrag
to negotiate/nɪˈɡəʊʃieɪt/verhandeln
to look forward to/lʊk ˈfɔːwəd tuː/sich freuen auf
sincerely/sɪnˈsɪəli/aufrichtig

Die Wörter im Text

Lies erst auf Englisch. Die Übersetzung steht darunter, ist aber zunächst verdeckt.

Jonas found the job advert on a Sunday evening. The vacancy was for a full-time position at a publishing house in Bristol, and the same firm was also trying to recruit a part-time designer. He decided to apply that week.

He rewrote his CV, added his degree, the internship in Dublin and the apprenticeship he had finished before university. In the cover letter he described his experience with editing software and named the one skill that mattered: he works fast without losing accuracy. He ended with Yours sincerely, as British employers expect.

Two weeks after he had to submit the application, a recruiter from the HR department rang. Jonas was on the shortlist: of eleven applicants, four candidates were left. The interview was set for the following Thursday.

They asked about his greatest strength and about one weakness, about the qualification he had gained abroad and about the work placement in a small agency. He gave a former tutor as a reference and answered the question about his salary expectations without sounding greedy.

The offer came ten days later: a permanent contract after a probation period of six months, with the chance to negotiate the salary again after a year. His notice period at the old firm was four weeks, so March worked out after all. It was something to look forward to.

Unterstrichene Wörter stehen in der Tabelle oben — fahr mit der Maus darüber oder tippe sie an, um die Bedeutung zu sehen.

Worauf du achten musst

Falsche Freunde, britisch gegen amerikanisch und feste Präpositionen — die Stellen, an denen dieses Wortfeld Deutschsprachige erwischt.

Falsche Freunde2

Sieht aus wie ein deutsches Wort, heißt aber etwas anderes.

  • degreeHochschulabschluss

    Nicht die Note. Die heißt „grade“ (AE) oder „mark“ (BE).

  • A-levelsAbitur

    Das Gymnasium heißt nicht „gymnasium“ — das ist die Turnhalle. Am nächsten kommt „grammar school“.

Britisch gegen amerikanisch6

Zwei Wörter für dieselbe Sache — je nachdem, wo du bist.

  • CVLebenslauf

    Britisch. In den USA sagt man „résumé“; dort ist ein CV eher der lange akademische Lebenslauf.

  • cover letterAnschreiben

    Im BE oft „covering letter“, im AE immer „cover letter“.

  • job advertStellenanzeige

    BE „advert“ oder „advertisement“, AE „ad“ oder „job posting“.

  • qualificationQualifikation, Abschluss

    Im BE meint der Plural konkrete Zeugnisse und Abschlüsse, nicht nur Fähigkeiten.

  • work placementPraktikum

    Britische Bezeichnung, oft studienbegleitend. AE sagt „internship“.

1 weitere in der Tabelle

Feste Präposition2

Die Präposition gehört fest dazu und lässt sich nicht übersetzen.

  • applicationBewerbung

    „An application for a job“, aber „an application to a company“.

  • to applysich bewerben

    Feste Präposition „for“ bei der Stelle. „Apply on“ gibt es nicht.

Zählbar oder nicht1

Im Deutschen zählbar, im Englischen nicht — oder umgekehrt.

  • experienceErfahrung

    Als Berufserfahrung unzählbar: kein „experiences“. Zählbar nur im Sinne von Erlebnis.

Eine Bewerbung auf Englisch scheitert selten am Wortschatz und fast immer an zwei Dingen: an der falschen Variante und an deutschen Bildungsbegriffen, für die es kein Gegenstück gibt. Der Lebenslauf heißt im britischen Englisch „CV“, im amerikanischen „résumé“ — mit zwei Akzenten, denn „resume“ ohne Akzente ist das Verb fortsetzen. Wer britisch schreibt, aber amerikanisch benannte Dokumente anhängt, wirkt unentschlossen. Entscheide dich für eine Variante und bleib dabei, auch bei Schreibweisen wie „organise“ gegen „organize“.

Der zweite Punkt sind die Abschlüsse. Ein Gymnasium ist kein „gymnasium“ — das ist die Turnhalle. Die nächstliegende Entsprechung ist „grammar school“, und das Abitur beschreibt man am besten als „A-levels“ oder erklärt es in einem Halbsatz. Eine Ausbildung ist keine „education“, sondern eine „apprenticeship“ oder ein „vocational training programme“. Bei solchen Begriffen ist eine kurze Erklärung in Klammern besser als eine hübsche, aber falsche Übersetzung. Personalstellen im Ausland kennen das deutsche System nicht, und niemand rechnet es freiwillig um.

Grammatisch dreht sich in der Bewerbung fast alles um zwei Zeiten. Was du bis heute erreicht hast und was noch nachwirkt, steht im Present Perfect: „I have worked in logistics for six years.“ Abgeschlossene Stationen mit Jahreszahl stehen im Simple Past: „I worked at Bosch from 2019 to 2022.“ Wer beides mischt, wirkt unpräzise — der Unterschied ist in Present Perfect gegen Simple Past ausführlich erklärt. Und zum Schluss die Grußformel: „Yours sincerely“, wenn du den Namen kennst, „Yours faithfully“ nach „Dear Sir or Madam“. Wie förmlich der Rest klingen darf, klärt Register formell und informell.

Dauerhaft merken

Aufgenommene Wörter verteilt der Trainer über Tage und Wochen. Was sitzt, kommt seltener wieder.

In den Vokabeltrainer aufnehmen

Der Trainer arbeitet mit verteilter Wiederholung: Jedes Wort bekommt ein eigenes Fälligkeitsdatum. Was sitzt, kommt selten wieder — was wackelt, morgen erneut. So bleibt der Aufwand klein und der Wortschatz trotzdem da.

Schnelltest

Zehn Fragen aus diesem Wortfeld. Kein Ergebnis wird gespeichert.

Zehn Fragen, eine Minute

Multiple Choice aus diesem Wortfeld. Die falschen Antworten stammen aus derselben Liste — geraten wird also nicht.

Häufige Fragen

CV oder résumé — was schreibe ich?
Bewirbst du dich in Grossbritannien, Irland oder bei einem europäischen Unternehmen, dann CV. In den USA heißt das Dokument „résumé“ und ist kürzer, meist eine Seite.
Wie übersetze ich Abitur und Gymnasium?
Das Abitur nennst du „A-levels“ oder „German school-leaving qualification“. Das Gymnasium ist keine „gymnasium“ — schreib „grammar school“ und ergänze eine kurze Erklärung.
Welche Zeitform gehört in den Lebenslauf?
Laufende Stellen im Present Perfect oder Present Progressive, abgeschlossene mit Jahreszahl im Simple Past. Der Unterschied steht in Present Perfect gegen Simple Past.
Wie beende ich das Anschreiben?
Mit „I look forward to hearing from you.“ — mit -ing-Form. Danach „Yours sincerely“, wenn du den Namen kennst. Zum Ton siehe Register formell und informell.

Weitere Wortfelder

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